Die Anzahl der zur Verfügung stehenden experimentellen Methoden ist jedoch recht begrenzt. Beispiele hierfür sind die Magnetic Force Mikroskopie (MFM), Scanning Hall-Probe-Mikroskopie oder die magneto-optische Kerr-Mikroskopie. Bei einem Kerr-Magnetometer wird linear polarisiertes Licht auf eine Probe, die sich in einem Magnetfeld befindet, fokussiert und das reflektierte Licht analysiert.
Die Probe dreht dabei die Polarisationsebene, wobei diese Drehung von der Magnetisierung der Probe abhängig ist. Dadurch lassen sich die lokalen magnetischen Eigenschaften (Koerzitivfeldstärke, Anisotropie, etc.) messen.
Durch die optimale Abstimmung der einzelnen optischen Komponenten erreicht das NanoMOKE2 eine Empfindlichkeit von bis zu 10-12 emu. Inzwischen wurde es durch einen temperaturvariablen Einsatz erweitert, mit dem sich Temperaturen von 4,2…500 K realisieren lassen.




