Diese beiden Disziplinen hat Dr. Martin Stetter mit seinen Forschungen ein großes Stück vorangebracht.
Bei Siemens Corporate Technology arbeitet der 44-Jährige daran, die Lernprozesse im menschlichen Gehirn mit Hilfe von Algorithmen in Software umzusetzen.
Mit Daten über molekulare Prozesse, die aus medizinischen Experimenten und von Pharmafirmen stammen, hat Stetter ein Simulationstool entwickelt, das zur Diagnose von Erkrankungen eingesetzt werden kann.
Das System lernt nach und nach, die Daten über molekulare Zustände im Körper zu verstehen. Siemens Diagnostics testet diese Methode zurzeit für die Erkennung von Brustkrebs. Stetter hat für Siemens 76 Erfindungen gemacht, von denen bisher acht ein Patent erhalten haben.




