Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Eine Mehlanreicherung würde die Folsäureversorgung in Deutschland flächendeckend verbessern. Das zeigt eine Simulationsrechnung, die das Robert Koch-Institut am 17. März 2005 auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Kiel vorgestellt hat. Die Berechnung wurde durchgeführt, um die Auswirkungen einer Anreicherung von Mehl mit Folsäure auf die Folsäureversorgung zu bestimmen. Die Analyse wurde auf der Basis der letzten für die gesamte Bundesrepublik repräsentativen Ernährungserhe
Neue bahnbrechende Ergebnisse der STAR Studie, die heute von der European Association of Urology in Istanbul, Türkei, veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Symptome von Patienten, die unter dem Syndrom der überaktiven Blase (Overactive Bladder = OAB) leiden, unter der Behandlung mit dem neuen antimuskarinischen Mittel Solifenacin(R) wesentlich stärker reduziert werden, als unter Tolterodin ER – einem häufig eingesetzten Antimuskarinmittel. Die Ergebnisse zeigen, dass Solifenacin(R) Toltero
Forscher entdecken Zell-sabotierendes Tbx2-Gen
Wissenschaftern des Marie Curie Research Institutes ist es gelungen, das Wachstum von Krebsgeschwulsten zu blockieren, indem sie die Tumorzellen in einen permanenten Tiefschlaf versetzen, berichtet die BBC. Dieser Durchbruch in der Krebsforschung besitzt das Potenzial für ganz neue Behandlungsmethoden, erklären die Experten. Die neue Methode basiert auf der Reaktivierung eines natürlichen Selbstverteidigungsmechanismus, der die Zellte
Bei vielen Insektenarten gibt es eine ausgeprägte Konkurrenz zwischen den Männchen um paarungswillige Weibchen. Die Weibchen paaren sich häufig nur einmal im Leben und interessieren sich danach nicht mehr für die Männchen, sondern kümmern sich ausschließlich um einen geeigneten Eiablageplatz. Deshalb haben die Insektenmännchen zahlreiche Mechanismen und Strategien entwickelt, um ihre Chancen bei der Fortpflanzung zu vergrößern. Über eine besonders ausgeklügelte Strategie bei der Lagererzwespe Lariop
Bis zu 19% der Bevölkerung leiden an verschiedenen allergischen Reaktionen auf Insektenstiche. Die verfügbaren Immuntherapien sind äußerst wirksam gegen diese Allergien. Nun sind Wissenschaftler jedoch auf der Suche nach nicht-invasiven Verabreichungsmethoden, um sowohl die Wirksamkeit als auch die Verträglichkeit zu erhöhen.
Die Forschungsbemühungen richteten sich auf die Erstellung eines neuartigen Tiermodells zur Untersuchung der Wespengiftallergie und zur Entwicklung neuer pro
Protein-gekoppelte Rezeptoren (G-Protein Coupled Receptors – GPCR) sind Teil der wichtigsten zellulären Signalbahnen, und bestimmte Teile dieser Gruppe spielen eine wichtige Rolle beim Beginn pathologischer Zustände wie Schmerz. Wissenschaftler müssen jedoch noch die Funktion der gesamten Gruppe und die Rolle zahlreicher GPCR untersuchen.
Einige GPCR müssen noch vollständig charakterisiert werden. Das heißt, ihre natürlichen Liganden und Funktionen wurden noch nicht bestimmt. Diese
Es wird angenommen, dass 1 bis 2 % der Bevölkerung auf irgendeine Art und Weise allergisch auf chemische Duftzusätze reagieren. Trotz der Tatsache, dass Allergien auf Duftstoffe die häufigste Ursache für Kontaktekzeme sind, gibt es keine effektivere Behandlung als ihre Vermeidung.
Im Rahmen des FRAGRANCE-ALLERGY-Projektes wollten Forscher spezielle chemische Sensibilisatoren in natürlichen Mischungen ermitteln und die Informationen zur genauen Festlegung spezieller struktureller Ei
Die wichtigste Schaltstelle für die Weiterleitung von Sinneswahrnehmungen aus dem Körper in das Gehirn ist das Rückenmark in der Wirbelsäule. Eine Zone spielt dabei eine große Rolle – das so genannte Hinterhorn, in dem sich die Nervenzellen befinden, die Sinneswahrnehmungen empfangen, verarbeiten und übermitteln. Eine Berührung der Haut etwa ist deshalb bewusst erfahrbar, weil Neuronen des Hinterhorns diese Sinnesempfindung weiterleiten. Die komplexen Regelkreise, in denen diese Neurone agieren, wer
Haiproben zeigen hohen Anteil der giftig wirkenden Quecksilberverbindungen – Toxische Stoffe von Algen oder Bakterien gebildet
Chemische Elemente können in verschiedenen Formen vorliegen und je nach Form ganz unterschiedliche Eigenschaften zeigen. So weiß man heute, dass Quecksilber in Form seiner organischen Verbindungen mehr als hundert Mal so giftig wirkt wie eine gleich große Menge dieses Elementes in anorganischer Bindungsform. Forschungsarbeiten am Institut für Anorganische
Mit neuen Methoden der Kernresonanzspektroskopie kann die räumliche Struktur von Proteinen bestimmt werden
Proteine, die lebenswichtigen Eiweißbausteine der Organismen, sind lange kettenförmige Moleküle, die sich zu komplizierten dreidimensionalen Gebilden falten. Diese genau festgelegte Struktur ist Voraussetzung dafür, dass ein Protein seine hochspezialisierte Aufgabe im Organismus ausführen kann. Umgekehrt lassen sich Rückschlüsse auf die Funktion eines Proteins ziehen, wenn man
In Thailand startet ein weltweit einzigartiges komplementär-medizinisches Fortbildungsprojekt Mit einer “Biologischen Krebskonferenz”, die derzeit unter Beteiligung des Bochumer Mediziners Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer und anderer renommierter Wissenschaftler in Pattaya stattfindet, fällt der Startschuss für ein komplementärmedizinisches Fortbildungsprojekt im südostasiatischen Raum. Das Projekt, das auf Initiative des thailändischen Königshauses zustande kam, hat das Ziel, biol
Selbstbehandlung bei Ohrenpfeifen, Schwindel, Hörsturz
Manchmal wird ein normal funktionierendes Ohr plötzlich hyperaktiv. Es produziert einen penetranten Dauerton, der Betroffene um den Schlaf bringt und zur Verzweiflung treibt. Fast ein Viertel der Bevölkerung hat schon einmal “Ohrensausen” erlebt. Fast 10% hören diese Ohrgeräusche täglich ununterbrochen für 5 Minuten und länger. Bei 3% spricht man schon von chronischem Tinnitus. Was tun, wenn es im Ohr pfeift, klingelt, rauscht
Immer winzigere Partikel geraten ins Visier der Forschung
Die menschlichen Sinne sind auf diese Gefahr nicht eingestellt. Man kann sie nicht riechen, man kann sie nicht schmecken und mit bloßem Auge sind Feinstäube auch nicht zu sehen. Feinstäube – das sind winzige Partikel, die nicht einmal ein Zehntel des Durchmessers eines Haares erreichen. Ihre Wirkung ist dennoch groß. Die Partikel dringen über die Lunge in den Organismus vor und können neben Atemwegserkrankungen auch Erkrankun
Der diffuse Ösophagusspasmus ist eine Transportstörung der Speiseröhre, die mit kräftigen, aber unproduktiven Kontraktionen der Speiseröhre einhergeht. Die Patienten klagen dabei über Schwierigkeiten beim Schlucken und das Gefühl, dass Speisen in der Speiseröhre hängenbleiben. Zahlreiche Patienten verspüren zudem Schmerzen hinter dem Brustbein, die den Schmerzen bei Herzerkrankungen ausgesprochen ähnlich sind, so dass viele dieser Patienten undiagnostitiert bleiben oder eine Herzerkrank
Diabetesrisiko durch langsamere Fettaufnahme reduziert
Wissenschafter des United States Department of Agriculture haben mit HPMC eine Verbindung gefunden, die bei fettreicher Nahrung das Risiko einer Diabeteserkrankung verringern kann. Dabei handelt es sich um eine lösliche Form von Zellulose, die die Fettaufnahme verlangsamt. Tests mit Tieren zeigten, dass so das Risiko einer Insulinresistenz gesenkt werden konnte. Eine Insulinresistenz führt häufig zu Typ 2 Diabetes.
HPM
Früherkennungs-Projekt sehr gut angenommen – 366.000 Teilnehmer
Die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projektes “Hautkrebs-Test” in Schleswig-Holstein sprechen für sich: In dem jetzt vorliegenden Abschlussbericht konnten die Wirksamkeit und Akzeptanz des Programms nachgewiesen werden. So war die Anzahl der früh erkannten und damit gut behandelbaren Hauttumoren des mit mehr als 366.000 Teilnehmern weltweit einmaligen Projektes viel höher als erwartet. Es spricht alles dafür, den “Haut