Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wissenschaftler vom Berliner Fritz-Haber-Institut und der Universität Barcelona haben entdeckt, dass chaotisches Verhalten in chemischen Reaktionen oder bei Herzkammerflimmern gezielt beeinflusst und unterdrückt werden kann
Beim gesunden Menschen schlägt das Herz mit gleichmäßigem Rhythmus. Den Takt dazu gibt das Herz selbst in Form elektrischer Impulse vor, die sich als Wellen im Herzmuskel ausbreiten und seine regelmäßige Kontraktion auslösen. Manchmal können im Herz jedoch auch völ
In seinem Gutachten bestätigt der Wissenschaftsrat die innovative Leistung und führende Rolle der Heidelberger Medizinerausbildung heicumed
Wer in Heidelberg klinische Medizin studiert, wird umfassend auf die praktische Tätigkeit als Arzt vorbereitet, hat oft exzellente, über dem Bundesdurchschnitt liegende Examensergebnisse und kann zudem fast immer eine wissenschaftliche Doktorarbeit vorweisen. Etwa 90 Prozent der Heidelberger Medizinstudenten promovieren, während es im Bundesgebie
Bundesinstitut für Risikobewertung hält seine Einschätzung aufrecht
Die soeben im British Journal of Cancer veröffentlichte epidemiologische Studie aus dem schwedischen Karolinska Institut wertet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als nützlichen Baustein bei der Bewertung des gesundheitlichen Risikos, das Acrylamid belastete Lebensmittel für den Verbraucher darstellen können. Seine bisherige Risikobewertung hält das BfR auch nach Vorlage der Studie ohne Einschränkung aufrech
Neue Siemens-Geräte produzieren bessere Bilder bei deutlich geringerer Strahlendosis
Mit den neuen digitalen Röntgengeräten ist den Entwicklern der Siemens Medizintechnik ein Quantensprung gelungen. Sie schafften es, bei gesteigerter Bildqualität die Strahlenbelastung – im Vergleich zu Geräten die zehn Jahre oder älter sind – um bis zu 90 Prozent zu senken. Dazu kommen deutlich kürzere Untersuchungszeiten. Die neuen Geräte mit dem klangvollen Namen „Axiom Aristos“ sind bereits heute
Heart failure patients at the Ohio State University Heart Center may be seeing less of their doctors. And the doctors couldnt be happier.
A group of patients is testing a first-of-its-kind implantable monitor that transmits critical data from their heart over the telephone, eliminating travel to the doctors office for the same type of monitoring.
Proven successful, the experimental device could herald a major breakthrough for the growing number of people diagnosed with
US-Geological Survey auf der Spur von Lytico Nach einer Studie des US-Geological Survey könnte die seltene Gehirnerkrankung Lytico auf Algentoxine im Trinkwasser zurückzuführen sein. Auf der US-pazifischen Insel Guam hat es nach Angaben der lokalen Zeitung Pacific Daily News seit dem Ende des 2. Weltkriegs in gewissen Gebieten eine extrem hohe Rate an Lytico, die auch als Lou Gehrig’s Krankheit bezeichnet wird, gegeben.
In den Gemeinden, in denen die Krankheit in extrem hohen Maß aufgetret
Eine neue Sauerstofftherapie hilft dem Körper ganz natürlich auf die Sprünge
Kälte, Regen und tagelang grauer, dunkler Himmel – das drückt auf die Seele. Viele Menschen geraten regelmäßig zum Herbst oder Winter in ein Stimmungstief. Jeder fünfte Deutsche leidet unter der saisonal abhängigen Depression, kurz SAD. Sie tritt jährlich wiederkommend in der dunklen Jahreszeit auf und endet erst wieder im Frühling. Meist sind Menschen zwischen 20 und 50 Jahren und häufiger Frauen betroffen.
Leipziger Wissenschaftler waren an der Entwicklung eines neuartigen Herzschrittmachersystems beteiligt, mit dem Patienten, die bereits einen Herzschrittmacher haben, eine erneute Operation erspart werden kann.
Am Universitätsklinikum Leipzig erhielten jetzt die ersten Patienten den neuartigen Herzschrittmacher. Neu daran ist, dass mittels eines speziellen Verfahrens lediglich die Software ausgestauscht wurde, dass Gerät selbst aber unverändert blieb. Der Patient kann so zum einen von
Moderne Magnetresonanzverfahren verbessern Diagnostik nach Schlaganfall / Erfolgreiche Auflösung von Blutgerinnsel bis zu sechs Stunden nach Infarkt
Soll dem Patienten umgehend ein Medikament gespritzt werden, um das Blutgerinnsel im Gehirn aufzulösen? Wenige Stunden nach einem Schlaganfall muss diese wichtige Frage geklärt werden, denn nur dann besteht die Chance, den Blutpfropfen aufzulösen und bleibende Hirnschäden zu verhindern oder zu begrenzen.
Wissenschaftler der Neur
Manche Medikamente helfen, und niemand weiß, warum. In Zukunft könnte ihnen das Aus drohen: In Anbetracht leerer Kassen werden die Versicherungen zukünftig wohl verstärkt nur für solche Arzneien aufkommen, bei denen das Wirkprinzip oder zumindest der Wirkstoff bekannt sind. Die Floureszenz-Korrelations-Spektroskopie (FCS) hilft Pharma-Forschern zu verstehen, wie Arzneimittel in der lebenden Zelle wirken.
Einer der wenigen deutschen Experten auf diesem noch jungen Gebiet ist Professor
Die Bereitschaft einer Zelle, auf Befehl abzusterben, ist eine wichtige Voraussetzung für die Lebensfähigkeit eines vielzelligen Organismus. Dieser Apoptose genannte Prozess spielt z.B. bei der embryonalen Entwicklung, aber auch als Schutz gegen entartete Zellen eine bedeutende Rolle. Dabei sterben die Zellen nicht einfach unkontrolliert ab, sondern folgen einem streng geordneten Programm.
Gerät in diesem komplexen Regelkreis etwas durcheinander, können schwere Erkrankungen entstehen.
Am 27.1.2003 hat das Robert Koch-Institut eine zweite Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung erteilt.
Sie ergeht an den Wissenschaftler Professor Jürgen Hescheler, Institut für Neurophysiologie der Universität zu Köln. Die genehmigten Forschungsarbeiten verfolgen das Ziel, humane embryonale Stammzellen in Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten) zu differenzieren und diese Zellen zu charakterisieren. Das Wissen über die Bedingungen
Was Lilien können, können wir auch Umweltfreundliche Biozide aus natürlichen und synthetischen Quellen 4-Chlor-3-methylphenol (p-Chlor-m-kresol) ist bereits seit Jahrzehnten als gut wirksames Biozid auf dem Markt. Bayer Chemicals, ein Unternehmensbereich der Bayer AG, produziert und vertreibt diese Verbindung unter dem Handelsnamen Preventol® CMK, z.B. für den Einsatz in Krankenhaus-Desinfektionsmitteln oder als konservierender Zusatz für Rohleder, Leime/Klebstoffe sowie diverse
Auf einem bisher kaum erforschten Gebiet der Chemie bewegt sich die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ingo Fischer an der Universität Würzburg: Die Wissenschaftler untersuchen am Institut für Physikalische Chemie mit Hilfe sehr reaktiver Moleküle, wie eine chemische Reaktion zeitlich abläuft. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt.
Laut Stefan Dümmler aus dem Arbeitskreis von Prof. Fischer erfreuen sich derzeit zwei Arten kleiner, aber hoch reaktiver Kohlenwasserstoffe besonderen
Schützt ein körpereigenes Protein vor Diabetes?
Adiponectin – ein neu entdecktes Protein des Fettgewebes – kann möglicherweise das Risiko einer Diabeteserkrankung senken. Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke haben unter der Leitung von Prof. Andreas Pfeiffer und Dr. Heiner Boeing jetzt herausgefunden: Hohe Plasma-Adiponectinspiegel sind direkt mit einem niedrigen Diabetes-Risiko verbunden (Lancet, Volume 361: 226-228, 18. 1. 2003 ). Dage
Im Kampf gegen den Krebs setzt die Medizin unter anderem auf Protease-Hemmer: Diese Medikamente sollen die Ausbreitung der Tumorzellen im Körper verhindern. Bei den Patienten allerdings funktioniert diese Strategie bislang nicht. Wissenschaftler von der Universität Würzburg haben jetzt herausgefunden, dass die Krebszellen ihr durch die Medikamente lahm gelegtes Fortbewegungssystem offenbar ganz einfach durch ein anderes ersetzen. Darüber berichtet die aktuelle Ausgabe des Fachblatts “Journal of Cell