Im Marien-Hospital Witten, kooperierende Klinik der Universität Witten/Herdecke, wurde einem Herzpatienten erstmals ein neuartiger Stent (Drahtstütze zur Stabilisierung von Herzkrankgefäßen) implantiert. Seit den 80er Jahren werden bei bedrohlichen Verengungen der Herzkranzgefäße weltweit sog. Ballondilatationen durchgeführt. Diese Methode wurde inzwischen durch die Implantation von feinen Drahtsützen, sog. Stents, wesentlich verbessert werden: Die Stents stabilisieren das Gefäß und führ
Einladung zu Symposium und Pressekonferenz der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV): “Polio-Eradikation in Deutschland” am 22. April 2002 Nach den Pocken ist die Kinderlähmung (Poliomyelitis) die zweite Infektionskrankheit, die durch Impfungen demnächst weltweit ausgerottet sein wird. Aus Anlass der erfolgreichen Bekämpfung der Kinderlähmung in Deutschland, wie sie in Kürze von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt werden wird, lädt die Deutsche Vereini
Zum Thema Ernährung und Sport forscht der Leipziger Sportmediziner Dietmar Luppa. Ein Schwerpunkt ist dabei die Untersuchung der Wirkung des Wirkstoffs L-Carnitin auf das Herz-Kreislauf- wie auch das Immun- und Nervensystem. Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie die Ernährung. Sich widersprechende Empfehlungen der Experten und die nicht immer seriöse Wiedergabe durch die Medien haben zu einer großen Verunsicherung der Bevölkerung geführt. Den Zusammenhang zwischen Ernährung un
Am 15. und 16. April 2002 fanden an der DHV Speyer die 4. Speyerer Gesundheitstage statt. “Das reicht nicht aus”, war der einheitliche Tenor zur momentanen Gesundheitspolitik in Deutschland bei den 4. Speyerer Gesundheitstagen, die am Montag und Dienstag an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft BKK-IKK-LKK unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Rainer Pitschas stattfand. Nach der Begrüßung durch Karl
Statine vermindern Risiko um 80 Prozent Forscher der Boston University haben nachgewiesen, dass Cholesterin senkende Medikamente das Alzheimer-Risiko signifikant reduzieren. Die als Statine bezeichneten Substanzen senkten das Risiko um rund 80 Prozent, selbst dann, wenn die Patienten eine genetische Prädisposition besaßen. Über die Ergebnisse berichteten die Epidemiologen auf dem Jahrestreffen der American Academy of Neurology. Die Studie wies den Effekt der Statine, die Patienten zu
Kinderlähmung trifft wieder die ärmsten Länder der Welt Obwohl die weltweiten Polio-Erkrankungen wieder abnehmen, ist die Ausrottung der Krankheit in weite Ferne gerückt, berichtet BBC-online unter Berufung auf WHO-Daten. 537 Polio-Fälle wurden im vergangenen Jahr weltweit gemeldet, dennoch bleibt die Krankheit in Ländern wie Indien, Pakistan, Nigeria, Afghanistan, Niger, Somalia, Ägypten, Angola, Äthopien und Sudan weiterhin endemisch. 1988 wurde das weltweite Impfprogramm der UNO-O
Patienteneigene Zellen stoppen Krankheitsverlauf Die Stammzellen-Therapie könnte sich als neue Behandlungsmethode bei schweren Multiple-Sklerose-Fällen erweisen. Von ersten Erfolgen der so genannten autologen Stammzellentransplantation berichteten die Forscher des University of Washington Medical Centers in Seattle auf der 54. Jahrestagung der American Academy of Neurology. Im Zuge der Behandlung werden Stammzellen aus dem Patientenblut entfernt und jene Zellen, die das Immunsystem a
Ambulant, teilstationär, stationär – so steigert sich die Intensität bei der Behandlung von Patienten. Das Gefäßzentrum in der Innenstadt am Klinikum der Universität München schließt am heutigen Dienstag die letzte Lücke und eröffnet die neue Tagesklinik, an der Menschen mit Gefäßleiden teilstationär versorgt werden können. Bisher war das nur entweder ambulant oder vollstationär möglich. “Der Vorteil für die Patienten ist, dass sie tagsüber therapiert werden und abends wieder in ihre gew
Die Kunst, mit den eigenen Grenzen zu leben – Studien aus dem sensomotorischen Labor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin zeigen: Mit zunehmendem Alter erfordert das Halten des körperlichen Gleichgewichts mehr Aufmerksamkeit und kognitiven Einsatz als in jungen Jahren. Ältere Menschen, die dies rechtzeitig erkennen, können nicht nur Stürze besser vermeiden, sondern auch sicherstellen, dass ihr “Intelligenzkonto” für andere Denkleistungen möglichst groß bleibt. “Wenn
Der Bedarf an Information und Aufklärung ist groß Türken in Deutschland verstarben bislang seltener an Krebs als deutsche Mitbürger der gleichen Altersgruppe. Ausnahme: Leukämien und Lymphome. Das ist das überraschende Ergebnis einer Untersuchung von Wissenschaftlern in Heidelberg und Bielefeld, die die Deutsche Krebshilfe unterstützt hat. Der Trend geht nun jedoch dahin, dass in Deutschland lebende Türken zunehmend an Krebs versterben und insbesondere auch solche Tumoren entwickeln, die
Bis zu 150.000 Menschen jährlich ziehen sich in Deutschland beim Sport eine Gesichtsverletzung zu. Am häufigsten (ca. 37 Prozent) ereignen sich die Unfälle beim Volkssport Fußball. Die meisten Verletzungen im Gesicht sind oberflächlich, wie z.B. Platz- oder Risswunden, aber auch Knochenbrüche bis hin zu Schädelfrakturen und Verletzungen der Kiefer und der Zähne kommen regelmäßig vor. Dies zeigt eine Studie von Dr. Robert Mischkowski, die an der Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Plastische
Erste Studie mit Neugeborenen zur Prävention von Allergien Die Atopie, die erbliche Neigung zur Entwicklung allergischer Erkrankungen, wird in Zivilisationsgesellschaften – und also auch in Deutschland – ständig häufiger. Sind beide Elternteile Atopiker, so werden ihre Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit (80%) gleiche Leiden (Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma) entwickeln.
Die angeborenen Neigung zu Allergien muss aber nicht unbedingt zum Tragen kommen. Es gibt Hinweise darauf, d
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt sind die häufigste Todesursache in den entwickelten Ländern. Deren Behandlung zu verbessern, ist Gegenstand von Forschungsarbeiten im Forschungszentrum Rossendorf (FZR), Dresden. So soll ein Projekt von Bernhard Noll den erneuten Verschluss eines verengten Blutgefäßes verhindern. Eine bessere Nachkontrolle nach so genannten Stent-Behandlungen zu ermöglichen sowie die Verträglichkeit von Stents (kleine Drahtgeflechte, die die verkrusteten A
Behandlung im Laborversuch vielversprechend Forscher der Virginia Tech in Blacksburg entwickeln magnetische Flüssigkeiten, die Medikamente an einen bestimmten Zielort im Körper befördern. Kleine Metallteilchen in Nanogröße, umgeben von einer auf Silikon basierten Lösung, werden injiziert und durch Magnetismus bewegt. Die Technik wurde vorerst für schwierige Augenoperationen entwickelt, berichten die Forscher auf dem 223. Treffen der American Chemical Society. Weitere Einsatzmöglichkeiten
Wer in der Schwangerschaft mehr als 22,5 Kilo zunimmt und sie hinterher nicht verliert, hat nach den Wechseljahren offenbar ein dreifach erhöhtes Brustkrebsrisiko. Das zeigt eine Studie, die Forscher des Lombardi Cancer Centers in Washington, DC, gemeinsam mit finnischen Kollegen vorgenommen haben. Eine Zunahme von 18 Kilo erhöhte das Brustkrebsrisiko um 40 Prozent. Diese Ergebnisse wurden am Dienstag bei der Jahrestagung der American Association for Cancer Research (AACR) in San Francisco vorge
US-Forscher wollen Ansätze der nicht-invasiven Tumorzerstörung erproben Amerikanische Wissenschaftler wollen mit gebündelten Ultraschallwellen Tumore im Gehirn zerstören. Die Forscher konnten die Methode, mit der bereits Nieren- und Gallensteine behandelt werden, so verfeinern, dass Millimeter große Stellen ohne chirurgischen Eingriff getroffen werden können. Das berichtet die Fachzeitschrift Physics in Medicine and Biology in ihrer aktuellen Ausgabe. “Wir sind überzeugt, dass diese