Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Oldenburger Wissenschaftlerinnen an internationaler Forschung beteiligt
Über die Ursache von Krankheiten, die mit einer Störung des Zentralen Nervensystems (ZNS) einhergehen, ist noch relativ wenig bekannt. Derzeit richten sich die Bemühungen der Wissenschaft vor allem darauf, die Krankheitsmechanismen etwa von Multipler Sklerose (MS), Alzheimer und Parkinson auf molekularer Ebene nachzuvollziehen, um die Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Medikamente zu schaffen. Mit zu den
Entscheidend ist die Menge des Enzyms Telomerase im Urin
Wissenschafter des Morgagni-Pierantoni Ospedale haben einen einfachen Test zur Diagnose von Blasenkrebs entwickelt. Für ein gültiges Ergebnis muss nur die Menge des Enzyms Telomerase im Urin festgestellt werden. Die italienischen Wissenschafter gehen davon aus, dass ihr Verfahren eine Testgenauigkeit von rund 90 Prozent ermöglicht. Sie schreiben im Journal of the American Medical Association, dass ihr Test häufiger bei Raucher
Zahlreiche Lebensmittelhersteller konnten die Acrylamidgehalte in ihren Produkten im vergangenen Jahr weiter senken. Ausgerechnet bei zwei stark belasteten Produkten – Spekulatius und zubereiteten Kartoffelpuffern – stiegen die Gehalte jedoch an. Dies geht aus aktuellen Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor, die auf Untersuchungsergebnissen von knapp 2 000 Lebensmitteln basieren. Der Anstieg der Werte bei zubereiteten Kartoffelpuffern und Spekulatius läss
So klagen 25 Prozent der Bevölkerung über Schlafstörungen, weitere elf Prozent erleben ihren Schlaf als häufig oder dauerhaft nicht erholsam. Neben den unmittelbaren Folgen für die Betroffenen verursachen Schlafstörungen häufig auch hohe gesellschaftliche Kosten, beispielsweise durch Unfälle, Leistungseinschränkung, Krankschreibung und Frühverrentung. Im neuen Heft der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) sind umfangreiche Daten und Fakten zum Thema Schlafstörungen zusammengestellt. Auf knap
Gen schützt Anopheles vor Plasmodium-Infektion
Wissenschaftler der Johns Hopkins University sind einem Rätsel der Anopheles-Mücken auf die Spur gekommen: Sie haben ein Gen identifiziert das verhindert, dass sich die Mücken selbst mit Malaria anstecken, berichten sie in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS. Die Forscher wollen damit erneut eine Waffe gegen die tödliche Erkrankung finden. Malaria fordert jährlich zwischen
Wissenschaftler der TU Berlin untersuchen den Grenzfluss auf seine mikrobielle Artenvielfalt im Nationalpark Unteres Odertal
Es war eine Sensation. Was in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Szewzyk aus der Oder isoliert wurde, waren Bakterien, von denen der Umweltmikrobiologe bisher nicht wusste, dass sie auch in unseren Breitengraden vorkommen. Bislang waren diese Bakterien von den Umweltmikrobiologen der TU Berlin nur in Kanada nachgewiesen worden. Nun aber waren Ulrich Szewzyk
Leipziger Forscher haben ein Netzwerk im menschlichen Gehirn identifiziert, das die ästhetische Beurteilung grafischer Muster leistet. Die Studie, die in einer der November-Ausgaben der renommierten Fachzeitschrift NeuroImage veröffentlicht wird, belegt erstmals die Schönheitsbeurteilung auf Grund konkreter visueller Stimuli.
Unsere Untersuchung verdeutlicht auch, vereinfacht gesagt: Über Geschmack lässt sich nicht streiten, sagt PD Dr. Thomas Jacobsen vom I
Universität Witten/Herdecke veröffentlicht Patientenleitlinie “Halsschmerzen”/ Leitlinien-Autorin Mitra Koch: Kein wissenschaftlich anerkannter Wirksamkeitsnachweise für viele Hausmittel
Kommt erst die Herbst- und Winterzeit ist die Erkältung nicht mehr weit. Jeder kennt die ersten Anzeichen: Ein Kratzen im Rachen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden sind oft die Vorboten von Husten, Schnupfen und Fieber. Erwachsene leiden zwei- bis dreimal im Jahr unter Halsschmerzen, Kinder bis zu ach
Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der Technischen Universität (TU) Wien ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem nicht nur Blei in Knochen nachgewiesen werden kann, sondern auch, wo es sich im Knochen befindet.
Die meisten von uns kennen sie – die bleiernen Knochen. Was für manche Gott sei Dank nur im übertragenen Sinn gilt, bedeutet für manche Berufsgruppen wie Schweißer, Löter und Batteriearbeiter bitteren Ernst. WissenschafterInnen der TU Wien ist es nun dank e
Geringere Immunantwort verhindert chronische Abstoßung des Organs / Forschungspreis der Deutschen Transplantationsgesellschaft für Heidelberger Wissenschaftler
Warum gewöhnen sich manche Patienten, die eine Spenderniere erhalten haben, an das fremde Organ, und können auf Medikamente verzichten, während bei der Mehrheit eine chronische Abstoßung nur durch eine ständige, hoch dosierte Einnahme zu verhindern ist?
Der Grund ist ein stark eingeschränktes Repertoire an Immunzell
Es dauert wohl nicht mehr lange, dann werden dicke Kinder die schlanken hänseln – zumindest, wenn sich die jetzige Entwicklung ungebremst fortsetzt. Experten haben ausgerechnet, dass in 40 Jahren jeder zweite Erwachsene in Deutschland fettleibig sein wird – da sind die Übergewichtigen unterhalb der Krankheitsschwelle noch nicht mal mit eingerechnet.
Der Trend zur Übergröße ist global: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind heute rund eine Milliarde Menschen auf der Erde übergewichtig,
Die Netzhaut des Auges enthält nicht nur die sensorischen Photorezeptorzellen, die das Licht wahrnehmen. Am Sehvorgang sind mehr als 50 verschiedene Nervenzelltypen beteiligt. So dient die Netzhaut der Wissenschaft gleichzeitig als relativ einfaches Modell für das Zentrale Nervensystem (ZNS).
Für den Sehprozess müssen im Laufe des Lebens schätzungsweise 25.000 verschiedene Gene in der Netzhaut angeschaltet werden. Viele von ihnen sind ausschließlich in Nervenzellen aktiv. Weltweit ar
US-Forscher finden Gründe für heftige Gemütsreaktionen
Frauen, die unter dem Prämenstruellen Syndrom leiden, versprechen Forscher der Cornell University in New York schon bald Hilfe. Die Wissenschaftler haben nämlich entdeckt, was im Gehirn passiert, wenn die Hormonwerte stark ins Schwanken kommen. Ein Boost der Gehirnaktivität, das das emotionale Zentrum des Gehirns aktiviert, könnte Frauen helfen, dem Prämenstruellen Syndrom PMS entgegen zu wirken, berichtet das Wissenschaftsmagaz
Forscher aus Frankfurt, Heidelberg und Freiburg untersuchen die Entstehung häufiger Gefäßerkrankungen
Mehr als zwei Drittel aller Todesfälle in der Bundesrepublik lassen sich direkt oder indirekt auf Erkrankungen des Blutgefäßsystems zurückführen. Sie sind bei den häufigsten und bedrohlichsten Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck und Tumorerkrankungen, aber auch Diabetes, Augenerkrankungen und Hautkrankheiten von großer Bedeutung. Trotz der weiten Verbreitun
Die Aktivität von zwei speziellen Genen ist bei Tumoren des Eierstock-Krebses fast vollständig eingestellt. Diesen wichtigen Hinweis für die frühzeitige Diagnose liefert eine aufwändige Analyse der Genaktivitäten in Tumorzellen des Eierstock-Krebses. Die an der Medizinischen Universität Wien mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF gewonnenen Erkenntnisse liefern auch einen wichtigen Beitrag zum Start eines EU-Projekts, das die Diagnose von Eierstock-Krebs optimieren wird.
63.000 Fäll
Mäuse liefern Forschern aus Bielefeld, Ann Arbor und Braunschweig neue Erkenntnisse über Nervenkrankheiten wie ALS
Durch das Studium von Mäusen haben Wissenschaftler aus Deutschland und den USA einen bislang unbekannten Mechanismus für neurodegenerative Erbkrankheiten entdeckt. Ihr Ergebnis: Bei der so genannten “Wobbler-Maus”, die an einem fortschreitenden Verlust von Nervenzellen leidet, ist ein Gen verändert, das eine wichtige Rolle bei Transport und Verteilung von Stoffen in