Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Für die Bindung von Molekülen an Festkörpersubstraten gibt es zahlreiche biologische Anwendungen, so z.B. Biosensorik, medizinische Implantate und die Steuerung der Bindung und des Wachstums von Zellen. Ein französisches Team hat ein Verfahren zur nichtkovalenten Bindung verschiedener Liganden auf festen Substraten erfunden. Hauptelement dieses Verfahrens ist die Herstellung von regenerierbaren Sensoren.
Sensoren sind wichtige Hilfsmittel in der Biotechnologie und werden in Verbindun
Mikrobiologin der Uni Jena erforscht entwicklungsbiologische Zusammenhänge an Jochpilzen
Wie viel Mensch steckt im Pilz und umgekehrt? Bei Pilzen fallen den Meisten spontan der lästige Fußpilz oder Schimmelpilze ein. Nützlich erscheinen sie uns lediglich für die Herstellung von Camembert oder wenn sie als Champignon oder Trüffel kulinarischen Genuss versprechen. Das sieht Dr. Kerstin Voigt von der Friedrich-Schiller-Universität anders. Für sie sind Pilze ein offenes Buch, in dem wir
Die ambulante Telemedizin steht an der Schwelle einer breiten Einführung in die Gesundheitsversorgung durch niedergelassene Ärzte. Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) haben Wissenschaftler der Forschungseinrichtung JENASENSORIC ein Kommunikationssystem namens Tele-Multi-Doctor entwickelt, mit dem der Arzt über das Telefonnetz Ferndiagnose und Ferntherapie organisieren und unterstützen kann.
Im Rahmen des Programms P
Die erhöhte Besorgnis über die Sicherheit von Bluttransfusionen hat zu einer Zurückhaltung geführt, was das Spenden und Annehmen von menschlichem Blut angeht.
Um dieses Problem zu beheben, wurde jetzt ein aus Meereswürmern extrahierter Blutersatzstoff entwickelt, der als Ersatz für menschliches Hämoglobin oder für die Aufbewahrung von Organen dienen könnte.
Blut ist eine unverzichtbare Körperflüssigkeit. Es transportiert Sauerstoff in das Körpergewebe und entzieht dem Körper
Eine Lösung, die die Aktivität von pharmazeutischen Augenbehandlungen verlängert, wurde jetzt von einem französischen Forschungsteam erfunden. Aufgrund dieser Lösung können Behandlungen des Auges über einen längeren Zeitraum aktiv bleiben, ohne dass sie durch die Reinigungswirkung der Tränenflüssigkeiten geschwächt werden.
Tränen in den Augen bedeuten nicht immer, dass etwas Schlimmes passiert ist. Ganz im Gegenteil: In den meisten Fällen sind Tränen in den Augen ein Schutzmechanism
Das menschliche Immundefekt-Virus (Human Immunodeficiency Virus, HIV) ist die Hauptursache für AIDS, eine der lebensbedrohendsten Kranken weltweit. Im Rahmen der Schwerpunktentwicklung wirksamer Behandlungsmöglichkeiten wurde kürzlich eine sehr vielversprechende Anti-HIV-Verbindung synthesiert und unter Laborbedingungen erfolgreich getestet.
Nach neuesten Statistiken der Weltgesundheitsorganisation sind 42 Millionen Menschen, davon 38,6 Millionen Erwachsene, mit dem HI-Virus infizie
Macht Wein ein Drittel des Konsums aus sinkt Erkrankungs-Wahrscheinlichkeit
Regelmäßige Trinker erhöhen ihr Risiko für Mastdarmkrebs deutlich. Das Risiko verringert sich aber, wenn Wein bis zu ein Drittel des wöchentlichen Konsums ausmacht. Dies geht aus einer Studie an mehr als 29.000 Dänen im Alter zwischen 23 und 95 Jahren hervor. Die Ergebnisse der über einen Zeitraum von 15 Jahren laufenden Studie wurden im Fachmagazin Gut publiziert.
Während des Beobachtungszeitraums
Forschungsarbeiten an der Queensland University of Technology (QUT) in Brisbane, Australien, haben ergeben, dass das Denguevirus sich schneller verändert als erwartet.
Dengue ist für eine hohe Zahl von Todesfällen und Behinderungen in den tropischen Regionen der Welt verantwortlich. Gegenwärtige Kontrollmechanismen scheinen sich dabei kaum auf die Zahl der Neuerkrankungen und die Ausbreitung der Epidemie auszuwirken.
Vor größeren Ausbrüchen der Epidemie beobachteten Forsc
Mit einem besonderen Konzept therapieren Max-Planck-Wissenschaftler Patienten mit Essstörungen / Neueste MaxPlanckForschung mit dem ersten TECHMAX erschienen
Etwa jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge im Alter zwischen 9 und 13 Jahren ist mit seiner Figur unzufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Therapie-Centrums für Essstörungen (TCE) am Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Nach Ansicht von Dr. Monika Gerlinghoff und Dr. Herbert Backmund vom TCE muss sich
1,5 Kilogramm leichte Kleidung filtert 27 Nanometer kleine Mikroben
In China wurden heute, Dienstag, neue Schutzvorrichtungen gegen SARS präsentiert. Die Produkte wie Schutzkleidung und -Masken sind das Ergebnis intensiver Forschung und Laborexperimente der vergangenen Monate einer Arbeitsgruppe der National Headquarters for SARS Prevention and Control. Die Produkte werden demnächst in drei Pekinger Krankenhäusern in die klinische Versuchsphase gehen. Desweiteren sucht das Team inte
Mit jedem Augenschlag und jeder Bewegung verändert sich blitzschnell das Bild, das wir sehen. Eigentlich müsste uns dieses bewegte Netzhautbild schwindelig machen. Warum wir trotzdem ein stabiles Bild sehen, erklärt Prof. Dr. Christoph von der Malsburg (Institut für Neuroinformatik) anhand seines Modells des Objektsehens.
Im aktuellen Sonderheft NeuroRUBIN des Wissenschaftsmagazins RUBIN zeigt er, wie sich eine auf neuronale Prinzipien stützende Hypothese anhand eines Gesichtserkennun
FIZ CHEMIE Berlin bietet neue Produkte und Dienstleistungen fürs Internet an / Aufbau von themenbezogenen Wissensnetzwerken für interdisziplinäre Nutzung geplant / Beliebig erweiterbare Plattform als Basis
Die Fachinformationszentrum Chemie GmbH (FIZ CHEMIE Berlin) entwickelt ihr Produkt- und Dienstleistungsspektrum fürs Internet kontinuierlich von der Informationsbereitstellung zu einem integrierten Dienstleistungsangebot für umfassendes Informations- und Kommunikationsmanagement we
Nur ein Mittel hat weniger Nebenwirkungen als herkömmliches Medikament
US-Forscher stellen die bessere Wirkung neuer Phsychopharmaka im Vergleich zu ihren Vorgängern in Frage. Stefan Leucht vom New Yorker Zucker Hillside Hospital hat klinische Versuche erneut gesichtet und kommt zu dem Schluss, dass bisherige Studien die neuen Medikamente zu positiv bewerteten und so der Vorteil der “New-Generation”-Mittel überschätzt wurde. Die Ergebnisse der Studie “Antipsychotics: old or new?” ers
Forschungsinstitut veröffentlicht erste Ergebnisse über die Wirkung von Feldern des UMTS-Mobilfunks auf Nerven und Muskeln
Zur Einführung der dritten Mobilfunk-Generation (UMTS) stellt das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu) am Universitätsklinikum der RWTH Aachen erste Untersuchungsergebnisse vor.
Zur Untersuchung möglicher Effekte von UMTS-Feldern im menschlichen Körper wurden in verschiedenen Versuchsreihen bestimmte Regionen der Großhir
Warum bei Astronauten nach ihrer Rückkehr die Blutdruckregulation versagt / Ursachenforschung in simulierter Schwerelosigkeit
Wer lange im Bett liegt, kommt schwer wieder auf die Beine. Und wer Monate im Weltall verbringt, hat bekanntlich Probleme, die Erde aufrechten Ganges zu betreten. Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg haben an “Test-Astronauten” untersucht, warum sich der Kreislauf nach Aufenthalt in der Schwerelosigkeit nur langsam wieder erholt. Ein
Synthetische Peptide schützen Zellen vor Infektion
Medikamente, die derzeit zur Behandlung von Aids eingesetzt werden, könnten sich auch zur Behandlung von SARS eignen. Diese Behauptung stellt eine Forschergruppe der Universität von Hongkong gemeinsam mit dem Aids-Experten David Ho auf, nachdem sie entdeckte, dass das SARS-Virus offensichtlich ähnlich wie das Aids-Virus menschliche Zellen angreift. Als vielverprechend erweisen sich nach vorangegangenen Labortests an SARS-Virenproben