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Entdeckung: Ganzkörper-Gehirn bei Seeigeln Identifiziert

Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…

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Alle Neuigkeiten

Biowissenschaften Chemie

Natürliche Auslese bei Genen bevorzugt Immunität und Zelltod

Veränderungen rascher als bei zufälligen Mutationen

Die bisher umfassendste Studie zur genetischen Divergenz von Menschen und Schimpansen hat ergeben, dass die von der natürlichen Auslese bevorzugten Gene mit der Immunität, der Tumorunterdrückung und dem programmierten Zelltod in Zusammenhang stehen. Diese Gene zeigen in beiden Bereichen der evolutionären Entwicklung Anzeichen einer positiven natürlichen Auslese und verändern sich rascher als durch zufällige Mutationen zu erwarten

Biowissenschaften Chemie

Neue Einblicke in die DNA-Reparaturwege

Die Mechanismen, die Zellen für den Umgang mit Schäden an ihrem genetischen Material nutzen, waren Mittelpunkt umfassender Untersuchungen – nicht zuletzt wegen ihrer Implikationen bei einer Reihe von pathologischen Zuständen. Dabei waren besonders die durch oxidativen Stress hervorgerufenen DNA-Schäden sowie die für diese Art von Verletzung typischen Reparaturwege von Interesse.

Der Einfluss von durch oxidativen Stress verursachten DNA-Schäden auf eine Vielzahl von Krankheiten ist i

Biowissenschaften Chemie

Gewinnung neuer Erkenntnisse zum Metabolismus bei Fischen

Scholle, Atlantiklachs, Wolfsbarsch und Goldbrasse sind vier der Hauptfischarten mit besonderer Bedeutung für die europäische Aquakulturindustrie. Die Steigerung der Produktionsraten innerhalb des Industriezweigs hängt.

Die wichtigsten Zellregulatoren für das Fettgleichgewicht bei Wirbeltieren wurden als Peroxisome Proliferator-Activated Receptors (PPAR) identifiziert. PPAR bilden eine große Proteingruppe in den meisten Zellarten, die sowohl an der Ablagerung von Fettgewebe als auch

Biowissenschaften Chemie

Antimon – das unbeachtete Element

Weltweit erster Workshop zur Antimon-Problematik vom 16. bis 19. Mai am Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg – Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt bislang einmalige Tagung

Antimon – die Ägypter benutzten es vor mehr als 3500 Jahren zum Schminken und die Babylonier verwendeten es für die Verzierung von Backsteinen. Im Mittelalter fand es seine Anwendung als Abführmittel und im 17. Jahrhundert schließlich war Antimon als Medizin in jeder Apotheke zu bekomme

Biowissenschaften Chemie

DNA auf Wanderschaft in der Zelle

Kölner Max-Planck-Forscher entdecken im Zellkern von Pflanzen Sequenzen, die aus einem Mosaik aus Mitochondrien- und Chloroplasten-DNA bestehen.

Ein nicht unerheblicher Anteil von DNA im Zellkern von Pflanzen stammt aus Mitochondrien und Chloroplasten. Biologen vom Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln entdeckten einen neuartigen Mechanismus, bei dem wandernde DNA vor ihrem Einbau in den Zellkern wie ein Puzzle aus Mitochondrien- und Chloroplasten-DNA zusammengesetzt wir

Biowissenschaften Chemie

Erstmals Genom einer sozialen Amöbe entziffert

DFG-Initiative förderte Erfolgsprojekt von Forschern aus Köln und Jena

In Rahmen der Initiative “Sequenzierung von Genomen kleiner Organismen” der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben Forscher des Instituts für Biochemie der Universität Köln und des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMB) in Jena gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Großbritannien das Genom der sozialen Amöbe Dictyostelium discoideum entziffert. Die Forschungsergebnisse werden in der kommenden Ausgab

Medizin Gesundheit

Bei Augenbewegungen sorgt das Zwischenhirn für Stabilität

Warum die Welt sich nicht bewegt – Das menschliche Zwischenhirn sorgt für Stabilität – BRAIN berichtet: RUB-Forscher untersuchen Augenbewegungen

Zwei- bis dreimal pro Sekunde machen wir schnelle Augenbewegungen, so genannte Sakkaden, um unseren Blick auf immer neue Objekte in unserer Umgebung zu lenken. Sakkaden stellen unser Wahrnehmungssystem vor ein Problem: Die Position, die ein Reiz auf unserer Netzhaut hat, ändert sich mit jeder Augenbewegung. Trotzdem nehmen wir die Welt stabi

Medizin Gesundheit

Gratis-Adrenalin gegen tödlichen Schock

Freies Medikament soll Todesgefahr durch allergische Überreaktionen verhindern

In Italien soll die Gefahr, auf Grund einer allergischen Reaktion an einen anaphylaktischen Schock zu sterben, durch frei zugängliches Adrenalin gemindert werden. Dies wurde heute, Mittwoch, am derzeit in Rom stattfindenden Allergologenkongress der Società Italiana di Allergologia e Immunologia (SIAC) publik gemacht. Die SIAC will durch eine italienweite Kampagne durchsetzten, dass das selbstinjizierbare

Medizin Gesundheit

Ethinylestradiol und Bisphenol A schädigen Mäuseföten

Deformationen der Prostata und Harnröhre nachgewiesen

Chemikalien, die in oralen Verhütungsmitteln und Lebensmittelbehältern enthalten sind, schädigen die Entwicklung von Mäusen. Experten der University of Missouri zeigten sich über eine mögliche Gefährdung des Menschen besorgt. Männliche Mäuse, die in der Gebärmutter derartigen Substanzen ausgesetzt waren, entwickelten Deformationen der Prostata und der Harnröhre. Tests wurden für Ethinylestradiol und Bisphenol A durchgeführt. Die

Medizin Gesundheit

Weltneuheit: Navigationskontrollierte Instrumente setzen Grenzen während der Operation

In einer Kooperation zwischen dem kürzlich an der Universität Leipzig gegründete Innovationszentrum für Computergestützte Chirurgie (ICCAS) und der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Tim Lüth (Berlin) entstand ein neuartiges navigationskontrolliertes Instrumentarium für den Einsatz im sensiblen Kopfbereich, das nicht nur die Grenzen des operativen Eingriffes festschreibt, sondern deren Überschreitung durch Abschaltung der eingesetzten Geräte verhindert. Eingriffe an den Nasennebenhöhlen o

Biowissenschaften Chemie

Dem Leben auf der Spur – ’Schneidendes Lasermikroskop’ eröffnet neue Wege in der Krebsforschung

Forscher des Laser Zentrums Hannover erhält für neuartiges Werkzeug zur Beobachtung und Manipulation auf zellulärer und molekularer Ebene den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2005.

Pressegespräch im Rahmen des InnovationsForum Photonik am 03. Mai, 16.30 Uhr in der Kaiserpfalz Goslar

Die komplexen Zusammenhänge des Geschehens in lebenden Zellen und Zellverbänden verstehen, beeinflussen und damit nutzbar machen zu können, ist vordringliches Ziel aktueller Forschung in d

Medizin Gesundheit

Rückfall bei Knochenkrebs verhindern

Deutsche Krebshilfe fördert internationale Studie

Das Osteosarkom ist die häufigste Krebserkrankung der Knochen. Vor allem Kinder und Jugendliche erkranken daran. Etwa zwei Drittel aller Osteosarkom-Patienten können mit einer Kombination aus Chemotherapie und Operation geheilt werden. Bei den übrigen Patienten tritt der Tumor jedoch nach Abschluss der Behandlung schnell wieder auf. Die Heilungschancen sinken dadurch dramatisch. Im Rahmen einer europäisch-amerikanischen Studie so

Medizin Gesundheit

Jeder 14. Bundesbürger leidet an Krankheitsangst – Krebserkrankungen stehen bei Ängsten an erster Stelle

Psychologisches Institut bietet im Rahmen eines Forschungsprojekts umfassendes Behandlungskonzept für Betroffene mit Hypochondrie

Ungefähr 7 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an Krankheitsangst, in schwerer Ausprägung auch Hypochondrie genannt, ergaben Untersuchungen am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. “Die Betroffenen sind in Gedanken oft bei ihrem Körper”, erklärte Dr. Gaby Bleichhardt, stellvertretende Leiterin der Poliklinischen Inst

Medizin Gesundheit

Frittieren vergiftet die Nahrung

Hochgiftige Substanz bildet sich in erhitztem Pflanzenöl

Durch das Erhitzen von ungesättigten Pflanzenölen auf eine frittiertaugliche Temperatur von über 185 Grad Celsius bildet sich im Fett eine hochgiftige Substanz. Der Giftstoff HNE (4-hydroxy-trans-2-nonenal) entsteht bereits beim einmaligen Erhitzen ab einem Zeitraum von einer halben Stunde. Durch das Frittieren geht der Giftstoff in der gleichen Konzentration, wie er sich im Fett bildet, auch auf die gebratenen Lebensmitte

Medizin Gesundheit

Morbus Werlhof: GlaxoSmithKline forscht an einem Wirkstoff gegen die seltene Autoimmunerkrankung

Idiopathische Thrombozytopenie – auch Morbus Werlhof genannt – ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Blutplättchen (Thrombozyten) angreift. Dabei heften sich Antikörper an die Oberfläche dieser für die Blutgerinnung zuständigen Blutkörperchen. Diese bleiben dann im feinmaschigen Blutgefäßsystem der Leber und Milz hängen und werden dort vorzeitig abgebaut. Das führt dazu, dass die Zahl der Thrombozyten im Blut dann verringert ist und es zu Störungen des Blutgerinnungs

Biowissenschaften Chemie

Baumeister des Lebens

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin erzielen wichtige Durchbrüche bei der Aufklärung der Struktur der Ribosomen

Gleich zwei wichtige Erfolge kann eine Gruppe von Wissenschaftlern am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik vermelden. Gemeinsam mit einer amerikanischen Partnergruppe konnten die Forscher unter der Leitung von Dr. Paola Fucini die dreidimensionale Struktur einer wichtigen Bindungsstelle des Ribosoms einschließlich eines d

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