Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Forschergruppe am Universitätsklinikum Mainz wird für weitere drei Jahre gefördert
Drei Jahre erfolgreiche Forschung haben sich gelohnt – und werden für weitere drei Jahre gefördert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die zweite Förderphase der Forschergruppe “Bildgestützte zeitliche und regionale Analyse der Ventilations-Perfusionsverhältnisse in der Lunge” bewilligt. Die Forschergruppe entwickelt neue Verfahren, um Vorgänge in der atmenden Lunge detailgetreu sichtba
Eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Firma Siemens bündeln die gemeinsame Expertise auf dem Gebiet der onkologischen Radiologie in einer strategischen Allianz. Ziel ist es, bildgebende diagnostische Verfahren wie die Magnetresonanztomografie so zu verbessern und miteinander zu kombinieren, dass eine neue Qualität an Bildinformationen über Tumoren für die Diagnostik und die Strahlentherapieplanung
Wissenschaftler der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg zeigen: Schlüsselgene beeinflussen aggressives Tumorwachstum
Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs bedeutet für drei Viertel der Betroffenen, dass die bislang einzige Chance auf Heilung, nämlich eine operative Entfernung des Tumors, nicht mehr möglich ist. Der Grund: Viele Patienten besuchen relativ spät den Arzt, da Pankreaskrebs erst zu einem fortgeschrittenen Stadium deutliche Symptome, wie z.B. eine Gelbsucht od
Regulatorprotein hat eine wichtige Rolle beim Aufbau eines funktionsfähigen Netzwerks
Jeder Mensch ist einer dauernden Informationsflut ausgesetzt. Das Gehirn muss die wichtigsten und eindrucksvollsten Informationen herausfiltern. Doch darüber hinaus muss es sie auch dauerhaft so speichern, dass sie in entsprechenden Situationen oder aus der Erinnerung heraus wieder abgerufen werden können. Dafür sind auch die Nervenzellen im so genannten Hippocampus, einem Bereich der Großhirnr
Prof. William Shotyk und seine Mitarbeiter am Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg bestimmten Antimon im Wasser von 15 kanadischen Handelsmarken und 48 Marken aus ganz Europa
In PET-Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist mit Antimon (Sb), einem potentiell toxischen Schwermetall, dass keine bekannte physiologische Funktion besitzt, verunreinigt. Antimontrioxid wird als Katalysator bei der Herstellung von PET (Polyethylenterephthalat) eingesetzt. PET enthält
In der Januar-Ausgabe 2006 von “Nature Methods” berichtet ein internationales Team mit Berner Beteiligung über einen Durchbruch im Bereich der Zellforschung. Dank einer neuen Substanz lassen sich lebende Zellen 200 Mal effizienter untersuchen als bisher.
Zellen regulieren ihre Funktionen über codierte Signale. Die Häufigkeit und Grösse dieser Signale geben Auskunft über die Zellfunktionen. Die gestörte oder beeinträchtigte Funktion von Zellen ist häufig die Ursache von Krankhei
Welche Erkältungsviren und -bakterien derzeit von “Nase zu Nase” wandern, überwachen die Wissenschaftler des Forschungsnetzwerkes PID-ARI.net. Seit dem 16. Januar 2006 veröffentlichen sie wöchentlich eine Zusammenfassung der Surveillance-Daten.
Krankmacher in Zeiten der Grippe
Hitliste der 4. Kalenderwoche*
Folgende Erkältungs-Erreger sind momentan in Deutschland besonders aktiv:
1. (2.) Rhinovirus
2. (1.) Humanes Metapneumovirus
3. (3.) Respiratory Syncyt
Metropole Ruhr startet Initiative gegen den Plötzlichen Herztod am Arbeitsplatz
Unter dem Titel “Betriebliche Initiative gegen den Plötzlichen Herztod in der Metropole Ruhr” startete jetzt im Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen) die erste ruhrgebietsweite Initiative zur Senkung Herz-Kreislauf bedingter Todesfälle am Arbeitsplatz. Ziel der vom Verein pro Ruhrgebiet gemeinsam mit dem Gesundheitsverbund MedEcon Ruhr gegründeten Initiative ist es, möglichst viele Un
Infektionsweg kann per Videomikroskopie verfolgt werden / Heidelberger Forscher wollen Eindringen des Erregers in den Wirt stoppen
Schon ein Stich der Anopheles-Mücke kann ausreichen, um die lebensbedrohende Malaria zu übertragen: Bei ihrer Blutmahlzeit werden die so genannten Plasmodium-Parasiten in die Haut des gestochenen Menschen oder Tiers übertragen. Von dort finden sie ihren Weg in den Wirtskörper bis hin zu Leber- und Blutzellen.
Wissenschaftlern um Dr. Friedric
Zum 33. Magdeburger Operationskurs lädt die Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik vom 26. bis 28. Januar 2006 Fachkollegen aus ganz Deutschland sowie internationale Gäste nach Magdeburg ein. Besonders stolz sind die Gastgeber darüber, dass es ihnen gelungen ist, für die Teilnehmer Computer-Simulationsgeräte in 3-dimensionaler Sicht bereitstellen zu können, die es ermöglichen, die Operationen, die während des Kurses live übertragen werden, im Anschluss selbst nachzuvollziehen.
“Nach der deuts
Siemens Medical Solutions stellte kürzlich das Röntgensystem Axiom Aristos FX Plus mit integrierter Flachdetektor(FD)-Technologie vor. Ob Schädel-, Thorax-, Abdomen-, Becken-, Extremitäten- oder auch Notfallaufnahmen, das neue Röntgensystem ist für nahezu alle Untersuchungen geeignet. Der Anwender kann dabei wählen, ob er die Positionen mittels voreingestellter Programme automatisch ansteuern möchte oder ob er die Position direkt am System ändert. Dabei kann das System auch per kabelloser Fernbedie
Problem der korrekten Datenverarbeitung weiterhin ungelöst
Forscher der Sandia National Laboratories arbeiten an der Entwicklung von Nanobatterien, die künstliche Netzhautimplantate mit Energie versorgen könnten. Das Projekt ist Teil eines mit 6,5 Millionen Dollar dotierten fünfjährigen Forschungsprogramms des amerikanischen National Institutes of Health, an dem diverse amerikanische Universitäten sowie die britische Oxford-Universität teilnehmen. Sandia ist für die theoretisch
ttz-Wissenschaftler schicken Ozon durch Apparaturen der Lebensmittel- und Getränkehersteller
Ozon, das Gas in der Erdatmosphäre schützt die Lebewesen vor schädlichen Strahlen der Sonne. Ozon kann aber noch mehr: Das Gas besitzt auch nützliche Eigenschaften zur Reinigung und Desinfektion von Maschinen und Anlagen. Das Umweltinstitut des ttz Bremerhaven entwickelt gemeinsam mit der Bremer Brauerei Beck & Co und vier weiteren Partnern eine neuartige Technologie zur Reinigung von Masc
Auch mit Pflanzen lassen sich wirksame Impfstoffe in genügend großer Menge produzieren. Das haben Forscher der Universitäten Würzburg, Heidelberg, Freiburg und Clermont-Ferrand am Beispiel der bakteriellen Infektionskrankheit Borreliose gezeigt. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Januar-Ausgabe des Fachblatts “Nature Biotechnology” vor.
Impfstoffe sind oft Proteine. Meist werden sie mit großem Aufwand in Bakterien oder Zellkulturen hergestellt. Dass sie sich prinzipiell auch in g
Grundlagenforschung zur Regeneration von Pflanzenorganen – Veröffentlichung in “Science”
Nur wenige Tiere können es, aber zahlreiche Pflanzen: Organe, die beschädigt worden sind, aus erwachsenem Gewebe regenerieren. Das macht man sich zum Beispiel bei der Stecklingsvermehrung von Pflanzen zunutze: ein abgetrennter Stängel kann neue Wurzeln und schließlich wieder eine vollständige Pflanze bilden. Was bei der Neuorganisation der Pflanze auf molekularer Ebene in den Zellen und Gew
Überlebensrate erhöht sich auf 60 Prozent
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg (UKH) haben eine neue Behandlungsalternative für die seltene und gefährliche Bluterkrankung AL-Amyloidose nachgewiesen. Durch die Gabe fremder Stammzellen erhöhte sich die Überlebensrate. “Ziel der Studie war, herauszufinden, ob man die Prognosen mit der Transplantation fremder Stammzellen verbessern kann”, sagt Stefan Schönland, Projektleiter vom UKH, im Gespräch mit pressetext. Die