Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
US-Forscher: Tabak wirkt auf chemisches System des Hirns
Der Griff zur Zigarette als Nervenberuhigung scheint nach jüngsten Forschungsergebnissen wohl zu den Legenden zu gehören: Forscher der University of Michigan haben nämlich festgestellt, dass Rauchen gehörig auf die Glücksgefühl-Chemikalien im Hirn drückt. Die schlechte Nachricht dabei: Das passiert nicht nur kurzfristig, sondern auch auf längere Sicht, berichten die Forscher beim jährlichen Treffen der Society of Neuroscience.
Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie (IPB) haben eine Substanz in Pilzen entdeckt, die in Zukunft als Leitstruktur für neue Antibiotika dienen könnte.
Die Produzenten des Wirkstoffes, die sogenannten Schnecklinge, sind in heimischen Wäldern, wie zum Beispiel dem Harz, häufig zu finden. Sie gehören zur Gattung Hygrophorus. Die aus ihnen isolierten Hygrophorone wirken stark antibiotisch gegen Eitererreger (Staphylococcus aureus). Deshalb könnte diese Stoffgrupp
Neuste Untersuchungen der Klinik Falkenried Hamburg bestätigen: Mehr als 50% der Deutschen leiden unerkannt unter einer funktionellen Störung der Nase
Ca. 5 Millionen Deutsche haben Schlafproblem. Oft sind die Ursachen ungeklärt. Neuste Untersuchungen der Klinik Falkenried Hamburg verweisen jetzt auf eine bislang vernachlässigte Quelle – eine Funktionsstörung der Nase. “Bei 80 % der Patienten, die mit dem Wunsch einer ästhetischen Korrektur zu uns kommen, stellten wir eine zusätz
Max-Planck-Wissenschaftler gelingen wichtige Einblicke in die Funktionsweise der Pforten und Schleusen des Zellkerns “in Aktion”
Innerhalb einer Zelle herrscht reger Verkehr, weil das Erbgut, also die Baupläne des Lebens, und alle wichtigen Organellen und Protein-Komplexe für Stoffwechsel, Wachstum oder auch Zellteilung durch die Hülle des Zellkerns voneinander getrennt sind. Seit Jahren versuchen Wissenschaftler zu verstehen, wie die winzigen Poren in der Kernhülle aufgebaut sind un
Geburtsmediziner der Universität Jena an neuem europäischen Exzellenznetz zur Erforschung der Frühschwangerschaft beteiligt
Wie schafft es ein kleiner Zellhaufen, das mütterliche Immunsystem davon zu überzeugen, dass es ihn nicht als Fremdkörper verwirft? Welche Signale sendet er aus, damit er Hilfe erhält, um sich in der Gebärmutter einzunisten, wo er die nächsten neun Monate zu einem neuen Menschen heranwachsen wird? Diesen spannenden Fragen gehen die Wissenschaftler um PD Dr. Udo
Forscher zweifeln am Vorhaben
Damit den zahlreichen Allergikern dennoch das Halten eines Hauskätzchens möglich wird, will das kalifornische Unternehmen Allerca genetisch veränderte Katzen züchten, die keine gängigen Allergene mehr produzieren. Dass es möglich ist, jenes Protein-Allergen zu unterdrücken, das die meisten Allergien auslöst, halten die Wissenschaftler für möglich. Dass jedoch alle Allergie auslösenden Stoffe aus einer Katze weggezüchtet werden, halten die Forscher für u
Wissenschaftler führen Nachweis zur Entstehung des menschlichen Auges
Kritiker der darwinschen Evolutionstheorie nehmen häufig das Auge ins Visier. Darwin selbst hatte einräumen müssen, es sei “absurd” anzunehmen, das menschliche Auge, dieses “Organ von höchster Perfektion und Kompliziertheit”, sei durch spontane Mutation und natürliche Auslese entstanden. Wohl jedoch, so seine Rechtfertigung, würde sich eine Lösung finden lassen, “wenn es gelänge, die Existenz mehrerer Entwic
Gießener Zoologe an Science-Publikation beteiligt – Enge Zusammenarbeit mit European Molecular Biological Laboratory (EMBL) in Heidelberg
Die Wahrnehmung des sichtbaren Lichtes ist für die meisten Menschen eine so alltägliche Erfahrung, dass man sich über die Entstehung der dafür erforderlichen Sinnesorgane keine großen Gedanken mehr macht. Das Auge ist nach dem Gehirn vermutlich das komplexeste Organ der mehrzelligen Organismen. Obwohl man die embryonale Entstehung des Wirbelti
Ursula-M.-Händel-Tierschutzpreis der DFG
Prof. Dr. Lisa Wiesmüller, Leiterin der Sektion Gynäkologische Onkologie der Universitätsfrauenklinik Ulm, erhält den mit 25.000 Euro dotierten, erstmals verliehenen Ursula-M.-Händel-Tierschutzpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu gleichen Teilen mit Prof. Dr. Klaus Otto von der Medizinischen Hochschule Hannover. Wiesmüller hat ein Testverfahren entwickelt, mit dem Chemikalien, Arzneimittel und Lebensmittel-Inhaltsstoffe i
Vergleichende Genomanalyse, DNA-Reparaturen, Arteriosklerose als Entzündungsprodukt und Gold nanometrisch – Merckle-Forschungspreise 2004
Am Montag, dem 15. November 2004, 16.00 Uhr wird in der Universität Ulm der mit 20.000 Euro dotierte Merckle-Forschungspreis 2004 verliehen. Den Preis erhalten PD Dr. Hans-Gerd Boyen, Abteilung Festkörperphysik, für seine Arbeiten über die Auswirkung stabilisierender Liganden auf die physikalischen Eigenschaften von Nanopartikeln; PD Dr. Nikolaus
Neue Behandlungsansätze gegen Alzheimer erwartet
Die Entwicklung eines Moleküls, das verhindert, dass sich Proteinklumpen bilden, könnte zu neuen Behandlungsansätzen gegen Alzheimer führen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftern des Howard Hughes Medical Institute und der Stanford University gekommen. Das Einsetzen der Krankheit wurde mit Plaquen in Zusammenhang gebracht, die sich bilden, wenn sich Proteinfragmente im Gehirn zusammenklumpen. Labortests haben jetzt e
Experten beunruhigt über Anwachsen neuer Kinderkrankheiten
Etwa jedes fünfte Kind in Deutschland leidet unter Entwicklungs- und Verhaltensstörungen. Bereits bei Säuglingen und Kleinkindern sind Eltern-Kind-Bindungs- und Regulationsstörungen (exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterprobleme) weit verbreitet. Später kommen Bewegungsmangel und Übergewicht, Sprachentwicklungsstörungen und psychosoziale Auffälligkeiten hinzu. Beunruhigend ist auch die hohe Zahl von Kindern mit chronische
Initiative der britischen Regierung gegen Selbstmord erfolgreich
Der Verkauf von Schmerzmitteln in kleineren Packungsgrößen hat die Suizidrate durch eine Überdosis drastisch reduziert. In Großbritannien wurde 1998 ein Gesetz verabschiedet, das die Packungsgrößen von bestimmten Tabletten limitierte. Forscher von der Universität von Oxford haben Selbstmorde mittels Schmerzmitteln zwischen 1993 und 2003 untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass 25 Prozent weniger Menschen in
Marburger Professor hat Wechselwirkung zwischen einlagiger Schicht von Xenonatomen und Iridiumoberfläche mit bisher größter Genauigkeit vermessen – Ergebnisse in US-Wissenschaftsmagazin PNAS veröffentlicht
Einer Forschergruppe um den Experimentalphysiker Professor Dr. Heinz J. Jänsch vom Fachbereich Physik der Philipps-Universität Marburg ist es gelungen, die Anziehungskräfte zwischen einer einschichtigen Lage von Xenonatomen und einer Iridium(111)-Oberfläche hundert Mal gen
MHH weiht neues PET/CT- und neues MRT-Gerät ein
Detaillierte Schichtbilder des menschlichen Körpers, kombiniert mit einer genauen Darstellung verschiedenster Stoffwechsel-Vorgänge – diese Möglichkeit bietet das neue PET/CT-Gerät, das die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) heute einweiht. Es ist das achte Gerät seiner Art in Deutschland. Gleichzeitig erhält die Hochschule ein neues Magnet-Resonanz-Tomographie-Gerät (MRT), welches das bundesweit dritte neuester Bauart ist.
Unterschiede bei der Immunreaktion zwischen Weißen und Schwarzen
Wissenschaftler der Wake Forest University Baptist Medical Center haben ein Gen identifiziert, das mit Typ 2 Diabetes und der Reaktion des Körpers auf Insulin in Zusammenhang steht. Forschungsleiter Donald W. Bowden sagte, das Gen PTPN1 befinde sich auf Chromosom 20, das von Forschern schon länger als Zielgebiet für Diabetes vermutet wurde.
“Das Protein, das dieses Gen produziert, unterdrückt die Insulin-Reakt