Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Das noch wachsende Gehirn von Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist durch Mittel gegen Epilepsie gefährdet
Anti-Epileptika, also Mittel gegen die Krampfbereitschaft im Gehirn, sind für wachsende Gehirne gefährlich. Diese Wirkung dürfte eine Ursache sein für den verringerten Kopfumfang und für die verminderten intellektuellen Fähigkeiten von Kindern, die in der gefährdeten Phase (ab dem 3. Schwangerschaftsdrittel bis weit in die Kleinkindperiode hinein) Medikamenten gegen Epile
Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat den automatisierten Liquor-Test für das ADVIA® 120 Hämatologie-System von Bayer HealthCare Diagnostics, Tarrytown, N.Y./USA, zugelassen.
Die Untersuchung der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit kann Ärzten helfen, neurologische Erkrankungen, Meningitis, Enzephalitis, Gehirnblutungen und einige Leukämie-Formen zu diagnostizieren. Der CSF-Assay (Cerebrospinal Fluid) ist der erste automatisierte Test für Liquoruntersuchungen mit eine
In Blut, Urin oder Haaren können Drogen und Betäubungsmittel im Speziallabor mit verschiedenen etablierten Verfahren innerhalb von Stunden oder Tagen nachgewiesen werden. Im Notfall, wie bei Vergiftungen und Verhaftungen, bleibt oft jedoch keine Zeit, das Laborergebnis abzuwarten. Hilfreich sind für Notärzte und Polizei daher Schnelltests: Teststreifen zeigen rasch an, ob und welche Betäubungsmittel konsumiert wurden. Doch leider sind deren Zuverlässigkeit und Empfindlichkeit gering.
Deshalb
Im Labor gelingt Herstellung von Insulin produzierendem Gewebe
Forschern der Stanford University ist es gelungen, embryonale Stammzellen in Insulin produzierendes Gewebe zu verwandeln. Das Gewebe hielt diabetische Mäuse am Leben. Für Tests am Menschen ist die Technik noch nicht reif. Möglicherweise könnten embryonale Stammzellen neue Insulin produzierende Inselzellen, die so genannten Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), bilden.
Wissenschaftler um Ingrid C
Körperliche Belastung in periodischen Abständen stimuliert Osteoblasten
Knochenzellen werden durch körperliche Belastung und Hormone zum Wachstum angeregt.
Wer wie Astronautinnen in der Schwerelosigkeit arbeitet und zudem noch wenig männliche Geschlechtshormone (Androgene) hat, ist am stärksten gefährdet. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben herausgefunden, warum die Kombination aus körperlicher Belastung und hohem Androgenspiegel vor Knochenschwund schützt
Wer stark übergewichtig ist, läuft Gefahr, bereits in jungen Jahren am “Alterszucker” (Diabetes mellitus Typ 2) zu erkranken.
Dies ist das Ergebnis der Studie “Glukosetoleranz und Insulinresistenz bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas”, für die PD Dr. Martin Wabitsch, Oberarzt in der Ulmer Universitäts-Kinderklinik, auf dem diesjährigen Kinderärztekongreß in Leipzig mit dem Forschungspreis der AG Pädiatrische Diabetologie ausgezeichnet wurde.
In Wabitschs Untersuchung g
Genetische Ursachen der Adipositas im Visier der Forschung Aufruf zur Teilnahme an einer Adipositas-Studie.
“Bei uns sind eben alle ein bißchen stärker gebaut …” ist eine gern gebrauchte Selbstentschuldigung in Familien, in der mal wieder ein Mitglied eine Runde im Kampf gegen die überflüssigen Pfunde verloren hat. In der Tat muß es sich dabei aber nicht nur um eine bequeme Ausrede handeln. Welche Rolle genetische Ursachen für die Neigung zum Übergewicht spielen, wird derzeit in der
Marburger System soll Anfälle automatisch erkennen und unterbrechen
Marburger Neurologen arbeiten aktuell an der Entwicklung eines Verfahrens, mit dessen Hilfe epileptische Anfälle frühzeitig erkannt und automatisch unterbrochen werden können. Das neue System soll ähnlich einem Herzschrittmacher implantierbar sein und durch eine intelligente Software binnen Sekunden vollautomatisch auf einen nahenden Anfall reagieren und ihn durch Stimulation einer bestimmten Hirnregion stoppen. Das
Täglich erleiden etwa 550 Menschen in Deutschland durch Auffahrunfälle ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule – lang anhaltende Kopfschmerzen sind oft die Folge. Wenn Therapien und Schmerzensgeldforderungen anstehen, muss die innere Verletzung durch einen Arzt begutachtet werden. Dabei ist er jedoch auf die Aussagen des Patienten und Tastbefunde angewiesen. Bildgebende Verfahren wie Röntgen- und Kernspintomographie werden zwar auch eingesetzt – sie eignen sich jedoch nur für weniger als fünf Prozent
Optimierung des Notfall-Workflows
Damit eine optimale Erstbetreuung von Notfallpatienten gewährleistet ist, muss – neben der Kompetenz der Ärzte und Pflegekräfte – auch technisch und organisatorisch alles auf-einander abgestimmt sein: Kurze Wege, schnelle Verfügbarkeit modernster Diagnosegeräte, patientenschonende Patientenlagerungs- und Transportsysteme. Der Schockraum des Katharinenhospitals Stuttgart, ein Krankenhaus der Maximalversorgung und mit rund 900 Betten größtes Krankenhau
Nervenaktivität steigt auch bei entkoffeinierter Variante
Jene Personen, die zur Vermeidung von Bluthochdruck zu entkoffeiniertem Kaffee greifen, könnten ihre Zeit verschwenden. Laut Forschern der Universität Zürich ist Koffein nicht wie bisher häufig angenommen für die Steigerung des Blutdrucks verantwortlich. Sowohl normaler als auch entkoffeinierter Kaffee erhöhten die Nervenaktivität. Zudem war es unerheblich, ob die Testpersonen regelmäßige oder gelegentliche Kaffeetrinker waren
Sinkender Spiegel wirkt sich auf Personen mit Depression in der Familie aus.
Tryptophan, jene Aminsäure im Truthahn, die nach dem in den USA obligaten Thanksgiving-Dinner zum Einnicken führen kann, spielt auch eine zentrale Rolle für gute Lauen und Gedächtnis. Eine große Bedeutung hat Tryptophan vor allem bei Personen mit Depression in der Familie, berichten die Forscher der Universität Maastricht in “Brain, Behavior, and Immunity”.
Unter der Leitung von Wim J. Riedel vom Ge
GesundheitScout24 führt Studie zur mobilen Gesundheitsüberwachung durch Duisburg (ots) – 25 Millionen Deutsche mit Bluthochdruck, Herzproblemen, Asthma oder Diabetes können zukünftig von “MobiHealth” profitieren: In dem EU-gefördertem Projekt wird die neue Technologie zur ständigen Überwachung lebenswichtiger Körperfunktionen per Mobilfunk getestet. Ob Blutdruck, Elektrokardiogramm (EKG), Körpertemperatur oder Blutzuckergehalt: Die fernablesbaren Sensoren am Körper von Patienten überm
Entwicklung eines biosensitiven Mikrosystems zur sicheren Lebensmittelanalyse
Die Universität Rovira i Virgili (Spanien), das Unternehmen Trace Biotech AG (Braunschweig) und die Institut für Mikrotechnik GmbH (IMM, Mainz) entwickeln gemeinsam mit sieben weiteren europäischen Partnern einen Biosensor für den Glutennachweis in Lebensmitteln. Ziel des ehrgeizigen Forschungsvorhabens ist die Herstellung eines Einweg-Mikrosystems mit integrierten Modulen für die standardisierte Extraktion
Jeder kennt die Bilder: Aus dem Weltraum zurückkehrende Astronauten können ihre ersten Schritte auf der Erde nur mit fremder Hilfe gehen. Das ist nicht nur unangenehm für die Astronauten, es kann sogar sehr gefährlich werden. Es ist zwar ein uralter Traum, die Gesetze der Schwerkraft zu überwinden und “schwerelos” zu sein, es führt in der Realität jedoch zu ernsthaften Problemen. Spürt unser Körper kein Gewicht mehr, baut er Knochen und Muskeln ab, so dass es leicht zu Brüchen kommen kann. Die Berlin
Skelettmuskel-Vorläuferzellen leiten elektrische Signale weiter.
Wissenschaftler der Harvard University in Boston erforschen zurzeit die Möglichkeit, einen Herzschrittmacher durch Zelltransplantate zu ersetzen. Vorläufige Ergebnisse an Ratten zeigten, dass patienteneigene Zellen das Potenzial haben könnten, eines Tages einen künstlichen Herzschrittmacher, der einem kranken Herzen die lebenserhaltenden Impulse liefert, zu ersetzen. Forscher unter der Leitung des Zellbiologen Douglas B.