Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Das Immunsystem reagiert auf körperfremde Proteine von Bakterien und Viren, sogenannte Antigene, mit der Bildung von Antikörpern. Auch Merkmale von…
Unser Gehirn besitzt selbst im Erwachsenenalter keine starre Struktur. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in…
Neue Forschungsergebnisse eines internationalen Forscherteams, unter gemeinsamer Leitung von Professor Christian Wild (Marine Ökologie, Universität Bremen) und…
Freiburger Forscherinnen und Forscher haben entdeckt, dass das molekulare Fassprotein Mdm10 durch Anbindung an Proteinmaschinen unterschiedliche Funktionen für…
Eine Strahlentherapie ist dann besonders wirksam, wenn das Tumorgewebe gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt ist. Oft sind Tumore jedoch schlecht…
Sie sind nur etwa 12 Millimeter groß, machen aber ein Geräusch wie ein kleiner Motor: Die männlichen Exemplare der von Senckenberg Wissenschaftlern entdeckten…
Verletzungen des Rückenmarks können Lähmungen verursachen und die Gesundheit auch in anderer Weise dauerhaft beeinträchtigen, denn die geschädigten…
Das MDC-Forschungsteam um Dr. Oliver Rocks untersucht Steuerungsmechanismen, die den Umbau des Zellskeletts kontrollieren. Bei einem Screening von Proteinen,…
Im Gehirn von Alzheimer-Kranken finden sich zwischen den Nervenzellen charakteristische Ablagerungen, die so genannten Plaques. Diese bestehen aus…
Die Forschung an Mikromotoren birgt ein großes Potential für die Technik der Zukunft, mit dem sowohl die Abwasserreinigung, die Sensorik und auch die Medizin…
Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat das Erbgut des Philippinischen Koboldmakis analysiert. Die Ergebnisse ermöglichen neue Einblicke in die frühe…
Jedes Jahr brechen Milliarden von Singvögeln im Herbst nachts zu ihrem Flug in ihr Winterquartier auf. Dafür müssen die tagaktiven Tiere ihren Biorhythmus…
Verdopplungen unterschiedlich großer Abschnitte der DNA gehören zu den häufigsten Veränderungen im Erbgut, doch ihre Auswirkungen auf den Organismus sind für Genetiker bislang häufig überraschend und schwer zu verstehen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt gezeigt, dass solche Duplikationen je nach ihrer Lage im Genom zur Ausbildung neuer funktioneller Einheiten führen können, den sogenannten „topologically associated domains“. In der Fachzeitschrift Nature beschreiben die Forscher, wie durch Verdopplung unterschiedlich langer DNA-Abschnitte…
Mikrobielle Gemeinschaften nehmen in Ökosystemen weltweit eine Schlüsselposition ein. Sie spielen bei essentiellen biologischen Funktionen vom Kohlenstoff-…
Auf den ersten Blick scheinbar unbeteiligte Moleküle aus der Lösungsmittelumgebung können essenziell für chemische Reaktionen sein. Das haben Forscher anhand…
Die Forschergruppe um Prof. Dr. Marius Ader, Gruppenleiter am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Exzellenzcluster an der…