Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Autonome Nanomaschine: DNA-Fragment wandert entlang selbstorganisierter DNA-Bahn
Eine der interessantesten Herausforderungen im Bereich der Nanotechnologie ist der präzise Transport von Nanoobjekten von einer Stelle einer Nanostruktur über eine definierte Route zu einer anderen. Einen Anfang, diese Herausforderung zu meistern, haben Forscher nun gemacht: Drei “Haltestellen” hat ihre nanoskopische “Straßenbahn”, die aus der Erbsubstanz DNA konstruiert wurde.
DNA hat sich als
Selektive Transportsysteme ermöglichen es Blattkäfern, Stoffwechselprodukte ihrer Wirtspflanzen für die Produktion eigener Giftstoffe zu nutzen, berichten Forscher des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie
Viele Insekten nutzen Gifte oder Giftvorstufen von Nahrungspflanzen für ihre eigene Abwehr gegen Fraßfeinde. So selektieren Larven von Blattkäfern aus ihrer Nahrung an Zucker (glykosidisch) gebundene Vorstufen, die sie dann in speziellen Wehrdrüsen zu toxischen Verbindunge
Mutationen erhöhen Resistenz gegen Halofantrin und Amantadin
Ein Gen bei Malariaparasiten könnte dafür verantwortlich sein, dass die Behandlung mit Medikamenten fehlschlägt. Frühere Forschungen hatten gezeigt, dass Mutationen des Gens pfcrt den Parasiten dabei unterstützten, der Wirkung des Medikaments Chloroquin zu entgehen. Jetzt haben Wissenschafter der Liverpool School of Tropical Medicine und des Albert Einstein College of Medicine nachgewiesen, dass Defekte des gleichen Gens auc
Vizepräsident fordert Jungfräulichkeitstest
Die Zahl der HIV-Infizierten in Südafrika ist von 5,3 Mio. im Jahr 2002 auf 5,6 Mio. im Jahr 2003 gestiegen, berichtet die Financial Times. Das Gesundheitsministerium hat eine Steigerung der Infiziertenrate um sechs Prozent errechnet. Als Reaktion auf die Veröffentlichung des neuen Berichts hat ein führender Politiker Jungfräulichkeitstests für junge Frauen gefordert, die die Verbreitung von HIV/Aids und Teenagerschwangerschaften eindämmen
In mancher Hinsicht gleicht eine Herpesvirus-Infektion dem Einschmuggeln von explosiv geladenen Päckchen in eine Sicherheitszone. In kleinen Einheiten unter einer harmlos wirkenden Hülle verborgen, wird das Erbgut der Viren in den Zellkern des Wirts geschleust, wo die molekulare Maschinerie die Virusproduktion übernimmt und damit die Selbstzerstörung einleitet. Am “Paketversand”, dem Zerteilen und Verpacken der DNA von Cytomegalieviren, setzt ein Projekt von Priv.-Doz. Dr. Elke Bogner am Institut für
Gleich vier Wissenschaftlerteams am Deutschen Krebsforschungszentrum beginnen derzeit viel versprechende Forschungsprojekte, mit denen sie die Therapiemöglichkeiten bei Leukämie und verwandten Blutkrankheiten verbessern wollen. Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. unterstützt diese Forschungsarbeiten, die jeweils zwei bzw. drei Jahre dauern werden, mit insgesamt rund 900 000 Euro. Die Wissenschaftler der vier Gruppen verfolgen dabei ganz unterschiedliche Forschungsansätze.
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An estimated 70-80 percent of cardiac arrests occur at home, often suddenly and without warning. With the FDA’s recent approval of over-the-counter at-home automated external defibrillators (AEDs), individuals and families now have another weapon available to them. Defibrillators are the only means of re-starting the heart with a jolt of electricity after a cardiac arrest. While cardio-pulmonary resuscitation (CPR) can help buy time, experts estimate that every minute spent waiting for paramedics to
Die Datenbank der Deutschen Agentur für Health Technology Assessment des DIMDI (DAHTA@DIMDI) mit Daten zur Bewertung von medizinischen Verfahren und Technologien wurde ausgebaut: Eine neue Suchoberfläche, die Erweiterung der Verschlagwortung und eine nutzerfreundliche Gestaltung machen die Recherche noch komfortabler.
Health Technology Assessment (HTA) dient als wirksames Mittel zur Sicherung von Qualität und Wirtschaftlichkeit im deutschen Gesundheitswesen. Im Rahmen von HTA werde
Seit Wissenschaftler vor über elf Jahren das Gen entdeckt haben, das die Huntington`sche Krankheit verursacht, bekommen sie immer tieferen Einblick in die Entstehungsmechanismen dieses unheilbaren Nervenleidens. Ist das Gen verändert (mutiert), klumpt das von ihm gebildete Protein Huntingtin zusammen und bildet im Zellkern der betroffenen Nervenzellen (Neuronen) Eiweißablagerungen, die die Zellen schädigen. Das konnte die Arbeitsgruppe von Prof. Erich Wanker vor sieben Jahren zeigen. Weshalb das so i
Öl- und Gassuche verantwortlich
Wale und andere Meeressäugetiere sterben, weil die Weltmeere heutzutage immer stärker durch Lärm betroffen sind. Wie die BBC berichtet, wird die britische Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) eine Kampagne namens “Oceans of Noise” starten, um das steigende Problem der Lärmbelästigung anzugehen. Hauptquellen des Unterwasser-Lärms sind laut WDCS die Suche nach Öl und Gas und der Einsatz von niederfrequenten Militärsonaren. WDCS schlägt einen Akt
Forscher machen sich Spürsinn der Vierbeiner zunutze
Hunde schnüffeln unterwegs gerne an allen möglichen Orten nach dem Urin anderer Tiere. Diese Angewohnheit hat jetzt einem Team aus Wissenschaftlern und Hundetrainern ermöglicht, ein neues Verfahren zur Entdeckung von Blasenkrebs beim Menschen zu entwickeln. Die Forscher hoffen, dass die Analyse und Identifikation der charakteristischen chemischen Gerüche in Zukunft eine frühzeitige nicht invasive Möglichkeit zur Erkennung darstelle
DNA Sequenz wird in Gene eingefügt
Wissenschafter des Children’s Hospital Boston haben ein neues Verfahren für die Gentherapie entwickelt. Dieses Verfahren funktioniert laut dem leitenden Wissenschafter Richard Mulligan ohne den Einsatz eines Medikaments oder einer chemischen Veränderung im Körper und besteht aus nur einem Schritt. Zusätzlich kann es einfacher aktiviert und deaktiviert werden und ermöglicht so einen Behandlungsstopp beim Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen. E
Symposium aus Anlass von 100 Jahren Erforschung und Entwicklung von Impfstoffen am Standort Marburg
HIV, SARS oder Influenza – neue und alte Infektionskrankheiten bedrohen die Menschheit. Wie werden heute diese immunologischen Herausforderungen bekämpft, welche neuen Technologien werden eingesetzt, um wirksame Impfstoffe gegen diese Krankheiten zu entwickeln? Diesen Fragen widmet sich ein hochrangig besetztes wissenschaftliches Symposium am 27. und 28. September 2004 in Marburg.
Mit einer prall gefüllten Innovationspipeline demonstrierten Wissenschaftler anläßlich der 38. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT), dass die in der Biomedizin schlummernden Potenziale noch lange nicht ausgereizt sind. Zahlreiche renommierte Experten waren der Einladung des VDE nach Ilmenau gefolgt, wobei neben der biomedizinischen Technik auch das dynamisch wachsende Gebiet der medizinischen Biotechnologie im Fokus der Tagung stand.
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Der Kleine Fuchsbandwurm und die Positronen-Emissions-Tomographie
Nachweis parasitärer Aktivität bei alveolärer Echinokokkose
Die alveoläre Echinokokkose des Menschen wird durch das Larvenstadium des Kleinen Fuchsbandwurms (Artbezeichnung: Echinococcus multilocularis) verursacht. Sein Endwirt ist der Fuchs, seltener sind es Hund und Katze. Das Larvenstadium erlebt Echinococcus m. in Feldmäusen und verwandten Nagetieren (Zwischenwirte). Fehlzwischenwirt ist der Mensch, bei dem die alveolä
Thüringenweites Eltern-Netzwerk zur Unterstützung bei problematischen Frühgeburten initiiert
Ein thüringenweites Netzwerk von Eltern so genannter “Frühchen” ist am 18./19. September auf dem 1. Jenaer Frühchentreffen an der Kinderklinik der Universität Jena initiiert worden. “Wir wollen so eine Unterstützungsmöglichkeit für Eltern von Frühgeborenen schaffen, die durch die Frühgeburt oft großen seelischen Belastungen ausgesetzt sind”, erklärt Prof. Dirk Schramm, Direktor der Abteilung