Medizintechnik

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Neues Raman-Sensor-System

…für die medizinische Diagnostik wird klinisch geprüft. Die Thiem-Research GmbH, Forschungstochter des Carl-Thiem-Klinikums (CTK) in Cottbus, hat mit der klinischen Erprobung eines neuartigen kompakten Raman-Sensor-Systems begonnen. Entwickelt wurde es am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik in Berlin. Die Praxistauglichkeit der vielversprechenden Technologie wird nun erprobt. Bisher haben rund 50 freiwillige Proband*innen und Patient*innen aus der 2. Medizinischen Klinik des CTK Cottbus teilgenommen. Weitere Proband*innen für die nicht-invasive Testung werden derzeit gesucht. Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass die Carotinoid-Konzentration in der…

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Analyse von Mikroskopaufnahmen

EfficientBioAI – neue Open-Source-Software macht KI-Modelle leichter & grüner. Künstliche Intelligenz (KI) hat sich als unverzichtbare Komponente der Auswertung mikroskopischer Daten etabliert. Doch während die KI-Modelle immer besser und komplexer werden, steigt auch der Rechenaufwand – und damit einhergehend der Energieverbrauch. Forschende des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS) und der Universität Peking haben deswegen eine kostenfreie Kompressionssoftware entwickelt, mit der Wissenschaftler:innen bereits bestehende Bioimaging-KI-Modelle schneller und mit wesentlich geringerem Energieaufwand ausführen können. Ihre nutzerfreundliche Toolbox namens EfficientBioAI (Open Source) haben…

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Der koronaren Herzkrankheit auf der Spur

Herz-CT: schnell, schonend und sicher für Patientinnen und Patienten Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die häufigste Todesursache in Deutschland. An den Folgen dieser Volkskrankheit sterben jährlich über 120.000 Menschen. Für ihre erfolgreiche Behandlung ist eine frühzeitige und genaue Diagnose entscheidend. Mit Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 18. Januar steht gesetzlich Versicherten schon bald neben der Herzkatheteruntersuchung alternativ die schonende und nicht-invasive Herz-CT oder CT-Koronarangiografie zur Verfügung. Wir stellen diese aus Anlass des Tages des Patienten am 26. Januar 2024 vor….

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Cir.Log® – innovatives KI-basiertes Kamerasystem

…für die Auf­bereitung von Medizinprodukten. Ein Forschungsteam am Fraunhofer IPK entwickelt ein KI-basiertes Kamerasystem, das markerlos OP-Instrumente erkennen und nachverfolgen kann. Die Technologie soll die Sterilgutlogistik in Krankenhäusern und Kliniken optimieren. Nun wird der Forschungstransfer mit über 1 Million Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen betrifft nicht nur das medizinische Personal, sondern auch viele Dienstleistungskräfte, die den reibungslosen Betrieb von Kliniken und Krankenhäusern gewährleisten. Besonders hoch ist der Bedarf an qualifiziertem Personal…

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Gewebekultivierung im Labor: Fitnessprogramm für Zellen

Mit ihrer Dissertationsarbeit hat Dr. Amelie Erben eine Grundlage geschaffen für die künftige Kultivierung von Gewebe im Labor: Ein Proteingerüst aus dem 3D-Drucker liefert Zellen eine optimale Umgebung für ihre Entwicklung. „Zellen brauchen Halt, um sich zu entwickeln“, erklärt Dr. Amelie Erben. „Im lebenden Organismus werden sie gestützt durch ein Netzwerk von Eiweißverbindungen, den Proteinen. Diese sind sozusagen das Fitnessgerät, an dem sich die Zellen festhalten und ihre künftige Funktion trainieren können. Züchtet man Gewebe im Labor, muss man das…

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Wunden löten mit Licht und Nano-Thermometer

Intelligenter Wundverschluss… Nicht jede Wunde lässt sich mit Nadel und Faden verschliessen. Empa-Forschende haben nun ein Lötverfahren mit Nanopartikeln entwickelt, bei dem Gewebe sanft verschmolzen wird. Die Löttechnik soll Wundheilungsstörungen und lebensbedrohliche Komplikationen bei undichten Nähten verhindern. Das vielversprechende Verfahren hat das Team unlängst im Fachmagazin «Small Methods» publiziert und zum Patent angemeldet. Irgendwann vor mehr als 5000 Jahren kam der Mensch auf die Idee, eine Wunde mit Nadel und Faden zu vernähen. Seither hat sich an diesem chirurgischen Prinzip…

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Roadmap zeigt den Einsatz künstlicher Intelligenz in der radiologischen Herzbildgebung

Wie kann künstliche Intelligenz die Diagnose von Herzerkrankungen und die Behandlung Betroffener verbessern? Antworten auf diese Frage gibt die in der Fachzeitschrift „Nature Reviews Cardiology“ veröffentlichte „Roadmap on the use of artificial intelligence for imaging of vulnerable atherosclerotic plaque in coronary arteries“. Die „Roadmap“ stellt die Vorteile des Einsatzes von KI in der Herzbildgebung und bei der Analyse der Bilddaten von Ablagerungen in den menschlichen Herzkranzgefäßen heraus. Auch zeigt sie die Voraussetzungen für einen sinnvollen Einsatz der KI im klinischen…

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Ein-Blicke in die Depression

Zusammenhang zwischen Pupillenreaktion und Antriebslosigkeit nachgewiesen. In einer Studie fanden Forschende einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Pupillenreaktion und dem Verlust, Freude zu empfinden. Diese Entdeckung trägt dazu bei, die physiologischen Mechanismen hinter einer Depression besser zu verstehen. WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie maßen die Pupillenreaktion von TeilnehmerInnen während sie eine Aufgabe lösten. Bei gesunden ProbandInnen erweiterten sich die Pupillen bei der Erwartung auf eine Belohnung während der Aufgabe, wohingegen diese Reaktion bei TeilnehmerInnen mit Depressionen weniger ausgeprägt war: „Besonders deutlich…

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Prototyp zur Hochkontrast-Live-Bildgebung in der Protonenthera­pie

Weltweit erster Prototyp zur Echtzeit-Verfolgung beweglicher Tumore mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) während der Protonentherapie geht in den wissenschaftlichen Betrieb. Am 9. Januar 2024 ist in Dresden ein wissenschaftlicher Prototyp für die MRT-geführte Protonentherapie eingeweiht worden. Mit dieser Anlage begeben sich Expertinnen und Experten aus Medizin, Medizinphysik, Biologie und Ingenieurwissenschaften auf den Weg zur wissenschaftlichen Erprobung einer neuen Form der Strahlentherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen. Erstmals weltweit wird in Form eines Prototyps ein Ganzkörper-MRT-Gerät zur Echtzeit-Bildgebung mit einer Protonentherapieanlage kombiniert. Die feierliche…

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KI beschleunigt die Diagnose von Harnwegsinfekten

Fraunhofer Austria und das Institut AULSS2 Marca Trevigiana in Treviso entwickelten eine auf Künstlicher Intelligenz beruhende Methode, die Labors entlasten soll. Der Nachweis einer Harnwegsinfektion erfolgt üblicherweise in der sogenannten Urinkultur: ein Extrakt der Urinprobe wird auf eine Platte aufgebracht und am Folgetag unter dem Mikroskop auf Bakterienwachstum untersucht. Im Zuge dieses zeitintensiven Verfahrens erweisen sich allerdings mehr als zwei Drittel der Proben als negativ. Diese bereits im Vorhinein als solche identifizieren zu können, würde die Arbeitslast in Labors deutlich…

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App hilft bei ambulanter Überwachung

Schädel-Hirn-Trauma bei Kindern. In elf Kinderkliniken in Deutschland werden im Zuge eines großen Forschungsprojektes ab September 2025 Kinder und Jugendliche mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT) mithilfe einer neuen App ambulant überwacht. Geleitet wird SaVeBRAIN.Kids* von einem Team der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die App kann den Schweregrad eines SHT schnell und zuverlässig erkennen und hilft den Behandelnden bei der Entscheidung, ob Betroffene stationär aufgenommen werden müssen oder ob eine ambulante Versorgung genügt. Gefördert wird das Projekt durch den Innovationsausschuss des…

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Auch diese Herzklappe kann jetzt mit dem Katheter ersetzt werden

Kardiologen setzen ein weltweit erstmals zertifiziertes kathetergeführtes Trikuspidalklappen-Ersatzsystem ein. Maßgeschneiderte Therapie am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen. Muss die Trikuspidalklappe ersetzt werden, so war dies bisher nur auf chirurgischem Weg möglich. Bei zu hohem Operationsrisiko können Herzspezialisten jetzt auch ein erstmals zugelassenes Katheter-Klappenersatzsystem einsetzen. Prof. Dr. Volker Rudolph und sein Team der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie bieten einen solchen kathetergestützten Ersatz der Trikuspidalklappe im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, an. Die Klappe steht damit…

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Herzstillstand: Überlebenschance verdoppelt dank neuer Therapie

Neuartige Therapie mit eigens entwickelter kleiner „Herz-Lungen-Maschine“ zeigt deutlich besseres Überleben und gute neurologische Regeneration / Einzelfälle selbst nach 1-2 Stunden Wiederbelebung erfolgreich behandelt / Europäische Studie unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg. Etwa 50.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen plötzlichen Herzstillstand. Passiert er außerhalb eines Krankenhauses, überlebt gerade einmal jede*r Zehnte – oft mit schweren Hirnschäden. Mit einem neuartigen, am Universitätsklinikum Freiburg entwickelten Behandlungsverfahren lassen sich in solchen Fällen mehr als dreimal so viele Menschen retten. Zudem tragen die…

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Weltweit erste wiederherstellende Operation am zentralen Lymphsystem

… mit einem Mikrochirurgie-Roboter am USZ. Weil eine schwer erreichbare Aussackung am zentralen Lymphsystem nicht entfernt werden konnte, legte ein Ärzteteam der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitätsspital Zürich (USZ) einen neuen Abfluss, um den quälenden Lymphstau der Patientin zu beheben. Zum ersten Mal kam bei einem solchen Eingriff ein mikrochirurgisches Operationssystem zum Einsatz. Als die Patientin in die Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des USZ kam, hatte sie bereits einen langen Leidens- und Behandlungsweg hinter sich….

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Visionäres Projekt zur Therapie von Gliomen

Gehirntumore sollen mithilfe von direkter Lichttherapie bekämpft werden – EIC-Pathfinder fördert internationale Kooperation mit rund 2,2 Millionen Euro. Gliome gehören zu den häufigsten Gehirntumoren. Sie sind nur schwer zu behandeln, da sie diffus sind und oft tief im Gehirn sitzen. In einem neuen EU-Projekt soll nun eine vielversprechende, innovative Methode zur Gliombehandlung untersucht und für den klinischen Einsatz vorbereitet werden. „Wir hoffen, dass wir mit unserer Forschung dazu beitragen, die Therapie von Gliomen wesentlich zu verbessern“, sagt die Koordinatorin des…

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Mit neuen Algorithmen Tumore besser verstehen

– und besser bekämpfen. Das Universitätsspital Zürich, die Universität Zürich und das Diagnostikunternehmen Roche erweitern ihre Zusammenarbeit in der Krebsforschung. Im voll digitalisierten Morphomolecular Pathology Laboratory entwickeln sie Algorithmen, welche die Wirksamkeit von Immuntherapien weiter verbessern können. Die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Ein grosser Schritt war die Entwicklung von Immuntherapien, die bei einigen Krebsarten auch in einem fortgeschrittenen Stadium mit grossem Erfolg eingesetzt werden. Eine bedeutende Zahl der Patientinnen…

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