Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr! Eine erschöpfende wissenschaftliche Erklärung für diese alte Weisheit gibt es bislang nicht. Denn niemand weiß, welche molekularen Prozesse tatsächlich zur Abnahme des Lernvermögens führen. Im Labor versuchen Wissenschaftler, mehr Licht in diese Vorgänge zu bringen. Dort hatte man früher bereits erkannt, dass Mäuse, die gegen die Wirkung von Haschisch genetisch resistent gemacht wurden, in jungen Jahren echte “Lerncracks” sind. Wissenschaftler der Univ
Vereinbarung der Zusammenarbeit zwischen der Universität der Vereinten Nationen und dem Max-Planck-Institut für Chemie unterzeichnet
Mit der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen der Universität der Vereinten Nationen und dem Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie wurde am 7. Oktober 2005 in Bonn die Zusammenarbeit beider Institutionen vereinbart. Damit wird das Freiburger Zentrum für Globale Feuerüberwachung, in der Außenstelle des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie an der
Sie leben im Watt, in der Tiefsee, und sogar im Garten finden sich Ringelwürmer. “Die Gruppe der so genannten Annelida sind eine der artenreichsten und am weitesten verbreiteten Gruppen der Tiere. Speziell in extremen Umgebungen wie der Tiefsee sind sie die vorherrschende Tiergruppe”, erklärt Dr. Torsten H. Struck. Im Rahmen des Schwerpunktprogramms “Deep Metazoan Phylogeny. Stammesgeschichte der Großgruppen der Tiere” der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden dem Biologen an der Universität
Gefährdung durch Typ 1 und Typ 2 Diabetes fast gleich groß
Die Confidential Enquiry into Maternal and Child Health (CEMACH) hat ergeben, dass Babys von Diabetikerinnen über ein fünf Mal so hohes Risiko verfügen tot geboren zu werden. Zusätzlich zeigten, die in ganz Großbritannien durchgeführten vertraulichen Befragungen, dass diese Kinder drei Mal so wahrscheinlich in ihrem ersten Lebensmonat sterben. Zusätzlich waren erhebliche angeborene Missbildungen doppelt so wahrscheinlich und
Nationale Verzehrsstudie II geht in die Öffentlichkeit
Was haben Sie heute gegessen und getrunken? Wie ernähren Sie sich normalerweise? Haben Sie auswärts gegessen oder zuhause? Diese und ähnliche Fragen werden in den nächsten Monaten überall in Deutschland gestellt. 20.000 Menschen zwischen 14 und 80 Jahren können an der großen “Nationalen Verzehrsstudie II” teilnehmen. Die in diesem Umfang in Deutschland bisher einmalige Studie gilt als Meilenstein der deutschen Ernährungsforschun
Schätzungsweise zehn bis 18 Prozent der Kinder in Deutschland leiden an Übergewicht, bei etwa vier bis acht Prozent liegt die extreme Form einer Adipositas (Fettsucht) vor – mit erheblichen Folgen für die Gesundheit der Kinder, aber auch für die Budgets der Sozialkassen.
Vor diesem Hintergrund untersucht ein Forschungsprojekt unter der Leitung des “Interdisziplinären Forschungsschwerpunkts für Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung” (ZIRN) der Universität Stuttgart die Ursachen d
Internationales Konsortium arbeitet intensiv an wirkungsvollem Immunschutz. Erste Ergebnisse der Entwicklungsarbeit werden Ende des nächsten Jahres erwartet
Der Vogelgrippe-Alarm in der Türkei sowie die ersten Verdachtsfälle der Infektionen von Menschen in Rumänien lassen erneut die Frage aufkommen, was im Falle einer möglichen Ausweitung der Krankheit auf den Menschen oder gar einer Epidemie getan werden kann. Bislang steht noch kein Impfstoff zur Verfügung. Am Institut für Medizini
Internationale Studie zum Einsatz von Gerinnungshemmern nach Herzstillstand / Federführung in der Klinik für Anaesthesiologie am Universitätsklinikum Heidelberg
Auch wenn der Notarzt meist rasch vor Ort ist: Einen plötzlichen Herzstillstand überlebt trotz Wiederbelebung nur jeder zehnte Patient – und die Folgen können gravierend sein. Durch den Sauerstoffmangel kann das Gehirn geschädigt werden. Rund 20 Prozent der Überlebenden tragen dauerhafte neurologische Schäden davon.
Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg eröffnet Zentrum für Ambulante Orthopädische Chirurgie / Rund 1.200 Operationen im Jahr geplant
Die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg hat Anfang Oktober 2005 ihr neues Ambulantes Operationszentrum in Betrieb genommen. In dem völlig neu gestalteten Kliniktrakt können künftig rund 1.200 Patienten im Jahr behandelt werden: Morgens kommen sie in die Klinik, spätestens gegen Abend können sie, falls keine medizinischen Gründe dagegen s
Forscher der Universität Bonn haben eine neue Methode zum Patent angemeldet, mit der sich bestimmte Gehirnzellen weit schneller und einfacher als bisher isolieren lassen. Ihre Erfindung erleichtert nicht nur die Erforschung von Krankheiten wie der Multiplen Sklerose (MS). Die Wissenschaftler hoffen auch zu erfahren, welche Faktoren Stammzellen dazu bringen, sich in Gehirngewebe umzuwandeln. Sie präsentieren ihre Methode vom 18. bis 20.10. auf der Biotechnologie-Messe “Biotechnica” in Hannover (Halle
Aachener Wissenschaftler klären den Wirkungsmechanismus der Kalzifizierung
Verkalkung von Gewebe ist bis zu einem bestimmten Grad umkehrbar. Dieses Ergebnis erzielte eine interdisziplinäre Forschergruppe der Helmholtz-Arbeitsgemeinschaft für biomedizinische Forschung an der RWTH Aachen. Im Tierversuch konnten die Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Willi Jahnen-Dechent nachweisen, dass ein besonderes Protein im Blut für die Kalzifizierung verantwortlich ist. Das sogenannte Fetuin-A s
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) entwickelte neuartige Zell-basierte Mikrokapillar-Chips für die Evaluierung von biopharmazeutischen Wirkstoffen und medizinischen Therapien.
In der medizinischen Biotechnologie besteht zunehmend die Notwendigkeit kleinste biologische Proben zerstörungsfrei zu charakterisieren. Beispielsweise ist für die Entwicklung neuer Wirkstoffe und Therapien sowie bei der Bestimmung von personenspezifischen Therapievarianten für viele Fr
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) entwickelte einen neuartigen Mikroinjektionschip für eine einfache und kostengünstige Injektion in biologische Zellen.
Die Mikroinjektion in biologische Zellen stellt eine vielseitige Methode dar, um Substanzen in lebende Zellen einzubringen. Kommerzielle Injektionssysteme bestehen aus Nadel, Pumpe und Verbindungsschlauch. Dieses makroskopische System ist jedoch nicht optimal für Injektionen in mikroskopisch kleine Zellen. D
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) entwickelt und offeriert Plattform-Technologien für die Kryobiotechnologie und Kryobanken der Zukunft.
Die Kryobanken der Zukunft sind die konsequente Fortsetzung generationsübergreifend angelegter biologischer Sammlungen, beginnend mit den noch wenig wissenschaftlichen Raritätenkammern des Mittelalters über die Naturkundemuseen bis hin zu den Lebendsammlungen der Zoos und Tierparks. Sie garantieren eine zeitlich nicht mehr
Feuchtesensor: Hybrid-Nanoelektronik aus lebenden Bakterien und Goldnanopartikeln
Lebewesen als integrale Bestandteile elektronischer Bauteile? Was sich im ersten Moment nach Science Fiction anhören mag, ist ein ernst zu nehmender Ansatz für die Nanoelektronik von morgen. Lebende Mikroorganismen könnten die hier benöigten Nanostrukturen liefern. Forscher von der University of Nebraska (Lincoln, USA) zeigten nun, dass mit Goldnanopartikeln belegte Bakterien als eine Art Feuchtesensor
Wundkeime verursachen weltweit die meisten im Krankenhaus erworbenen Infektionen. Besonders kritisch sind dabei Infektionen durch “Methicillin-resistente Staphylokokken” (MRSA), für die es nur noch wenige Möglichkeiten der Therapie mit Antibiotika gibt. Ein vor einem Jahr in Münster gegründetes europäisches Labornetzwerk zur Bekämpfung der MRSA-Bakterien zeigt jetzt erste Erfolge.
Vom 12. bis 14. Oktober 2005 treffen sich im Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Mün