Medizintechnik

Medizintechnik

SmartGAITLab: Labor für KI-basierte Ganganalyse

Am Dienstag fand auf dem Campus Remagen der Hochschule Koblenz die feierliche Eröffnung des SmartGAITLab statt, einem neuen Labor für KI-basierte Ganganalyse. Die Veranstaltung war für die Hochschule ein Meilenstein auf dem Weg zur Erforschung und Anwendung fortschrittlicher Technologien zur Analyse des menschlichen Gangs. Das SmartGAITLab wurde mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit im Rahmen des HAW-direkt Programms realisiert. „Das Labor wird von einem interdisziplinären Team betrieben, das seine Expertise aus den Bereichen Physik, Mathematik, Informatik, Sportwissenschaften,…

Medizintechnik

Bessere MRT-Bewegtbilder

… durch neue Machine-Learning-Methode. Forschenden der TU Graz gelingt es mithilfe raffiniert trainierter neuronaler Netze, aus nur wenigen MRT-Messdaten präzise Echtzeitbilder des schlagenden Herzens zu erzeugen. Das Verfahren kann auch andere MRT-Anwendungen beschleunigen. Die medizinische Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie (MRT) ist sehr zeitaufwändig, da ein Bild aus Daten von vielen Einzelmessungen zusammengesetzt werden muss. Durch den Einsatz von Machine Learning gelingt die Bildgebung auch mit weniger MRT-Messdaten, was Zeit und Kosten spart. Die Voraussetzung dafür aber sind perfekte Bilder, um damit…

Medizintechnik

Neues Verfahren bei Herzrhythmusstörungen

Erstmals in Deutschland: Herzzentrum der UMG setzt neues Verfahren bei Herzrhythmusstörungen ein. Im Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wurde erstmals in Deutschland der Optrell Mapping-Katheter eingesetzt, der eine präzise Darstellung des Herzens erlaubt. Der Katheter misst die elektrische Aktivität und Struktur des Herzens, während er platziert wird und erstellt eine Art „Landkarte“. Die Bereiche im Herzen, die Probleme erzeugen, können so identifiziert und Patient*innen mit komplexen Herzrhythmusstörungen schneller und effizienter behandelt werden. Laut der Deutschen Herzstiftung werden jährlich etwa 400.000…

Medizintechnik

Smartwatch als früher Wegweiser in Krebstherapie

Fallbericht zeigt erfolgreiche Synthese von präzisionsmedizinischen Ansätzen und digitalen Biomarkern. Das Uniklinikum Würzburg hat im Journal npj Precision Oncology einen Fall veröffentlicht, der nicht nur die Wirksamkeit des RET-Hemmers Selpercatinib bei einer seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs demonstriert, sondern auch das Potenzial tragbarer Technologien. Smartwatches können die Überwachung von Krebsbehandlungen positiv beeinflussen und so eine schnelle Anpassung der Therapie ermöglichen. Würzburg. Seine Smartwatch zeigte ihm schon früh, dass er diesmal auf dem richtigen Weg war – noch bevor konventionelle Methoden wie…

Medizintechnik

Alte Herzen vor der Transplantation stärken

Studie untersucht Wirkung von Senomorphika zum Schutz von Spenderherzen. Anlässlich des Weltherztages am 29. September. Wie die Funktion von Spenderherzen älterer Menschen bei einer Transplantation optimal erhalten werden kann, will ein aktuelles Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Halle herausfinden. An Ratten unterschiedlichen Alters wird untersucht, ob die gezielte Medikamentengabe von Senomorphika hilft, schädliche Eigenschaften gealterter Herzzellen zu unterdrücken. Ziel ist es, neue Methoden zu entwickeln, die einen besseren Schutz der Organfunktion und damit mehr erfolgreiche Spenden ermöglichen. Dies gilt insbesondere für Herzspenden…

Medizintechnik

Täglich individuelle Tumorbestrahlung

Bei der Behandlung von Krebskranken lässt sich die Bestrahlung täglich neu an die Lage des Tumors und die Gegebenheiten im Körper anpassen. Einen solchen Workflow haben Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI jetzt erstmals in den täglichen klinischen Alltag einer Protonentherapie eingebaut − ein wichtiger Schritt in der Individualisierung der Therapie. Die Studie erschien gestern im Fachblatt Physics in Medicine and Biology. Jeden Tag ist unser Körper ein kleines bisschen anders. Der Darm ist mal mehr und mal weniger gefüllt;…

Medizintechnik

Optogenetische OLED-auf-CMOS-Stimulatoren

… für neurosensorische Therapien. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS und des Max-Planck-Instituts für Multidisziplinäre Naturwissenschaften (MPI-NAT) erforschten im Rahmen des Projekts »NeurOpto« optische Stimulatoren für zukünftige Cochlea-Implantate (gefördert durch Fraunhofer-Max-Planck-Kooperationsprogramm: 601001). Auf der W3+ 2024 in Jena, am 25. und 26. September 2024, präsentieren sie am Stand Nr. C12 erstmals winzige Sonden auf OLED-auf-Silizium-Basis. Was ist Optogenetik? Optogenetik ist eine Methode, bei der Licht verwendet wird, um genetisch veränderte Zellen in lebenden Geweben zu steuern. Durch die Einführung…

Medizintechnik

Sichere Behandlungsmethode bei Vorhofflimmern

Studie zur Pulsed Field Ablation mit vielversprechenden Ergebnissen. Internationale Studie unter Beteiligung des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigt, dass die Pulsed Field Ablation zur Behandlung von Vorhofflimmern effektiver, schonender und mit weniger Komplikationen verbunden ist als andere Methoden. Die Bereiche des Herzgewebes, die für die Entstehung Vorhofflimmerns verantwortlich sind, werden bei der Pulsed Field-Methode gezielt mittels elektrischer Impulse verödet, und nicht wie bei anderen Verfahren durch Hitze oder Kälte. Die Ergebnisse der MANIFEST-17K-Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Nature…

Medizintechnik

Mit klarem Sehen zu mehr Lebensqualität

Bioreaktor soll Qualität und Kultivierungszeit von Spenderhornhäuten verbessern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Validierung eines Bioreaktors für Augenhornhäute mit 1,8 Millionen Euro. Das Projekt BioCor soll die Ergebnisse von Hornhauttransplantationen verbessern und gleichzeitig den Weg für bessere In-vitro-Testmethoden ebnen. Würzburg. In Deutschland werden jährlich rund 9.000 Augenhornhäute transplantiert. Damit ist die transparente, äußere Schicht des Auges, die eine wichtige Rolle für klares Sehen spielt, das am häufigsten transplantierte Gewebe. Der Bedarf an Spenderhornhäuten ist jedoch deutlich…

Medizintechnik

Extraflaches Hörimplantat

Weltweit erste Implantation und Mitentwicklung an der Universitätsmedizin Halle. Ein Team der Universitätsmedizin Halle hat erfolgreich die weltweit erste Implantation eines neuen, extraflachen, elektronischen knochenverankerten Hörsystems seit der offiziellen Zulassung durchgeführt. Das Team war auch wissenschaftlich an der Entwicklung beteiligt: In einer Analyse der Schädel-Scans von fast 200 Personen zeigten die Forschenden, dass aufgrund der geringen Implantationstiefe fast alle Betroffenen ab neun Jahren davon profitieren können. „Das Implantat eignet sich für sogenannte Störungen der Schallleitung zum Innenohr. Das neue Implantatgehäuse…

Medizintechnik

Kommunikation mithilfe von Molekülen

Die Europäische Union finanziert ein Projekt für die Entwicklung eines neuen Konzepts der Informationsübertragung für aktive implantierte medizinische Geräte im Rahmen ihres Förderprogramms Horizont Europa. Für das Projekt ERMES stellt die Europäische Union im Rahmen des hoch kompetitiven Förderprogramms Horizont – EIC (European Innovation Council) Pathfinder Open – über einen Förderraum von 36 Monaten mehr als 3,7 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuen Konzepts der Informationsübertragung für aktive implantierte Geräte (Active Implantable Medical Device,…

Medizintechnik

Mehr Lebensqualität für Patient*innen mit Herzschwäche

In einer internationalen Studie konnten Wissenschaftler*innen des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) nachweisen, dass der Einsatz des MitraClip-Verfahrens bei Herzschwäche-Patient*innen deren Lebensqualität deutlich verbessert und die Zahl der Krankenhauseinweisungen reduziert. Die Ergebnisse der Studie wurden auf dem Kongress der European Society of Cardiology in London vorgestellt und gleichzeitig im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht. Laut der „European Society of Cardiology“ leiden rund 18 Millionen Menschen weltweit an einer Mitralklappeninsuffizienz. Die Mitralklappe ist…

Medizintechnik

KIRETT verbessert Erstversorgung bei Rettungseinsätzen

Leben retten mithilfe von künstlicher Intelligenz: Wissenschaftler der Universität Siegen haben im Rahmen des KIRETT-Projektes ein tragbares Gerät entwickelt, das bei Rettungseinsätzen praktische Handlungsempfehlungen zur Erstversorgung gibt. Es vereint alle bisher bekannten Einsatzdaten der Leitstelle und des Teams vor Ort, misst die Vitaldaten der Patient*innen und führt alle Informationen auf einem kleinen Gerät zusammen, das Einsatzkräfte am Handgelenk tragen. Besonders bei speziellen Einsatzszenarien wie einem Massenanfall von Verletzten oder einem Schlangenbiss spart das Wearable wertvolle Zeit und gibt konkrete Hilfestellungen….

Medizintechnik

Hochmoderne Bildgebung

NCT/UCC Dresden: Millionenförderung der Chan Zuckerberg Initiative für hochmoderne Bildgebung zur präzisen Erkennung kleinster Tumore. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Oliver Bruns (NCT/UCC Dresden), Dr. Andriy Chmyrov (NCT/UCC Dresden), Prof. Ellen Sletten (UCLA) und Prof. Christopher Rowlands (Imperial College London) erhält erneut eine hochkarätige Förderung der Chan Zuckerberg Initiative. Das Team will mit seiner Forschung die Bildgebung in tieferen Gewebeschichten verbessern. Prof. Oliver Bruns (links) und Dr. Andriy Chmyrov (beide NCT/UCC Dresden). Foto:…

Medizintechnik

Präziser und schonender operieren mit neuestem OP-Roboter

UMG baut Zentrum für robotische Chirurgie aus. Die Unimedizin Greifswald bekommt im September zusätzlich zum bereits eingesetzten Da Vinci Xi einen zweiten OP-Roboter: den Da Vinci SP. Es ist das modernste Operationssystem, mit dessen Hilfe über nur einen einzigen Zugang (SP: Single Port) operiert werden kann. Damit ist die Greifswalder Unimedizin die dritte Uniklinik in Deutschland, die diesen Roboter einsetzt. „Für die Weiterentwicklung der robotischen Chirurgie stellt der Da Vinci Single-Port einen Meilenstein dar“, betont Prof. Richard Hummel, Stellvertretender Direktor…

Medizintechnik

Operieren auf 9300 km Distanz

Forschenden der ETH Zürich und der chinesischen Universität Hongkong gelingt erstmals eine magnetische Endoskopie mittels Fernsteuerung an einem lebenden Schwein. Die Forschenden steuerten die Sonde von Zürich aus, während das Tier in Hongkong auf dem Operationstisch lag. Über 9300 Kilometer liegen zwischen dem Operationssaal in Hongkong und dem Raum in Zürich, von dem aus Alexandre Mesot um drei Uhr morgens das Endoskop steuert. Mesot ist Doktorand im Multi-Scale Robotics Lab von ETH-Professor Bradley Nelson. Er schaut auf einen Bildschirm mit…

Rückmeldung