Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Bis auf eine Ausnahme konnte bei allen 30 bisher an der Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen des JKI in einem Biotest untersuchten Proben eine…
Dabei handelt es sich um eines von 16 Verbundprojekten zum Aufspüren von biologischen, chemischen, explosiven und anderen Gefahrstoffen, die das…
Erstmals haben Kieler Forscher Gene identifiziert, die verantwortlich sind für die Entstehung der chronisch entzündlichen Darmkrankheit Colitis ulcerosa. Die…
Erstmals können Wissenschaftler in Echtzeit den Oxidationsstatus von lebenden Zellen bestimmen und daraus Schlüsse über deren Gesundheitszustand ziehen. Dazu…
Das Bundesfamilienministerium will die Lebensqualität Demenzkranker verbessern und das Wissen über den richtigen Umgang mit der Krankheit fördern. Dafür soll…
Schweizer Wissenschaftler haben Angriffspunkte für eine gezielte Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen identifiziert.Die Forscher konnten im Mäuseversuch…
Einen Wirkstoff zur lokalen Betäubung, der gezielt nur auf Schmerzsensoren wirkt und kein Taubheitsgefühl oder Bewegungsstörungen hinterlässt, haben der…
Eine seltene Erkrankung, einige tausend Menschen, die europaweit betroffen sind, und ein möglicherweise lebensrettendes Medikament: Damit die Arznei am…
Hepatitis B ist weltweit eine ernstzunehmende Gefahr, da sich die Infektionskrankheit schnell verbreitet. So auch in Deutschland, wo mehr als 500.000 Menschen…
Prof. Michael Brecht (Bernstein Center for Computional Neuroscience, Berlin) berichtete jetzt auf dem internationalen Kongress über die Entwicklung und…
Die biologische Vielfalt unseres Planeten ist von 1970 bis 2005 um 27 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus dem neuen "Living Planet Index 2008" hervor, den der WWF vor Beginn des Bonner UN-Umweltgipfels veröffentlicht hat. Erstmals seit Mitte der 1970er Jahre ist der Index allerdings nicht weiter gefallen. "Es gibt jedoch leider keinen Grund zur Entwarnung. Nach einem dramatischen Einbruch der biologischen Vielfalt in den 1980er und 1990er Jahren erleben wir im Moment offenbar eine kurze Atempause beim Artensterben. Hier spiegeln…
Wir finden das Zauberpulver in einem handgroßen Becher im Regal der dunklen Vorratskammer. Auf den ersten Blick sehen die Körner aus wie ganz normales…
Renommierte Gutachter aus Industrie und Wissenschaft bescheinigen dem vom Augsburger AMU koordinierten Verbund gute Arbeit, die zahlreiche Anwendungen erwarten…
Mit der positiven Beurteilung durch ein Expertengremium der Europäischen Union wurden die Weichen gestellt für den neuen Forschungsverbund CancerSys. Das…
Langjährige Aufzeichnungen periodisch auftretender Phänomene bei Pflanzen belegen: Blüte und Blattentfaltung verschieben sich in Europa immer weiter nach vorn….
Mindestens 20 Millionen Menschen in Deutschland haben Bluthochdruck. Bei den über 60ig-Jährigen ist sogar jeder Zweite betroffen. Doch nicht einmal die Hälfte…