Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Proanthocyanidin erhöht Anteil freier Radikale in verletzten Hautstellen
Ein Extrakt von Traubenkernen verbessert die Wundheilung. Dies erfolgt auf zwei Wegen: Es unterstützt den Körper in der Produktion einer Substanz zur Regenerierung beschädigter Blutgefäße und es erhöht den Anteil freier Radikale im Wundbereich. Freie Radikale wiederum beseitigen pathogene Bakterien von der Wunde. Dies sind die Ergebnisse zweier Versuche der Ohio State University über die Wirkung von Traubenkern-
Ob und wie Stammzellen aus Nabelschnurblut Hirn- und Nervenschäden, die bei der Geburt durch Sauerstoffmangel oder mechanische Verletzungen entstehen, reparieren können, wird Dr. Carola Meier (Anatomisches Institut der RUB) mit einer neuen Nachwuchsforschergruppe untersuchen: Sie ist eine von drei Gewinnern des Wettbewerbs “Nachwuchsgruppen im Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW”, den das Ministerium für Wissenschaft und Forschung (MWF) ausgeschrieben hat. Ihre Gruppe wird für die nächsten fünf
Die Lübecker Possehl-Stiftung ehrt die beste Diplomarbeit des Jahres (Optimierung und Miniaturisierung eines auf modulierten Lichtsignalen basierenden Kalibrators für Pulsoximeter) mit dem Possehl-Ingenieur-Preis.
Am Donnerstag, den 5. 12.2002 überreicht der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes der Possehl-Stiftung, Dr. Helmuth Pfeifer um 11.00 Uhr den Possehlingenieurpreis im Audienzsaal des Lübecker Rathauses für die beste Diplomarbeit des Studienjahres 2002 der Fachhochschule Lübec
Durch den Zusatz von Zucker machen indische Chemiker Plastik biologisch abbaubar. Dadurch sollen sich Kunststoffe, die für gewöhnlich Jahrzehnte lang auf Müllhalden lagern, in wenigen Tagen zersetzen. Noch wissen die Wissenschaftler aber nicht, wie schnell sich das Plastik außerhalb des Labors abbaut.
Kunststoffe wie Polyethene, Polystyrene und Polypropylene sind für rund ein Fünftel des Volumens des städtischen Mülls verantwortlich. Polyethylene werden für Flaschen und Taschen, Polyp
Schon lange hat Prof. Jamal Safi, Leiter des Instituts für Umweltschutz und Umweltforschung EPRI in Gaza, seine Kollegen aus Israel und Deutschland nicht mehr in seiner Heimat empfangen können. Checkpoints und schwer bewaffnete Milizen signalisieren: Hier soll nichts und niemand durch. Nicht aus Israel nach Gaza und erst recht nicht umgekehrt. Dabei wurden schon die letzten zwei Projektbesprechungen nach Oldenburg verlegt. Außerdem wartet er wieder einmal seit Wochen auf Nachschub an Geräten und Che
Die Heilungschance bei Kindern, die an Akuter Lymphatischer Leukämie (ALL) erkranken und in spezialisierten Zentren nach bewährten Protokollen Chemotherapie erhalten, ist hoch. Dennoch kommt es bei 20 bis 30 Prozent der zunächst Geheilten zu einem Rückfall, den ein Drittel von ihnen nicht überlebt. Dies könnte damit zusammenhängen, dass es bisher schwierig war, diese Kinder ihrer Prognose entsprechend nach dem Rückfall angemessen zu behandeln.
Jetzt hat eine Arbeitsgruppe um die Diplo
Deutsche Krebshilfe bekämpft gefährliche Zivilisationskrankheit.
Was harmlos anfängt, kann gefährlich enden: Das Barrett-Karzinom, eine stark zunehmende Form des Speiseröhrenkrebses, kann durch lang andauernden Rückfluss von säurehaltigem Magensaft (Refluxkrankheit) ausgelöst werden. Diese Krebsform tritt heute viermal häufiger auf als noch vor zehn Jahren und die Heilungschancen sind schlecht, wenn die Krebserkrankung zu spät erkannt wird. Die Deutsche Krebshilfe hat daher das Verbun
Ein fehlgeleitetes Immunsystem bringt die natürliche Erneuerung der Haut durcheinander: Die Folge ist die Autoimmunerkrankung Schuppenflechte (Psoriasis).
Eine neue Therapie, entwickelt von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Tübingen, hat sich in ersten Tests bewährt. Die Studie legt nahe, dass die entzündliche Autoimmunkrankheit des Menschen nicht nur durch eine Unterdrückung der gesamten Immunantwort des Körpers behandelt werden kann. In der Phase I/II-Studie bei 20 Psoriasi
High-Tech-Software für interaktive Erstellung von Befunden in der digitalen Radiologie: vom 2D-Schnittbild zur interaktiven 3D-Simulation
Die klassische Grundlage für die Befundung medizinischer Daten bilden zweidimensionale Schnittbilder, wie sie von geeigneten Verfahren – wie beispielsweise in der Computertomographie oder der Magnetresonanztomographie – erzeugt werden.
Die Interpretation dieser Bilder erfordert eine jahrelange Erfahrung eines Radiologen. Oft erweist sic
Ausstellung “Faszination Biotechnologie” zeigt beispielhaft zehn von bisher 250 geförderten Projekten – DBU förderte Biotechnologie mit 59 Millionen Euro.
Biotechnologie – das klingt für viele noch rätselhaft und fern des alltäglichen Lebens. Die Ausstellung “Faszination Biotechnologie”, die heute im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, eröffnet wurde, will mit zehn beispielhaften Projekten aus der Fördertätigkeit der Stiftung di
Ministerpräsident Gabriel gibt die Gründung neuer BioRegioN GmbH bekannt
Ministerpräsident Sigmar Gabriel hat am Freitag, 29. November 2002, im Braunschweiger Biotech-Gründerzentrum die neue Struktur für die niedersächsische Biotechnologie vorgestellt: die BioRegioN GmbH. Das Unternehmen führt die bisher vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium geförderte Landesinitiative BioRegioN und das BioProfil “Funktionelle Genomanalyse” zusammen.
Die Kernarbeitsgebiete der BioRegi
Anfang dieser Woche starb in Schottland ein 56-jähriger Mann an Tollwut. Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand hat er sich die Krankheit durch den Biss einer Fledermaus zugezogen. Aus diesem Anlass weist die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV) darauf hin, dass Übertragungen von Fledermaustollwut auf den Menschen in Europa sehr seltene Ereignisse sind.
Bislang sind nur drei durch Fledermaustollwut verursachte Fälle aus Russland und Finnland bekannt geworden. In
Die Atherosklerose oder Gefäßverkalkung mit ihren Folgen gilt als die häufigste Wohlstandserkrankung in den westlichen Industrieländern. Eine neue Hypothese des Mediziners und Professors an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, zur Entstehung der Atherosklerose stellt den Sieg über diese wichtigste Zivilisationskrankheit in Aussicht – konsequentes Handeln vorausgesetzt.
Folgeerkrankungen der Atherosklerose oder Gefäßverkalkung sind unter ande
Der Zustand von Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche (dilatative Kardiomyopathie, DCM) kann mit Hilfe einer Blutwäsche, die speziell bestimmte, den Herzmuskel schädigende Auto-Antikörper aus dem Blut fischt, erheblich gebessert werden.
Das ist das Ergebnis einer ersten klinischen Studie, über das Dr. Gerd Wallukat vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch sowie Dr. Johannes Müller und Prof. Roland Hetzer vom Deutschen Herzzentrum Berlin jetzt im renommi
Räumliche Beurteilung von Anomalien soll Überlebenschance von Babys verbessern.
Vor dem Hintergrund, dass acht von 1.000 Neugeborenen mit einem Herzfehler zur Welt kommen, entwickeln Kinderkardiologen der Universität Bonn http://www.uni-bonn.de zurzeit eine Methode, mit der sie Herzschäden bereits im Frühstadium der Schwangerschaft besser erkennen können. Wird die Anomalie bereits vor der Geburt entdeckt, hat das Baby bei richtiger Behandlung eine deutlich bessere Überlebenschance, da
Farbstoff Rose Bengal als Bindemittel
Hauttransplantationen sind bei kosmetischen Operationen alltäglich und für Verbrennungsopfer lebensrettend. Damit die neue Haut aber hält, ist die Entwicklung einer starken Verbindung zwischen Gewebe und Wundstelle nötig. Heftklammern und Gewebekleber sorgen für den Verschluss der Hautwunden. Die Heftklammern können aber zu Narben führen und der Kleber Entzündungen hervorrufen. Dermatologen der Harvard Medical School haben nun eine Alternative ent