Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Einsatzmöglichkeit bei Notoperation im Weltraum oder am Schlachtfeld
Ingenieure an der Universität von Nebraska haben einen Mini-Roboter entwickelt, der chirurgische Eingriffe vornehmen kann. Dabei wird er von einem hunderte Kilometer entfernten Arzt gesteuert, so die Techniker. Der kleine Roboter – mit seinen 7,5 Zentimetern Größe erinnert er an einen Lippenstift – wird durch einen kleinen Schnitt in die Bauchhöhle eingeführt und soll dort ferngesteuert seine Arbeit verrichten.
Die neuen Ergebnisse einer Surveyuntersuchung zur Adipositasprävention zeigen das derzeitige Meinungsbild in Bezug auf präventive Maßnahmen bei der Adipositas. Der Vorbeugung der Adipositas-Störung ist Public-Health-Priorität auf Grund hoher Prävalenzraten, der Schwere der damit verbundenen Komorbiditäten und der geringen Behandelbarkeit.
Dieses Projekt wurde als Kooperationsprojekt der Universitäten Marburg und Leipzig durchgeführt.
Adipositas, d. h. starkes Übergewicht
> Wann Bilder im Kopf zu Wörtern werden
> Erforscht: Wie wir uns Gesehenes merken
> RUB-Forscher berichten in NeuroImage
Jeder kennt die Situation: Man wird aufgefordert sich einen Gegenstand, etwa einen Schuh, für kurze Zeit zu merken. Wäre es kein Bild, sondern ein Wort, könnte man es ständig wiederholen um es nicht zu vergessen. Wie aber funktioniert das mit einem kurz gesehenen Bild? Bislang nahm man an, man würde es sofort in den Begriff umwandeln und es sich in dieser F
Hugo-Geiger-Preis 2005
Wird das Immunsystem geschwächt, können an sich harmlose Hefepilze zur tödlichen Bedrohung werden: Mithilfe verschiede-ner Proteine dringen sie in menschliches Gewebe ein. Wie sich eines davon – Tsa1p – in Pilzzellen verhält, untersuchte Xin Xiong am Fraunhofer IGB in seiner Diplomarbeit.
Einen Untermieter namens Candida albicans beherbergen etwa die Hälfte aller Menschen in ihrem Körper. Im Allgemeinen hält das Immunsystem diese Pilzart in Schach. D
Hugo-Geiger-Preis 2005
Die Neubildung von Blutgefäßen, die Angiogese, spielt in der Medizin eine große Rolle. Während ihre Hemmung das Wachstum von Tumoren bremst, ist bei der Wundheilung eine Förderung der Angiogenese günstig. In ihrer Diplomarbeit am Fraunhofer IGB untersuchte Silke Kersen, wie Blutgefäße in künstlicher Haut entstehen könnten. Sie schuf das erste humane 3-D-Hautmodell, in dem sich bereits kapillarähnliche Strukturen bilden. Es kann in der Tumorforschung eingesetzt w
Dick ist nicht gleich dick. Galt noch bis in jüngster Zeit, dass alle Menschen, die übergewichtig oder stark übergewichtig (adipös) sind, ein großes Risiko haben, an Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck mit seinen Folgen Schlaganfall, Herzinfarkt, und Nierenschäden zu erkranken, sieht die Medizin das heute aufgrund neuester Erkenntnisse über die Adipositas differenzierter. Demnach ist nicht mehr so sehr der so genannte Body Mass Index (BMI) entscheidend, als vielmehr, an welchen Stellen der Körper das
Im Klinikum rechts der Isar erhalten Patienten, die unter Harninkontinenz (Blasenschwäche) leiden, seit Juni dieses Jahres eine neue und viel versprechende Therapie. Die Mediziner entnehmen eine Muskelbiopsie aus dem Oberarm des Patienten und injizieren daraus gewonnene Stammzellen anschließend in den geschwächten Schließmuskel der Harnröhre. Die Muskelzellen bilden neue Fasern aus und stärken so den Schließmuskel. So können Inkontinenzbeschwerden in vielen Fällen dauerhaft geheilt werden.
Symposium in der Kinderchirurgie des Jenaer Universitätsklinikums stellt aktuelle Goldstandard-Methode mit Live-Operationen vor
Fortschritt misst sich in der Chirurgie mitunter in Zentimetern: Wo früher Narben von 30 Zentimeter Länge kindliche Brustkörbe verunzierten, reichen heute zwei kleine seitliche Schnitte von je drei Zentimetern. Diese genügen jetzt, um die volkstümlich als “Trichterbrust” bekannte Verformung des kindlichen Brustbeins minimalinvasiv zu korrigieren. Diese
Gruppentraining für Frauen mit Magersucht und Bulimie an der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie wird dauerhaft etabliert
Frauen mit Essstörungen haben oft ein sehr negatives Bild von ihrem eigenen Körper: Sie finden sich zu dick, unattraktiv und hässlich. Durch ein gezieltes Training können betroffene Frauen dieses negative Bild zumindest teilweise korrigieren und damit einen Grundstein zur Überwindung von Magersucht oder Bulimie legen. Dies ergaben Untersuchunge
Jungwissenschaftler suchen neue Wege zur Kultivierung von Herzmuskelzellen
Am 31. Oktober 2005 fällt der Startschuss für das Schülerforschungsprojekt “Herzschlag”: Jungforscher werden über ein Jahr alternative Wege zur Kultivierung von Herzmuskelzellen suchen. In Hannover nehmen 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 teil, jeweils an Nachmittagen und am Wochenende. In ganz Niedersachsen machen ca. 50 Schülerinnen und Schüler mit. Die Initiative zu dem Projekt ergriff Prof
Heidelberger Wissenschaftler untersuchen, wie die Bildung von Vitamin B6 im Malariaerreger gehemmt werden kann / EU unterstützt Forschungsprojekt mit einer Million Euro
Nur mit ganz neuen Strategien kann die Wissenschaft etwas gegen schwere Erkrankungen wie Malaria, Tuberkulose und HIV, die alljährlich Millionen Menschenleben fordern, ausrichten.
Ein innovatives Forschungsprojekt zur Bekämpfung der Malaria am Universitätsklinikum Heidelberg wird jetzt von der Europäische
Bei etlichen Krankheiten besteht eine erhöhte Gefahr zu stürzen und sich dabei Knochen zu brechen. Erstmals gibt es nun ein Gerät, mit dem sich das Sturzrisiko ermitteln lässt. Entwickelt wurde es von Peter Schneider, der an der Uni Würzburg als Medizinprofessor tätig ist. Seine Erfindung kann nicht nur in Reha und Medizin eingesetzt werden – sie hilft auch beim Fitness-Training.
Es können direkte Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr sein, die einen Menschen zu Fall bri
Schonende OP ermöglicht frühe Mobilisation / 2. Trainingskurs für minimal-invasive Hüftendoprothetik der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg
Nicht nur Gelenkspiegelungen und Meniskusoperationen werden heute durch ein “Schlüsselloch” vorgenommen, auch abgenutzte Hüftgelenke lassen sich schonend und ohne große Schnitte durch ein Kunstgelenk ersetzen. Statt 20 Zentimeter Schnitt sind nur noch wenige Zentimeter erforderlich.
Doch nur Zentren und Operateure mit
Telomere sollen Auskunft über Lebenserwartung geben
Wissenschaftler der schwedischen Universität von Umea sind dem Geheimnis des Langlebe-Gens auf die Spur gekommen. Demnach wird dieses Gen nur vom Vater nicht aber von der Mutter weitervererbt, berichten die schwedischen Forscher in der kommenden Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS.
Insgesamt haben die Forscher 132 gesunde Nordschweden aus 49 Familien unter die Lupe genom
Wenig Alkohol und Zucker, aber lecker und gesundheitsfördernd. TU-Biotechnologin entwickelt Wellnessdrink auf der Basis von Würze
Deutsche Brauereien klagen über stagnierenden Bierabsatz. Mit Biermischgetränken haben sich viele bereits ein zweites Standbein aufgebaut. Ein neuartiges Erfrischungsgetränk, hergestellt in traditioneller Brautechnik, könnte dagegen eine echte Alternative zum alkoholreichen Gerstensaft sein. Mit wenig Zucker, maximal 1 Prozent Alkohol, dafür aber gesundhei
Erfolg durch Konzentration auf Kerngebiete: Innovative Wirkstoffe gegen Krebs und Thrombose
Mit der Konzentration auf die Therapiegebiete Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen / Diabetes ist die Pharmaforschung und -entwicklung von Bayer HealthCare (BHC) auf einem Erfolg versprechenden Weg. Diese Bilanz zog Dr. Wolfgang Plischke, Pharmaleiter von Bayer HealthCare, auf dem internationalen Presseforum am 24. Oktober 2005 im Bayer HealthCare Pharmazentrum Wuppertal. „Mit unserer strik