Das Projekt “Bernstein Fokus Neurotechnologie – Nichtinvasive Neurotechnologie für Mensch-Maschine-Interaktion” wird über fünf Jahre mit insgesamt 5,7 Millionen Euro gefördert. Davon fließen 4,1 Millionen Euro an die TU Berlin. Beteiligt sind außer der TU Berlin die Charité und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Berlin.
Das Berliner Verbundprojekt steht für eine nachhaltige Infrastrukturmaßnahme zur Weiterentwicklung von nichtinvasiven Hirn-Computer-Schnittstellen (Brain-Computer-Interfaces) und den damit verbundenen Mess- und Datenanalysetechniken.
Dadurch könnte durch die Neurotechnologie die Qualität von Sprach- und Videoübertragung in Kommunikationssystemen verbessert werden oder entsprechende Biosignale dazu dienen, die Gebrauchstauglichkeit von PCs und mobilen Geräten wie Handys zu erhöhen. Möglicherweise können darüber hinaus neurobasierte Fahrerassistenzsysteme entwickelt werden, die zu erhöhter Verkehrssicherheit führen.
Computational Neuroscience wendet Methoden aus der Mathematik und Informatik im Bereich der Gehirnforschung an, um das Innovationspotenzial der Neurowissenschaften auszuschöpfen – sei es zum besseren Verständnis der Funktionsweise des Gehirns, bei der Prävention und Therapie von Erkrankungen des Gehirns, für die Entwicklung hochleistungsfähiger Prothesen oder für intelligentere und kundenfreundlichere Technik.
Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Klaus-Robert Müller
Tel.: 030/314-78620, E-Mail: mailto:krm@cs.tu-berlin.de
Dr. Benjamin Blankertz
Tel.: 030/314-78625, E-Mail: mailto:blanker@cs.tu-berlin.de



