Das Medizintechnik-Unternehmen Retina Implant AG aus Reutlingen hat einen elektronischen Chip entwickelt, der im Auge unter die Netzhaut implantiert wird und dadurch vielen Blinden einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben soll. Nach jahrelanger technischer Entwicklung ist das Projekt nun in die klinische Phase eingetreten. Ende des Jahres 2005 wurden erstmals zwei – bis dato vollkommen blinde – Patienten erfolgreich operiert.
Ein Operationsteam unter Leitung von Prof. Dr.
Studie der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg weist erstmals nach, dass Hüftprothesen bei jüngeren Patienten lange Zeit überdauern können
Erstmals haben Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg in einer klinischen Studie gezeigt, dass Hüftprothesen bei Patienten unter 55 Jahren bis zu 20 Jahre weitgehend problemlos überdauern können. Ihre Ergebnisse stellen sie im März 2006 auf dem Amerikanischen Orthopädenkongress (AAOS) in Chicago vor.
Industry’s First Dual Source CT Will Spark New Era of Medical Imaging
Siemens Medical Solutions presents the world’s first dual source computed tomography (CT) system on the ECR 2006, a breakthrough that will redefine the role of CT. Siemens has pushed the technical and clinical boundaries of CT with this latest innovation, the Somatom Definition, which is faster than every beating heart and capable of imaging full cardiac detail with as much as 50 percent less radiation exposure
Experten informieren über moderne Radiochirurgie mit dem Gamma Knife auf einer Fortbildung der Landesärztekammer Hessen und des Universitätsklinikums Frankfurt am Main.
Mit der”sanften” Chirurgie des strahlenbasierten Eingriffs zerstört die radiochirurgische Medizin Tumore im menschlichen Gehirn, ohne operationstypische Spuren zu hinterlassen. Das so genannte Gamma Knife, auch “Strahlenskalpell” genannt, behandelt Erkrankungen im Schädelinnern des Patienten durch Bestrahlung scho
Innovative Kunststofflinsen werden ihrem Vorbild immer ähnlicher / Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen Implantation und Refraktive Chirurgie vom 2. bis 4. März 2006 in Heidelberg
Winzig, aber äußerst variantenreich: Das Spektrum der Kunstlinsen, die die getrübte Augenlinse (grauer Star) ersetzen, wird immer breiter. Neue Linsentypen sorgen nicht nur für einen klaren Blick, sondern streben danach, möglichst viele Fähigkeiten der natürlichen Linse abzu
Das Beobachtungssystem senSAVE bietet telemedizinische Betreuung rund um die Uhr.
senSAVE ist ein Beobachtungssystem aus intelligenten Sensoren, die per Funk miteinander vernetzt sind. Die Sensoren sind in ein Hemd integriert und erfassen drahtlos EKG-Werte. Weitere, am Körper getragene Sensoren messen andere wichtige medizinische Daten wie Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut. Das System bewertet daraus den körperlichen Zustand, erkennt zuverlässig Verschlechterungen und alarm
Mehr als 2 Millionen fehlsichtige Menschen unterziehen sich jährlich einer Augenoperation, bei der mit UV-Laserpulsen im Nanosekundenbereich und einer hohen Pulsenergie von mehr als 1 Millijoule ein Teil des Stromas entfernt wird. Nachteil der UV-Behandlung ist die geringe Eindringtiefe der Laserstrahlung. Da die darüber liegende Epithelschicht partiell erhalten werden soll und der UV-Laser aufgrund seiner geringen Lichteindringtiefe nur oberflächlich arbeiten kann, muss diese Gewebeschicht mit ei
Ein neuartiger Prothesenfuß ahmt die natürliche Gehbewegung nach. Das schont die intakten Gelenke. Weiterer Vorteil: Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass der Benutzer eine Prothese trägt. Der Prototyp wird auf der MEDTEC in Stuttgart vorgestellt.
Zehntausende von Menschen müssen allein in Deutschland jedes Jahr zum zweiten Mal das Gehen lernen, weil sie durch Krankheit, Unfall oder Gewalteinwirkung Gliedmaßen verloren haben und nun auf Prothesen angewiesen sind. Rund 44 000
Anwendung bei Tumoren und chronischen Schmerzen
Die Abteilung Medizinische Physik in der Radiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat das europaweit erste Assistenzsystem in der Magnetresonanztomografie (MRT) in Betrieb genommen. Das Gerät besteht aus einem mit Druckluft angetriebenen Arm, der an der Patientenliege angebracht ist und in der engen Röhre des MRT minimal invasive Eingriffe präzise durchführen kann. “Das Assistenzsystem Innomotion kann ein Instrument halt
Öffnung des Brustkorbes nicht mehr erforderlich
Wissenschafter des Imperial College London haben ein Verfahren entwickelt, dass Operationsrobotern ermöglicht dem Herzschlag entsprechend zu arbeiten. Normalerweise erfordert eine Bypass-Operation, dass das Herz ruhig gestellt und das Blut mittels einer Pumpe in einen künstlichen Kreislauf umgeleitet wird. Dafür muss das Herz geöffnet und das Blut durch eine Maschine durchgeschleust werden. Jetzt wurde eine Software entwickelt, die d
Mit neuesten bildgebenden Verfahren und speziellen Substanzen ist es heute möglich, schon kleinste “hormonaktive” Krebsgeschwüre auszuspüren. Stoffmengen im Bereich von einem Milliardstel Gramm reichen dafür aus. Moderne Technik in der Diagnostik hormoneller Erkrankungen ist ein Thema auf dem 50. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in Essen.
Hormonaktive oder auch “endokrine” Tumore befallen die Hormon-Produktionsstätten des Körpers wie zum Beispiel die
Bisher waren Doppler-Sonden, die zur Untersuchung des Blutflusses genutzt wurden, invasiv. Somit wurde den Patienten ein beträchtliches Unbehagen zugemutet, und für die Sterilisierung und Hygienienekontrolle war eine außergewöhnlich hohe Sorgfalt erforderlich. Neue Entwicklungen im Bereich der keramischen Geräte bieten nun Möglichkeiten, einen besseren Aspekt der medizinischen Gesundheitsbehandlungen liefern können.
Im Rahmen des von der EU finanzierten PIRAMID-Porgramms sollte
Die Pädiatrische Nephrologie des Universitätsklinikums Heidelberg und IBM haben in einem Pilotprojekt den Einsatz von Telematik für die Betreuung nierenkranker Kinder erfolgreich getestet: Sowohl die Patienten als auch das betreuende medizinische Personal profitierten enorm vom mobilen Patientenmonitoring. Verbessert werden konnten die Qualität der Überwachung und der gemessenen Daten ebenso wie die Lebensqualität der betroffenen Familien.
Die eingesetzte Technologie ermöglicht
Neues Gerät am Institut für Pathologie vergrößert 630.000-fach
Das Universitätsklinikum Rostock verfügt jetzt über ein für Mecklenburg-Vorpommern einmaliges hochmodernes Mikroskop. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Transmissionselektronenmikroskop, das die Präparate, zum Beispiel ultradünne Gewebeschnitte, durchleuchtet. Das Mikroskop vergrößert bis zu 630.000-fach, mit seiner Hilfe können Partikel von bis zu 0,3 Nanometer Größe dargestellt werden. Benötigt wird das Mikroskop
Rostocker Mediziner entwickelten spezielle Implantate für Frakturen
In der alternden Gesellschaft nimmt die Zahl der Frakturen gerade im Bereich des Armes und der Hand beständig zu, nicht zuletzt weil bei älteren Menschen die Stabilität der Knochen nachlässt. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach schneller Genesung und hoher Funktionalität der verletzten Körperteile. Jetzt entwickelten Rostocker Mediziner gleich drei Implantate, mit denen Knochenbrüche geheilt werden können, ohne d
Im Berliner Herzzentrum haben Chirurgen jetzt zum ersten Mal in der Therapieplanung und während einer Operation eines Patienten mit angeborenem Herzfehler das Kunststoffmodell seines Herzens eingesetzt. Die Technik zur Modellherstellung hat ein Team der Abteilung Medizinische und Biologische Informatik des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) um Dr. Sibylle Mottl-Link entwickelt. Die Wissenschaftler wollen dazu beitragen, dass sich die Zahl der Korrekturoperationen bei Herz-Patienten verringer