Wenn Schwangere so genannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) einnehmen, gefährdet dies das Ungeborene nicht. Fehlbildungen oder ein reduziertes Geburtsgewicht sind nicht häufiger als bei Frauen, die solche Medikamente nicht benötigen. Allerdings ist die Zahl von Fehlgeburten bei den Frauen, die NSARs einnehmen, etwas erhöht. Dies belegt eine große Untersuchung in Dänemark, über die Experten in der Fachzeitschrift InFo Neurologie & Psychiatrie berichten. Schmerzmittel wie nichtsteroi
Bis zu einem Viertel der Patienten, die sich einer Bypass-Operation, leidet nach sechs Monaten noch unter operationsbedingten neuropsychologischen Defiziten. “Wenn Patienten bereits vor dem Eingriff solche Störungen haben, wären sie daher – falls dieses möglich ist – eher Kandidaten für eine Stent-Implantation als für eine Bypass-Operation”, betonen Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in der Fachzeitschrift InFo Neurologie&Psychiatrie. Rund 75000 Patienten unterziehen sich
Interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert Heilungschancen Mit 890.000 Mark unterstützt die Deutsche Krebshilfe an der Technischen Universität München die Gründung eines interdisziplinären Tumortherapie-Zentrums. Mit modernster Kommunikationstechnik wollen Ärzte verschiedenster Fachrichtungen gemeinsam individuelle Behandlungskonzepte für ihre Krebspatienten entwickeln. Kernstück ist eine tägliche Tumor-Board-Konferenz, eine Konsiliarrunde, bei der Patientenbefunde zusammengeführt und disku
Seit mehr als 40 Jahren besteht an der Universität Rostock ein Rehabilitationszentrum für Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Gesichtsfehlbildungen. In dieses Zentrum sind verschiedene Fachgebiete der Zahnmedizin und Medizin integriert, wie Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Kieferorthopädie, Prothetische und Konservierende Zahnheilkunde, Logopädie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Kinderheilkunde. In diesem Zentrum wurde bisher mehr als 2000 Patienten interdisziplinär betreut.
Forschungsteam der Universität Bielefeld fordert bessere Koordination von Familien-, Jugend- und Drogenhilfe mit der ärztlichen Versorgung – Hilfe für drogengefährdete Jugendliche kommt meist zu spät Der Konsum von legalen und illegalen psychoaktiven Substanzen setzt immer früher ein. Schon im Grundschulalter haben Medikamente mit schmerzstillender oder leistungssteigernder Wirkung große Verbreitung. Im Alter von sieben Jahren gibt es die ersten Probierer von Zigaretten, im Alter von neun die er
Erhöhte Cholesterin- und Hämoglobinwerte (roter Blutfarbstoff) im Blut bewirken ähnlich wie das Rauchen bei Männern ein im Verhältnis zum tatsächlichen Alter deutlich älteres Aussehen. Frauen dagegen sehen eher bei erniedrigten Bilirubinwerten (gelber Gallenfarbstoff) und erhöhten Eiweißmengen im Blutplasma gealtert aus. Dies berichtete die BBC am Montag. Die Altersforscher des Londoner Imperial College unter der Leitung von Prof. Dr. Chris Bulpitt hatten in ihrer Studie das Alter von 447 Verwa
Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie für die Arbeitsgruppe computerassistierte Radiologie und Traumatologie des Klinikums der Universität München Mitarbeitern des Institutes für klinische Radiologie (Direktor: Prof. Dr. Maximilian Reiser) und der Chirurgischen Klinik und Poliklinik München – Innenstadt (Direktor: Prof. Dr. Wolf Mutschler) wurde der Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie in Berlin verliehen. Bei diesem Preis, der mit DM
Ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines neuen Ultraschall-Herzschrittmachers gewinnt den diesjährigen “Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Projektleiter Dr. med. Michael Niehaus, wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover, wurde heute auf der Medica 2001 in Düsseldorf mit dem “Innovationspreis Medizintechnik 2001” ausgezeichnet. Der Wissenschaftler er
Das Universitätsklinikum Heidelberg bietet allen interessierten Familien eine umfassende Information, Beratung und gegebenenfalls genetische Untersuchung an Krebserkrankungen des Dickdarms und Enddarms gehören in Deutschland wie in allen westlichen Ländern zu den häufigsten Tumorkrankheiten. Während in der Mehrzahl der Fälle einzelne Personen in einer Familie betroffen sind, kommt es in einem kleinen Prozentsatz zu einem familiär gehäuften Auftreten. Das ist meist die Folge einer erblich
Einer aktuellen Untersuchung zufolge konnten schwedische Wissenschaftler die Rate der lebensbedrohlichen Hirnblutungen durch gezielte Information und Weiterbildung der Ärzte um 77 Prozent vermindern. Dies berichtet die Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) in ihren jüngsten Kopfschmerz-Nachrichten. Danach sind sich alle Experten darin einig: Treten Kopfschmerzen schlagartig und in ungewohnter Stärke auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Kommen noch Ausfallerscheinungen
Am Biozentrum der Universität Würzburg ist die Ärztin Dr. Ute Felbor der “Entstehung und Wirkweise des Angiogeneseinhibitors Endostatin” auf der Spur. Hinter diesem Projektnamen verstecken sich Forschungen, die langfristig unter anderem für die Bekämpfung von Krebserkrankungen von Bedeutung sind. Die am Institut für Humangenetik angesiedelte Arbeitsgruppe von Dr. Felbor untersucht die molekularen Mechanismen, die bei der Bildung und beim Wachstum neuer Blutgefäße ablaufen. Diese Vorgänge
Neue Endoskope mit maximaler Vergrößerungstechnologie machen kleinste Schleimhautveränderungen sichtbar Trotz deutlich verbesserter diagnostischer Möglichkeiten werden bei der Darmspiegelung (Koloskopie) immer noch bis zu 20 Prozent der Tumorfrühformen übersehen. Ursache dafür sind vor allem kleine Polypen (unter fünf Millimetern Größe) und sogenannte flache Adenome, die rein videoendoskopisch nicht sichtbar sind, so Prof. Michael Jung, St. Hildegardis Krankenhaus, Mainz, auf einer von Olymp
Patienten, denen bereits beim Gedanken an Spritzennadeln mulmig wird, träumen schon lange von ihr: Der Injektion ohne Nadel. Mit der Entwicklung des INJEXTM-Systems durch die Berliner Rösch AG Medizintechnik ging ihr Wunsch in Erfüllung, denn damit lassen sich flüssige Medikamente nahezu schmerzfrei und ohne den gefürchteten “Pieks” injizieren. Das Arzneimittel wird statt dessen unter kurzem, hohen Druck nadelfrei durch die Haut in das Gewebe gebracht. Um die hohen Stabilitätsanforderungen an das I
Mit Lasern dem Karies auf der Spur Beim Gedanken an den Zahnarzt dringt den meisten Menschen schaudernd das fiese Pfeifen des Bohrers ans Ohr. Eine kribbelige Gänsehaut bleibt da nicht aus: Die schmerzhafte Erfahrung beim Zahnarztbesuch teilen wir mit so ziemlich allen Menschen. So ist es wenig verwunderlich, dass es auch einen breiten Konsens darüber gibt, dass jeglicher Fortschritt der Schmerzlinderung in der Zahnmedizin zu begrüßen sei. Einen Schritt in diese Richtung hat der Ulmer
Neues Forschungsprojekt an der Universität Trier: Vorübergehend auftretende Erscheinungen wie etwa ein Pfeifen, Klingeln oder Rauschen im Ohr oder im Kopf, ohne dass es hierfür eine äußere Geräuschquelle gibt, kennt fast jeder. Solche Geräusche können zum Beispiel nach starker Lärmbelastung auftreten, sie verschwinden meist nach kurzer Zeit von allein wieder. Manchmal aber bleiben die Geräusche bestehen, so dass der/die Betroffene deswegen einen Arzt aufsucht. Der Arzt diagnostiziert in solchen Fäl
Das Wissensnetzwerk evidence.de bereitet Gesundheitsthemen im Internet zielgruppengerecht auf. Die neueste Leitlinie zur Vermeidung des Dekubitus ist auch für Pflegende relevant Eine aufwändige Studie mit 72 Lehrpraxen der Universität Witten/Herdecke zum Thema “neue Wege der Wissensvermittlung” bestätigte bereits im Sommer 2001: Mediziner werden in Zukunft immer mehr zu netzbasierten und multimedialen Lernwerkzeugen greifen, um aus der Flut von Informationen das herauszufiltern, was für