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Siemens Transportation Systems erhält Innovationspreis "Intelligenz für Verkehr und Logistik"

Siemens Transportation Systems, der von Erlangen aus geleitete Bahntechnikbereich der Siemens AG, hat am 12. November 2003, für seine Neuentwicklung “CargoMover” den “Innovationspreis Intelligenz für Verkehr und Logistik” erhalten. Ausgerüstet mit einer intelligenten Sensorik zur Fahrweg- und Hinderniserkennung und über Mobilfunk gesteuert von einer Betriebsleitzentrale gleicht der CargoMover einem vollautomatischen, fahrerlosen Lkw auf Schienen, der vor allem im Regionalverkehr zur flexiblen Abwicklung individueller Transportaufträge geeignet ist. Verliehen wurde der Preis von der Verkehrsinitiative Neuer Adler e.V., in der sich seit 1996 Städte, Landkreise, Industrie- und Verkehrsunternehmen, IHK, IG Metall und Institute der Region Nürnberg zusammengeschlossen haben.

Die Innovation sei wichtig und umweltfreundlich, weil sie genau an der Stelle ansetzt, an der man bei der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene nicht weiter komme: sie erlaube einen flexiblen Einsatz wie ein Lkw, so Dr. Rainer Müller, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Neuen Adler und Technikvorstand der VAG Nürnberg in seiner Laudatio. Die Innovation “CargoMover” habe wirtschaftliches Potenzial und sie komme aus der Region Nürnberg. Das mache Mut bei der Frage nach der weiteren Entwicklung des Standorts, so Müller weiter über die Entscheidung der Jury.

Friedrich Smaxwil, Mitglied des Bereichsvorstands von Siemens TS, dankte im Namen der Siemens-Mitarbeiter für den Preis und betonte die überaus wichtige Rolle, die Innovationen für den Unternehmenserfolg von Siemens spielen. Der CargoMover habe das Potenzial, das Geschäft der Kunden zu stärken. In zwei bis drei Jahren, so Smaxwil, sei die Erprobungsphase des CargoMover abgeschlossen. Dann könne Siemens ein in für den Schienenverkehr einsatzbereites Fahrzeug bereit stellen.



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