Spitzenforscher beraten in Rostock Entwicklung von Biomaterial
Früher stellte sich die Frage, ob ein Implantat vom Körper angenommen wird oder nicht. Heute entwickeln Forscher Prothesen, die den Körper anregen, nachzuproduzieren, was bei einer Operation oder durch Verschleiß verloren ging. Dafür ist interdisziplinäre Forschung notwendig: Die Tagung “Interface Biology of Implants”, die vom 17. Bis zum 19. Mai 2006 in Rostock stattfindet, versammelt 200 renommierte, internationale Fo
Ein Spezialistenteam der Uniklinik Regensburg entwickelte eine tragbare Mini-Herz-Lungen-Maschine (Mini-HLM) und setzte diese erstmalig im Rettungshubschrauber ein. Bisher nicht transportfähige Patienten können mit diesem künstlichen Kreislauf nun sicher und schnell zur weiteren Behandlung transportiert werden.
Herkömmliche Herz-Lungen-Maschinen (HLM) sind bis zu 1,5 Meter lang, bis zu 200 kg schwer und deshalb für den mobilen Einsatz ungeeignet. Sie sind jedoch lebensrettend bei der V
Patienten, die ein künstliches Gelenk benötigen, können bald beschwerdefreier leben, da ein neuer, von spanischen Forschern entworfener Verbundstoff die Funktionsdauer solcher Implantate deutlich verlängern kann.
Die Kombination verschiedener Bestandteile ergibt oft einen Verbundstoff mit guten physikalischen und chemischen Eigenschaften, wobei die Vorzüge jedes einzelnen Materialbestandteils genutzt werden. Spanische Werkstoffwissenschaftler kombinierten Zirkonoxid mit Alum
In der Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Mai führen TU-Ingenieure ihre neuesten computergesteuerten Geh- und Rehabilitationshilfen vor
Nach einem Unfall können Hand, Arme oder Beine unbeweglich sein. Um die Beweg-lichkeit wieder herzustellen, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin computergesteuerte Geh- und Rehabilitationshilfen für Hand und Bein entwickelt. Diese Hilfen werden intelligente Orthesen oder auch Exoskelette genannt. Sie können auch behi
Dual-Source-Computertomograph weltweit erstmalig in München im klinischen Einsatz
Die Computertomographie hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Bild gebenden Verfahren entwickelt. Und es sind längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft: Die jüngste Innovation, das Dual-Source-Computertomographiesystem (DSCT), bedeutet einen weiteren medizinischen Quantensprung – vor allem für die Herzdiagnostik. Erstmalig können nun selbst schnell oder unregelmäßig schlag
Innovative Diagnose verbessert Behandlung des Verdauungstraktes
Ein konfokales Laserendomikroskop soll jetzt im Centrum für Magen-, Darm- und Stoffwechselerkrankungen in der Medizinischen Klinik I am Campus Benjamin Franklin der Charité die Behandlung von Patienten mit chronischen Darmerkrankungen verbessern. Langjährige Erkrankungen dieser Art können das Gewebe für Darmkrebs anfällig machen. Regelmäßige Kontrollspiegelungen sind für die Betroffenen unter Umständen lebenswichtig
Siemens macht Bewegungen des Herzens sichtbar Die neue Ultraschalltechnologie mit Namen Axius Velocity Vector Imaging (VVI) von Siemens Medical Solutions eröffnet Medizinern einen ganz neuen Zugang zum Herzen: Es verwendet Ultraschalldaten zur bildlichen Darstellung der Herzschlagmechanik. Dabei es nun möglich, einzelne Herzsegmente in ihrer Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit quantitativ zu analysieren. Die neue Siemens-Technologie bietet dem Arzt damit ein neues Untersuchungsverf
An der Medizinischen Klinik I des Bonner Universitätsklinikums steht jetzt ein neues Gerät, der sogenannte “Fibroscan”, zur Verfügung. Das neuartige Verfahren kann Leberschäden schnell und vollkommen gefahrlos bestimmen. Momentan setzen Bonner Ärzte das Gerät ein, um Lebervernarbung besser zu erfassen.
Etwa 14.000 Menschen in Deutschland sterben jährlich an einer Vernarbung ihrer Leber – Alkoholmissbrauch und Viren sind die häufigsten Ursachen für eine chronische Lebererkrankung.
Filigrane Technik hilft dem Herzen im Notfall
Eine Katheterpumpe kann beim Herzinfarkt zum Lebensretter werden. Sie muss einerseits so klein sein, dass sie zum Herzen gelangen kann. Andererseits braucht sie eine gewisse Größe, damit sie überhaupt funktioniert, also ausreichend Blut transportiert. Forscher vom Aachener Kompetenzzentrum für Medizintechnik (AKM) konnten diese beiden scheinbaren Gegensätze nun auflösen: Sie haben eine Pumpe konstruiert, die sich im Herzen automa
Verbessertes Verfahren bringt Zeitgewinn für Ärzte und Patienten
Medizintechnik-Forscher der Fachhochschule Linz möchten Knochenimplantate in Zukunft direkt im Operationssaal herstellen. In Zusammenarbeit mit der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg wollen sie dazu das neu entwickelte 3D-Rapid-Prototyping Verfahren einsetzen. Schädelteile, die zum Beispiel bei einem Unfall zerstört wurden, können mit diesem Verfahrens steril direkt vor Ort im Operationssaal durch Implantate erset
Siemens stellt neuen Linearbeschleuniger mit Megavolt-Cone-Beam-Bildgebung vor Der Linearbeschleuniger Oncor Expression ist jetzt weltweit mit „MVision“, dem Megavolt-Cone-Beam-Bildgebungs-Verfahren (MVCB) erhältlich. Oncor Expression mit MVision ist die neueste Innovation unter den Siemens-Lösungen für die adaptive Strahlentherapie (ART). Mithilfe von MVision lässt sich ein 3DBild des Patienten so erstellen, dass der Arzt während der gesamten Bestrahlungstherapie den Patienten auc
EU-Projekt untersucht Wahrnehmung von virtuellen Realitäten
Ein Forscherteam der Grazer Technischen Universität entwickelt derzeit ein optisches Brain-Computer-Interface-(BCI)-System, das eine Kommunikation zwischen Mensch und Computer möglich machen soll. Die möglichen Anwendungsfelder reichen von der Behandlung hyperaktiver Kinder bis hin zur Epilepsie-Prävention und Schlaganfall-Therapien. Das Team unter der Leitung von Gert Pfurtscheller vom Institut für Human-Computer Interf
Die Kiefer- und Zahnchirurgie stellt den Medizinern spezielle Herausforderungen, dazu zählen die mit mangelnder Knochenbildung im Operationsbereich verbundenen Schwierigkeiten.
Der Oberkieferknochen ist der Gesichtsknochen zwischen Nase, Mund und Augenhöhlen. Der Zahnersatz in diesem Knochenbereich ist aufgrund der geringen Knochendichte und der in diesem Bereich des Gesichtsknochens auftretenden Höhlenausweitung besonders problematisch. Die Kombination dieser beiden Faktoren
Leipziger Orthopäden erhalten in vielen Fällen die Gelenkkapsel
In Deutschland werden jährlich rund 130.000 Hüftgelenke durch Endoprothesen, also dauerhaft im Körper verbleibende Implantate, ersetzt. Zahlreiche Krankenhäuser bieten diese Operation an. An der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität Leipzig wurde vom Team um Dr. Torsten Prietzel eine modifizierte minderinvasive Operationsmethode entwickelt.
Ihre Herangehensweise wurde von der Fachwelt m
Technische Errungenschaften bei den bildgebenden Verfahren standen im Fokus einer von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT) und dem Dachverband Medizinische Technik (DVMT) organisierten Expertentagung. Auf der Veranstaltung, die gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Endoskopie und bildgebende Verfahren (DGE-BV) durchgeführt wurde, waren auch die Schnittstellen zur Pathologie Gegenstand lebhafter Diskussionen.
Zu den Tagungs-Highlights gehörten zwe
Schmerzlose und schnelle Untersuchung möglich
Englische Wissenschaftler haben ein medizinisches Instrument entwickelt, das mit Licht nach frühen Anzeichen für Krebs sucht. Dabei emittiert das Instrument Licht auf eine Zellschicht. Wenn das Licht auf den Zellkern trifft, wird es zerstreut und gibt den Wissenschaftlern je nach Streuungsgrad Aufschluss über den Zustand der Zelle.
Präkanzeröse Zellen weisen einen charakteristisch vergrößerten Zellkern auf, der das Licht ande