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Internationaler Mechatronik-Preis für Dresdner Bildverarbeitung mit Lichtgeschwindigkeit

Wie bekommt man scharfe hochauflösende Bilder mit einer Fernerkundungskamera im Schuhboxformat auf einem “wackeligen” Flugzeug oder Satelliten? Eine neuartige mechatronische Lösung unter Verwendung von moderner Opto-Elektronik wurde vom Institut für Automatisierungstechnik der TUD (Leitung: Prof. Klaus Janschek) auf dem 3-rd IFAC Symposium on Mechatronic Systems in Sydney, Australien, vorgestellt und von einer Jury mit dem Congress Best Paper Award ausgezeichnet.

Besonders gewürdigt wurde dabei die innovative Integration von eingebetteten optischen Prozessoren zur extrem schnellen Bildverarbeitung innerhalb eines mechatronischen Systems. Mit Hilfe eines sogenannten optischen Korrelators kann die Störbewegung der Kamera direkt in der Fokalebene hochgenau gemessen und mittels hochpräziser Spezialtechnik (so genannten Piezoantrieben) in Echtzeit kompensiert werden. Damit ist eine hochauflösende Luftbildgewinnung ohne aufwändige mechanische Vorrichtungen auch auf einfachsten und damit kostengünstigen Beobachtungsplattformen (Flugzeuge, Satelliten) möglich. Die vorgestellte Technologie wurde maßgeblich durch die European Space Agency gefördert und kürzlich auch auf dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress in Dresden präsentiert.



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