Die neuen Algorithmen können zudem als vierte Dimension den Blutfluss simulieren, wodurch Therapien noch besser auf die Patienten abgestimmt werden können.
Georgescu gehört seit acht Jahren zu einer Forschergruppe von Siemens Corporate Technology in Princeton im US-Staat New Jersey. Sie entwickelten spezielle Software, die Ärzte für Diagnose und Therapieplanung oder während Operationen nutzen können.
Diese Algorithmen können Bildinhalte interpretieren, weil sie aufgrund einer riesigen Datenmenge gelernt haben, bestimmte Merkmale eines Organs zu identifizieren.
So erkennen sie beispielsweise, ob Ventrikel synchron arbeiten oder eine Herzklappe nicht richtig schließt. Die automatische Erkennung ist besonders beim Herzen schwierig, weil die Erkrankungen des Organs sehr individuelle Ausprägungen sein können.
Seit Georgescu für Siemens forscht, hat er 133 Erfindungen gemeldet. Er kann 43 Einzelpatente in 81 Schutzrechtsfamilien verzeichnen.




