Der Aachener Wissenschaftler Egon Krause hat am Montag in Dresden den Ludwig-Prandtl-Ring der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) erhalten. Mit dieser höchsten Auszeichnung der Vereinigung wurden den Angaben nach seine Arbeiten zur computergestützten Strömungslehre gewürdigt. Seine Forschungen trieben unter anderem den Bau von Hyperschall-Flugzeugen bei der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA voran. Der nach dem Begründer der modernen Lehre der Aerodynamik benannte Preis wird jährlich vergeben.
Die Verleihung bildete den Auftakt zum Jahreskongress der Gesellschaft, auf dem bis zum Donnerstag rund 600 Wissenschaftler aus aller Welt Forschungsergebnisse vorstellen. Die 260 Vorträge behandeln unter anderem Erkenntnisse der Strömungslehre, die Medizinern bei der Diagnose und Therapie von Krankheiten im Nasenraum helfen oder dem Bau von Brücken dienen. Die vor 92 Jahren gegründete DGRL mit rund 3000 Mitgliedern vertritt sämtliche Arbeitsbereiche der Branche.



