Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
FU-Mediziner zum Ferienende: Schulprobleme können häufig behoben werden Vor allem Hörstörungen werden oft übersehen Warnung vor übereilter Pillen-Gabe Schlechte Schulnoten sind beileibe nicht immer Folge von Faulheit. Lernprobleme haben oft medizinische Gründe, die sich meist beheben lassen. Deswegen sind regelmäßige Eingangsuntersuchungen beim niedergelassenen Arzt, nötigenfalls in einer Spezialambulanz, für
Das man bei Stress häufiger -und nicht nur symbolisch – die Zähne zusammenbeißt, das ist bekannt. Das es aber noch sehr viel mehr Verbindungen zwischen der Psyche und den Zähnen gibt, weniger. Fragestellungen aus diesem interdisziplinären Arbeitsbereich werden in Deutschland aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert, wie eine Workshoptagung des Netzwerks Psychologie und Zahnmedizin – PsyDent- , das von PD Dr. Renate Deinzer von der hiesigen Hochschule aus koordiniert wird, deutlich machte.
Alles über gesunde Zähne vom Säugling bis zum Greis jetzt online bei GesundheitScout24 Europaweit gibt es keine gesunden Zähne: 98 % der Europäer haben Karies. Bereits jedes zweite Kind hat mit 12 Jahren ein Loch im Zahn. Dies kann nach Ansicht der Experten verhindert werden, je früher mit der Aufklärung über die richtige Zahnpflege begonnen wird. Schon die Schlaflage des Säuglings kann über spätere Zahnprobleme entscheiden. Fingerlutschen und Nuckeln bereiten den Weg für Zahn-Fehlstellung
Laut aktueller Forschungsergebnisse kann Malaria vermutlich auch von einheimischen Mücken übertragen werden. Wie englische Wissenschaftler herausfanden, können sich in einer hier beheimateten Stechmückenart, Anopheles plumbeus , Erreger der gefährlichsten Form der Malaria (Plasmodium falciparum) – der Malaria Tropica – entwickeln. Für diesen Prozess sind bestimmte klimatische Verhältnisse wie z. B. Temperaturen über 25°C erforderlich. Hinzu kommt, dass diese Mückenart ihr Brutverhalten so ver
Einen äußerst schnellen und genauen Detektor für geladene Teilchen haben Experimentalphysiker der Universität Bonn entwickelt. Der Sensor soll bei Beschleuniger-Experimenten in Genf zum Einsatz kommen, mit denen man Reaktionen studiert, die Bruchteile von Sekunden nach dem Urknall stattgefunden haben. Doch auch in der Medizin lässt sich die Neuentwicklung nutzbringend einsetzen: Zum Beispiel als hochempfindlicher und extrem kontrastreicher “digitaler Röntgenfilm”, der bei verringerter Strahlendo
Leipziger Symposium im Dienste des gesundheitlichen Verbraucherschutzes Vom 2. – 5. September 2001 findet im Leipziger Hotel Intercontinental das 4. Internationale Symposium über die Epidemilogie und Bekämpfung von Salmonellen und anderen pathogenen Erregern in Schweinefleisch statt. Es handelt sich um eine Veranstaltungsreihe, die alle 2 Jahre fortgesetzt wird. Die vorhergehenden Symposien fanden in Ames (USA), Kopenhagen (Dänemark) und Washington D.C. (USA) statt. Zu dem Symposium, das vom
Das dafür zuständige Sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium hat jetzt die Genehmigung für die 100. gentechnische Anlage im Freistaat erteilt. Sie ging an das Forschungslabor des Veterinär-Physiologisch-Chemischen Instituts der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig, das im November sein neues Quartier in einem Neubau für drei Institute der Veterinärmedizin beziehen wird. In dem dann zur Verfügung stehenden Genlabor sollen mit Hilfe gentechnischer Methoden Überlebensstrat
In einem Schreiben an die Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, hat Bayer die Kritik unzureichender Behörden-Information im Zusammenhang mit dem freiwilligen Rückzug des Cholesterinsenkers Lipobay entschieden zurückgewiesen. Mit dem Schreiben reagierte das Unternehmen auf Vorwürfe einer angeblich „unakzeptablen” Informationspolitik gegenüber dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Entsprechende Vorwürfe gegen Bayer hatte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Dr. Kl
International EPR Society ehrt FU-Physiker Prof. Klaus Möbius am Dienstag, dem 21. August 2001.
Mit Mikrowellen hat wohl jeder hin und wieder zu tun: um ein Fertiggericht zu erwärmen oder die Reste vom Vortag. Eingesetzt werden Mikrowellen aber nicht nur in der Küche sondern auch in ganz anderen Bereichen, z.B. bei der Funknavigation. Für militärische Anwendungen wurde diese Technik im Kalten Krieg immer weiter perfektioniert. Da die präzise Steuerung von Raketen und Abwehrsystemen e
Der australische “Feuerkäfer” Merimna atrata kann sich im wahrsten Sinne des Wortes für Waldbrände erwärmen: Biologen der Universität Bonn entdeckten bei ihm einen speziellen Sensor, der besonders auf Wärme-Strahlung (Infrarot- oder IR-Strahlung), die von brennendem Holz ausgeht, anspricht.
An vier Stellen weist der Panzer aus Kutikula am Hinterleib des Käfers spezialisierte Bereiche auf, die die IR-Strahlung absorbieren und sich dadurch erwärmen; die Temperaturänderung wird von Ner
BMBF fördert interdisziplinäres Forschungsprojekt
Nachdem das menschliche Genom größtenteils entziffert ist, steht die Entschlüsselung des daraus entstehenden Proteoms im Blickpunkt: die Gesamtheit der in einer Zelle oder einem Gewebe vorhandenen Proteine. Ein vom Forschungszentrum caesar und Kooperationspartnern beantragtes Forschungsprojekt zur Aufklärung des Proteoms wird seit letztem Monat vom Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms Biotechnologie 2000 fü
Ein Beispiel für die erstaunliche Flexibilität von photosynthetischen Proteinkomplexen haben Forscher der Arbeitsgruppe von Dr. Jochen Kruip (Lehrstuhl für Biochemie der Pflanzen, Prof. Dr. Matthias Rögner) in Zusammenarbeit mit Forschern der Universitäten Bielefeld und Groningen (NL) gefunden. Sie konnten erstmals die molekulare Funktion des Proteinkomplexes IsiA nachweisen, den Blaugrüne Algen bei Eisenmangel bilden: Mit seiner Hilfe passen sich die Organismen den veränderten Lebensbedingungen an,
Erneut deutsch-französische Expedition in den Norden
Das französische Forschungsschiff “LAtalante” startet am 18. August eine Forschungsreise, an der sich 26 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen, der US-amerikanischen Florida State University und des französischen Meereesforschungsinstituts Ifremer beteiligen. Ziele der Reise sind die Gewässer vor S
Mediziner wollen Risiko für krebskranke Kinder verringern
Viele Krebsarten bei Kindern behandeln Mediziner mit dem Chemotherapeutikum Cisplatin. Doch die Therapie mit Cisplatin kann das Hörorgan der kleinen Patienten schädigen. Da aber nicht alle Kinder unter dieser Nebenwirkung leiden, wollen Wissenschaftler von der Universität Münster jetzt herausfinden, welche Faktoren die Ausprägung einer bleibenden Hörschädigung begünstigen. Sie überprüfen dabei mögliche Risikofaktoren wie Alter
Insektizide für den Pflanzenschutz werden gründlich auf ihre Sicherheit für die menschliche Gesundheit geprüft, bevor sie auf den Markt gebracht werden dürfen. Genau so sicher sind Insektenmittel, die gegen Ungeziefer in Schlafsäcken, Zelten und Uniformen der Bundeswehr eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um die gleichen Substanzen wie in der Landwirtschaft. Darauf hat der Industrieverband Agrar heute in einem Schreiben an Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping hingewiesen. Verschiedene M
Jede endgültige Krebsdiagnose zur bestmöglichen Behandlung der Betroffenen wird von Pathologen gestellt, die – anders als in weiten Teilen der Öffentlichkeit bekannt ist – ganz überwiegend für lebende Patienten arbeiten. Voraussetzung für die Erforschung von Krankheitsursachen, für Diagnostik und Therapie sowie für die internationale Vergleichbarkeit von Studienergebnissen ist eine weltweit einheitliche Klassifikation und Definition von Krankheiten. Für die meisten Tumoren gibt es seit zum Teil Jah