Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Nach mehreren Expeditionen nach Spitzbergen in der arktischen Polarregion führt das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik dieses Jahr erste Studien in der Antarktis durch. Ziel ist das der Antarktischen Halbinsel vorgelagerte King George Island. Dr. Thomas Leya, Leiter der Arbeitsgruppe “Extremophilenfoschung” des Fraunhofer IBMT, wird begleitet von dem Biologen Daniel Remias aus der Arbeitsgruppe von Professor Cornelius Lütz, Botanisches Institut der Universität Innsbruck. Beide Wissens
Regelmäßige sportliche Aktivität hält Herz und Hirn auf Trapp. Um im Alter geistig fit zu bleiben, ist neben physischer aber auch mentale Aktivität, also eine Art Hirnjogging, gefordert. Wie wichtig ein gebündeltes Präventionspaket von sportlicher Aktivität und intellektueller Betätigung gerade für ältere Menschen im Hinblick auf Auftreten und Verlauf einer Alzheimer-Erkrankung ist, von der mittlerweile weltweit bereits 25 Millionen Menschen betroffen sind, beweisen jetzt Forschungsergebnisse a
Die Psychotherapie-Ambulanz der Universität Marburg bietet nun auch Behandlungen von Patienten mit Schizophrenie. Um deren traditionelle Behandlung interdisziplinär zu erweitern, kooperiert die Psychotherapieambulanz Marburg unter Leitung von Prof. Dr. Winfried Rief mit verschiedenen Fachärzten für Psychiatrie sowie mit einigen Hausärzten. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Patienten, die neben der neuroleptischen Medikamente auch an einer psychologischen Behandlung teilnahmen, eine deutlichere B
Mit dem Tabuthema Stuhlinkontinenz befasst sich ein neuer Ratgeber der Gesundheitspsychologin Dr. Gabriele Dlugosch vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau und der Mediziner Prof. Dr. Alexander Herold und Dr. Beate Sprockamp. Untersuchungen lassen vermuten, dass in den Industrieländern ebenso viele Menschen an Darmschwäche leiden wie an Blasenschwäche, jeweils etwa 5 Prozent der Bevölkerung. “Doch während die Mauer des Schweigens um die Harninkontinenz b
Viele herzkranke Patienten sind vom so genannten Sekunden-Herztod bedroht. Wie hoch das Risiko für sie ist, lässt sich bei einer Herzkatheter-Untersuchung nun besser einschätzen – dank einer neuen Methode, die Marcus Koller (37) von der Uni Würzburg entwickelt hat. Dafür bekam der Mediziner den mit 10.000 Euro dotierten Wolfgang-Trautwein-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie verliehen.
Bösartige Herzrhythmusstörungen wie das Kammerflimmern gehören zu den Haupttodesursachen in
Das Karzinom der Nebennierenrinde ist ein besonders bösartiger Tumor: Bei über 80 Prozent der Patienten treten im Laufe der Erkrankung Metastasen vor allem in Leber, Lunge und Knochen auf, die Heilungschance ist dann nahe Null. Aus diesem Grund will Martin Fassnacht an der Medizinischen Klinik I der Uni Würzburg eine Immuntherapie gegen diese Krebsform etablieren.
Bei einer Immuntherapie nutzt man die Kräfte des Immunsystems aus, um eine Krankheit zu bekämpfen. Fassnacht will das a
Im Berliner Herzzentrum haben Chirurgen jetzt zum ersten Mal in der Therapieplanung und während einer Operation eines Patienten mit angeborenem Herzfehler das Kunststoffmodell seines Herzens eingesetzt. Die Technik zur Modellherstellung hat ein Team der Abteilung Medizinische und Biologische Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) um Dr. Sibylle Mottl-Link entwickelt. Die Wissenschaftler wollen dazu beitragen, dass sich die Zahl der Korrekturoperationen bei Herz-Patienten verringer
Leibniz-Preisträger 2005, Prof. Jürgen Gauß, demonstriert am 7. Februar, wie quantenchemische Berechnungen zur Interpretation von Experimenten beitragen
Albert Einstein lebt – in den Labors und in unserem täglichen Leben. Ohne Einsteins Formeln gäbe es keine digitalen Kameras, Navigationsgeräte oder DVD-Player. Zum Einsteinjahr öffnet die Reihe “Universität im Rathaus” daher das Tor zu den faszinierenden Welten von Raum und Zeit, Energie, Licht und Materie, aber auch von Kreativität
Übertragbarkeit der Studie auf den Menschen unklar
Amerikanische Wissenschaftler der University of Wisconsin in Madison haben herausgefunden, dass das Adenovirus Ad-37 bei Hühnern Fettleibigkeit verursacht. Damit wäre Fettleibigkeit ansteckend. Die Frage, ob Viren für ein Übermaß an Körperfett verantwortlich sind, ist umstritten. Dazu seien weitere Untersuchungen notwendig, so Projektleiterin Leah Whigham. Ihre Ergebnisse haben die Forscher im Fachmagazin American Journal of Phys
Produkte, die mit Lupinenmehl hergestellt werden, sind als dietätische Lebensmittel zur Vorbeugung von arteriosklerotischen Erkrankungen interessant und lösen weniger Allergien als Sojabohnen und Erdnüsse aus – Tagung von Professor Michael Wink, Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg
Die 6. Heidelberger Lupinentagung der Gesellschaft zur Förderung der Lupine, die vom 25. bis 27. Januar 2006 auf Einladung von Professor Michael Wink, In
Zwei sind einer zuviel – nach diesem Motto verfahren die Zellen eines weiblichen Organismus: Sie enthalten zwei X-Chromosomen, legen aber eines davon grundsätzlich still. Wie erkennt die Zelle, dass sie zwei dieser Geschlechtschromosomen enthält, wie trifft sie ihre Wahl, welches der beiden abgeschaltet werden soll? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums konnten gemeinsam mit französischen Kolleginnen einen frühen Schritt dieses komplexen Prozesses aufklären.
Bereits vor 45 Ja
Welche Erkältungsviren und -bakterien derzeit von “Nase zu Nase” wandern, überwachen die Wissenschaftler des Forschungsnetzwerkes PID-ARI.net. Seit dem 16. Januar 2006 veröffentlichen sie wöchentlich eine Zusammenfassung der Surveillance-Daten.
Krankmacher in Zeiten der Grippe
Hitliste der 5. Kalenderwoche*
Folgende Erkältungs-Erreger sind momentan in Deutschland besonders aktiv:
1. (1.) Rhinovirus
2. (2.) Humanes Metapneumovirus
3. (3.) Respiratory Syn
Wolfgang-Heilmann-Preis 2006 für “OnkoConnect” / Gemeinsames Projekt der Universitätsklinik für Kinder und Jugendmedizin Heidelberg und der TU München
Ein hilfreicher Begleiter im Taschenformat ist der mobile internetfähige Mini-Computer mit integriertem Handy und Kamera, der wichtige Krankheitsdaten enthält und stets den Kontakt mit der Klinik und anderen krebskranken Jugendlichen und den Freunden zu Hause herstellt. Das finden nicht nur Patienten der Heidelberger Klinik für
GlaxoSmithKline erhält Zulassungserweiterung für Topotecan Die europäische Zulassungsbehörde für Arzneimittel EMEA hat im Januar ein Medikament zur Behandlung von Lungenkrebs (kleinzelliges Lungenkarzinom, SCLC = small cell lung cancer) zugelassen. Mehrere klinische Studien wiesen die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Wirkstoffs Topotecan nach. Dabei konnte bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs, bei denen die Krankheit bereits stark fortgeschritten und erneut aufgetreten war
Deutscher Teil der Interphone-Studie im American Journal of Epidemiology veröffentlicht
Handys sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es wichtig, genau zu überprüfen, ob ihr Gebrauch gesundheitsschädlich ist. Einen Beitrag dazu liefert die Interphone-Studie. Das Ergebnis: Insgesamt gesehen wurde in Deutschland bei Nutzern von Handys und Schnurlostelefonen kein erhöhtes Risiko beobachtet, an einem Hirntumor (Gliom oder Meningeom) zu erkranken. Für Personen, die
Informationen zu Erkrankungen der Hirnanhangdrüse
Wenn Hände und Füße zu riesiger Größe wachsen oder ein Jugendlicher abnorm in die Höhe schießt, kann eine Störung der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) schuld sein. Auch für Unfruchtbarkeit, Sehstörungen und viele andere Symptome kann sie verantwortlich sein – Grund dafür, dass Hypophysenerkrankungen häufig erst spät diagnostiziert werden. Über die Diagnostik und Therapie der in der Bevölkerung häufigen Hypophysenerkrankungen können si