Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Neue Erkenntnisse zur Behandlung von Bluthochdruck und Stoffwechsel-Störungen bei Dialysepatienten Salzarmes Essen schützt vor hohem Blutdruck. Ist der Blutdruck erhöht, kann eine salzarme und gesundheitsbewusste Diät ihn ebenso senken wie Medikamente. Dies ist das Ergebnis einer großen Studie aus den USA, die jetzt beim 26. Heidelberger Nephrologischen Seminar vorgestellt wurde. Etwa 800 Nierenspezialisten informierten sich bei der jährlichen Tagung, deren Veranstalter die Sektion Nephr
Firmen testen Verfahren für Herstellung von Shampoo, Pharmazeutika und Druckertinte Chemiker der University of Warwick haben ein Verfahren entwickelt, mit dem einfach und kostengünstig Gestaltungspolymere (Plastik) hergestellt werden können. Der Prozess “Living an Controlled Radical Polymerisation” soll in der Produktion zahlreicher Polymere Einsatz finden. Firmen wie Procter and Gamble, GelTex, Unilever und BP Avecia testen derzeit das Verfahren bei der Entwicklung von Haarspray, Drucke
Ich kann dich nicht riechen! Manchmal doch, denn Riechzellen sind durchaus in der Lage, bestimmte Gerüche auszublenden. RUB-Biologen haben einen bisher unbekannten zweiten Signalweg in Riechzellen entdeckt. Wird er durch bestimmte Duftstoffe aktiviert, hemmt das die Wahrnehmung anderer Düfte. Was tun wenns stinkt? Die Nase zuhalten ist den Forschungsergebnissen Bochumer Biologen zufolge nicht die einzige Möglichkeit, Gerüche auszublenden. Dipl. Biol. Marc Spehr und Dr. Christian We
Australisches Biotech-Unternehmen nutzt Gift mariner Schalentiere Ein Schmerzmittel, hergestellt aus dem Gift mariner Schalentiere, mit der 1000-fachen Wirkung von Morphium könnte in fünf Jahren auf dem Markt sein. Das behauptet das australische Biotech-Unternehmen Medica Holdings. Vorklinische Test sollen noch in dieser Woche starten, Tests am Menschen werden innerhalb der nächsten 18 Monate erwartet. Das Schmerzmittel soll laut Aussagen der Entwickler Krebs,- Arthritis- und Aids-Patien
Studie belegt Vererbung der Hyperhidrose Schwitzende Hände werden von Eltern an ihre Kinder vererbt. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der University of California at Los Angeles (UCLA). Die primäre palmare Hyperhidrose, so der wissenschaftliche Name für übermäßiges Schwitzen in Händen, ist ein weiter verbreitetes Problem, als bisher angenommen wurde. Durch einen minimalen operativen Eingriff kann jedoch dem Schwitzen Einhalt geboten werden. Publiziert wurde die Studie in der Febr
In Coburg ist eine gefährliche Masern-Welle ausgebrochen. In den letzten drei Wochen sind nach Aussage des Gesundheitsamtes Coburg in der bayerischen Kleinstadt mit etwa 92.000 Einwohnern über 600 Masern-Fälle bekannt geworden. Viele der erkrankten Kinder mussten mit Komplikationen ins Krankenhaus. Dies berichtet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auf seiner Homepage www.kinderaerzte-im-netz.de. Dramatische Entwicklung in Bayern Dr. Waltraud Knipping, Vorsitzende de
Schon vor mehr als zwei Jahren wurde in den USA ein Embryo per Prä-Implantations-Diagnostik (PID) ausgewählt, der nicht das Gen trägt, das für die früh einsetzende Form von Alzheimer verantwortlich ist.
Damit erfüllten die Wissenschaftler um Dr. Yuri Verlinsky von den Reproductive Genetics Institutes in Chicago den Wunsch einer 30-Jährigen, in deren Familie diese Variante von Alzheimer vererbt wird. Diese Form tritt bei etwa einem Prozent der Alzheimer-Patienten auf und setzt schon etwa
Etwa jeder zehnte Patient in der Allgemeinarztpraxis klagt über Schwindelbeschwerden. Da es sich hierbei um subjektive, also nicht messbare Missempfindungen handelt, ist die Diagnose beziehungsweise die Fahndung nach den Ursachen besonders schwierig. Mit der fachübergreifenden Begutachtung von Schwindelbeschwerden und anderen Funktionsstörungen im Ohr beschäftigt sich am Freitag und Samstag, 1./2. März 2002, eine Tagung am Universitätsklinikum Münster (UKM). Über 300 Teilnehmer aus dem gesamten Bun
Interdisziplinäre Weiterbildung für Führungskräfte im Gesundheitswesen: das neu strukturierte “Aufbaustudium Gesundheitsmanagement” der Akademie für Weiterbildung – Einjähriges Programm der Universitäten Heidelberg und Mannheim Ab 2002 wird das gefragte Aufbaustudium “Gesundheitsmanagement” der Akademie für Weiterbildung erstmals mit dem Master of Healthcare Management (MHM) abgeschlossen. Mit dem einjährigen Programm der Universitäten Heidelberg und Mannheim steht der international reno
Hintergrundinformationen zur Stefan-Morsch-Station am UKBF 1. Die Station Das Universitätsklinikum Benjamin Franklin der FU Berlin verfügt seit Anfang des Jahres 2002 über eine neue Station für Transplantationsmedizin: die “Stefan-Morsch-Station” der Medizinischen Klinik III (Hämatologie, Onkologie und Transfusionsmedizin, Leiter: Prof. Dr.med. Eckhard Thiel). Sie zeichnet sich durch modernste medizintechnische Standards aus und verbessert speziell für Leukämiepatienten die Mög
Deutsche Krebshilfe klärt über Gefahren der Sonne auf Die Osternferien stehen vor der Tür und viele Familien zieht es nach den grauen kalten Wintermonaten in die Sonne: Sie haben einen Urlaub in südlichen Gefilden gebucht oder vergnügen sich beim Skifahren in den Alpen. Dabei wird der Sonnenschutz leicht vergessen. Er ist jedoch in den Sonnenalltag ganz einfach zu integrieren und wird zum “Kinderspiel”, wenn schon die Kleinen damit aufwachsen. “Ein in der frühen Kindheit erlerntes Sozia
Im Kampf gegen krankheitserregende Bakterien haben sich Wissenschaftler von den Universitäten Würzburg und Greifswald zusammengeschlossen. Unter anderem wollen die Forscher einen “Protein-Pathochip” entwickeln, der die Staphylokokken-Diagnostik in Kliniken wesentlich erleichtern soll.
Staphylokokken sind laut Prof. Dr. Jörg Hacker und Dr. Wilma Ziebuhr von der Uni Würzburg gegenwärtig die häufigsten Problemkeime in Krankenhäusern. Sie lösen Wundinfektionen, Lungenentzündungen und schwere A
Therapeutische Maßnahmen einer unterschätzten Nebenwirkung von Diabetes
Diabetes Mellitus führt zu vielen Folgeerkrankungen zum Beispiel der Nieren oder Augen, die in der Öffentlichkeit auch immer wieder thematisiert werden. Bislang vernachlässigt wurde das Problem der Fuß-Erkrankungen von Diabetikern, obgleich insgesamt mehr als 300.000 Patienten hiervon betroffen sind.
Zwei Komplikationen stehen dabei im Vordergrund: einerseits die Verschlusskrankheit der Arterien, in der
TOXCENTER bündelt internationale Fachveröffentlichungen zur toxischen Wirkung von Arzneimitteln, Lebensmitteln und Chemikalien / Ausgewertet werden wissenschaftliche Chemie-, Pharmazie- und Medizindatenbanken sowie internationale Primärliteratur / Verzeichnet sind 5,1 Millionen Publikationen ab dem Jahr 1907
Der amerikanische Chemie-Informationsspezialist Chemical Abstracts Service (CAS) hat eine neue Datenbank mit internationalen Publikationen zum Thema Toxikologie aufgelegt. In TOXC
Jeder fünfte Berufstätige in Deutschland lebt zur Zeit in Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Jeder zweite beklagt wachsenden Termindruck. 20 Prozent der älteren Berufstätigen fürchten sich vor neuen Technologien: Stressfaktoren, die zu psychischen Problemen wie Angst, Motivationslosigkeit und Burnout führen – und die in der stärksten Industrienation der Welt, den USA, bereits für die Hälfte aller beruflich bedingten Krankentage verantwortlich gemacht werden. Wie das Reportage-Magazin GEO in sei
Schnellerer Verlust der Nervenzell-Funktion bei Trägern der APOE4-Genvariante
Wissenschaftler des Duke University Medical Centers haben neue Hinweise dafür gefunden, warum das Gehirn mancher Menschen im Alter schneller abbaut als bei anderen. Forscher um die Studienleiterin Murali Doraiswamy entdeckten einen Zusammenhang zwischen altersbedingten Veränderungen der Nervenzellen und einer Variante eines Apoliprotein-Gens namens APOE4. Rund 25 Prozent der Bevölkerung sind Träger dieses Ge