Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Gemeinsame Vortragsreihe “Medizin im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft” der TU und des Klinikums Chemnitz startet ins Wintersemester
Wissenschaft und Technik bieten heute Möglichkeiten, die für uns bis in den Alltag hinein selbstverständlich sind. Beispielsweise können wir unbekannte Wegstrecken problemlos überwinden, weil wir technische Helfer haben. Es sind Stimmen aus dem Lautsprecher, die uns während der Fahrt im Auto sicher ans gewünschte Ziel bringen. Für al
Tiere sehen Magnetfeld der Erde
Wissenschaftler der Universität von Oldenburg haben ein Molekül in der Netzhaut von Zugvögeln entdeckt, das für die Orientierung der Tiere eine wesentliche Rolle spielt. Die Vögel sind daher in der Lage das Magnetfeld der Erde als visuelles Raster zu erkennen beziehungsweise zu erspüren, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences).
Aus Verhaltensbeobachtungen schlossen die Wissenschaftl
MAXMAT bringt diagnostisches in-vitro-Gerät auf den Markt – und gibt der Branche mit seiner vielseitig einsetzbaren Untersuchungsplatte MAXMAT PL wichtige Impulse Mit der Innovation des französischen Herstellers von biomedizinischen Analysegeräten können Labors eine große Zahl von Tests auf verlässlichen Quellen aufbauen, so in der Biochemie, der chronometrischen und chromogenetischen Hämostase sowie bei immunchemischen Tests. Diese drei Analyseformen sind mit MAXMAT PL stufe
Prof. Dr. Dr. Dieter Weingart vom Klinikum Stuttgart stellt sein neues Behandlungskonzept auf der DGZMK-Jahrestagung vom 30.09.-02.10.04 vor
Extreme Atrophiegrade des Oberkiefers sind fast immer die Folge von frühzeitigem Zahnverlust und langjähriger totalprothetischer Versorgung. Beide führen schließlich zu Situationen in denen der Zahnarzt keine Totalprothese mehr zum Halten bringen kann. Der Patient ist nicht nur ästhetisch entstellt, sondern hat auch erhebliche Probleme bei der N
Zusammenhang durch zwei Studien nachgewiesen
Zwei amerikanische Studien haben nachgewiesen, dass Spazierengehen mit einem verringerten Demenzrisiko in Zusammenhang steht. Die Studie der University of Virginia School of Medicine mit mehr als 2.000 Männern über 71 Jahren ergab, dass jene, die am wenigsten gingen, fast über ein verdoppeltes Risiko verfügten als die aktivsten. Die Studie der Harvard Medical School mit 18.000 Frauen zeigte, dass die körperlich aktiveren bei Tests zur menta
Weltherztag: Deutsche Herzstiftung, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie und Krebsforschungszentrum warnen vor Übergewicht und Zigarettensucht bei immer mehr Kindern
Immer mehr Jugendliche laufen in Deutschland Gefahr, in ihrem späteren Leben einen Herzinfarkt zu erleiden. Denn Übergewicht, das neben der Nikotin-Abhängigkeit zu den gefährlichsten Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen zählt, droht sich unter Heranwachsenden rasant auszubreiten. Anlässlich des Weltherztages am
Mit großer Sorge beobachten die Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) die zunehmenden Aktivitäten von so genannten “Wissenschaftlern”, die für Präparate zum Prostataschutz und zur Potenzsteigerung im Versandhandel werben. Vor allem ein “Dr. Zimmermann” und ein “Dr. Weissenberg” stellen sich als wundersame Heiler dar und überschwemmen bundesweit Männer mit Schreiben, in denen sie vor den “Schulmedizinern” warnen und ein beschwerdefreie
Liposome wirken aufs Weichteilgewebe
Madaus Österreich hat ein neues Produkt gelauncht, das eine lang anhaltende Schnarchlinderung bewirkt. In Österreich sind mehr als zwei Mio. Menschen vom Schnarchen betroffen. Das zieht auch die Nachtruhe von deren Partnern in Mitleidenschaft.
Durch den Mangel an Schlaf und Sauerstoff (Schlafapnoe) kann eine Schädigung von Herz und Kreislauf erfolgen. Die Lautstärke des Schnarchens ist mit 17-26 Dezibel mit dem Brummen eines Kühlschrank
Der Gelenkknorpel lässt sich als Herz eines gesunden Gelenkes verstehen. Seine Hauptaufgabe ist es, Druck und Belastung auf den Knochen aufzunehmen, abzufedern und optimal zu verteilen, um eine bestmögliche und reibungsarme Gelenkbeweglichkeit (Artikulation) zu garantieren. Der Knorpel hat dabei die Funktion eines schützenden Polsters. Schon ein einziger Sturz vom Fahrrad könnte fatale Folgen haben.
Das Heilungsvermögen des Knorpels ist stark eingeschränkt, denn die Anzahl der Zellen
Der Sirscan 2000 von i2a ermöglicht sowohl die Erkennung und Bewertung von Antibiogrammen als auch epidemiologische Untersuchungen Von dem Unternehmen i2a entwickelt, gehört Sirscan 2000 automatic der dritten Generation von Lesegeräten für Antibiogramme an. Mit seinem Leistungsspektrum entspricht dieses Lesegerät den gesamten Anforderungen des Fachbereichs Mikrobiologie: Es kann gleichzeitig die Ergebnisse von Antibiogrammen und ihre Bewertung sowie epidemiologische Untersuchungen v
Mit Hilfe von hochauflösender und präziser molekularer Zytogenetik wurde im Rahmen eines von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts die Rolle des Kernaufbaus und der Kernreparatur sowie von Apoptose – Zelltod – in Chromosomenaberrationen untersucht, die durch ionisierende Strahlung verursacht werden.
Man hat herausgefunden, dass Chromosomenaberrationen für Erbfehler und die Entstehung von Krebs verantwortlich sind. Wenn Zellen ionisierender Strahlung ausgesetzt sind,
Vitamin B12 hilft im Kampf gegen Depressionen. Das stellten Wissenschafter in Finnland fest, dem Land der kurzen Tage und langen Nächte, in dem Verstimmungen durch Lichtmangel besonders häufig sind. Prof. Jukka Hintikka vom Kuopio University Hospital fand heraus, dass Patienten mit hohen Vitaminwerten besser auf eine Behandlung mit Antidepressiva reagieren. Sein Team beobachtete 115 ambulante Patienten mit Depressionen sechs Monate lang. Zu Beginn und am Ende der Behandlung wurden die
Abweichung von ein Prozent erhöht das Herzrisiko um 18 Prozent
Wissenschafter der Johns Hopkins University haben nachgewiesen, dass Diabetiker ihre Blutzuckerwerte häufiger testen müssen, um das Risiko einer Herzerkrankung oder eines Schlaganfalls zu verringern. Patienten mit Diabetes Typ I und II ermitteln diese Werte normalerweise zwei Mal am Tag. Laut Studie sollte eine Überprüfung häufiger erfolgen und so verhindert werden, dass 8mmol/l nicht für eine längere Periode überschritt
Diagnose: “Altersabhängige Makuladegeneration” – eine weit verbreitete Netzhaut-Erkrankung, die bisher nur in wenigen Fällen therapierbar ist. Betroffene können aufgrund eines immer fortschreitenden Sehverlusts nicht mehr Zeitung lesen und erkennen ihre Freunde auf der Straße nicht. In Deutschland leiden rund 4,5 Millionen Menschen an dieser Altersblindheit. Doch jetzt geben zwei in den USA entwickelte Medikamente – Macugen und Lucentis – Anlass zur Hoffnung. Macugen wurde bereits weltweit an über 1
In der Oktoberausgabe von “Nature Reviews Neuroscience”: Hirnforschung kann auch in Zukunft nicht auf die Untersuchung von Schlaganfallpatienten verzichten
Wie Vergangenes im Gedächtnis gespeichert und dann wieder abgerufen werden kann, wie wir unsere Sprache benutzen, um miteinander zu kommunizieren, wie verschiedenste Wahrnehmungen, Gefühle, Absichten oder Gedanken unser Verhalten beeinflussen und wo genau im Gehirn all dies entsteht und verarbeitet wird ist Gegenstand der Hirnforsc
Medikament wird zuerst an Mäusen getestet
Wissenschafter der Vanderbilt University haben ein Verfahren gefunden, wie sie das Wachstum von Darmkrebs hemmen können. Die Entfernung eines “Zellschalters” bei Mäusen stoppte das Wachstum von Läsionen im Darm, die im Laufe der Zeit kanzerös werden können. Das Team hofft, dass ein in Frankreich entwickeltes Medikament, das diesen Schalter blockiert, auch beim Menschen wirksam ist. Geplant ist dieses Medikament zuerst an Mäusen zu testen.