Die oft gehörte, aber bisher unbewiesene Aussage von Patienten, Ursache ihres Infarktes sei der psychische Stress, kann seit kurzem auf eine molekulare Grundlage zurückgeführt werden.
Die Arbeitsgruppe um Professor Dr. Andreas Heinz von der “Klinik für Psychiatrie” der Charité präsentierte die erste Studie, die zeigt, daß psychischer Stress sich nicht nur auf das Netz der Abwehrzellen (Immunzellen) des Körpers auswirkt, sondern sich auch direkt auf die Blutgefäße auswirkt. Es kommt zu verme
Hormon Melatonin soll zentrale Rolle spielen
Forscher der Harvard Medical School und dem Brigham and Women´s Hospital wollen bei Frauen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Nachtarbeit und erhöhtem Dick- bzw. Enddarmkrebsrisiko nachgewiesen haben. Das Ergebnis unterstützt eine frühere Studie, die bei Nachtarbeiterinnnen ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko feststellte.
Eine zentrale Rolle soll dabei dem Hormon Melatonin zukommen, das der Körper in der Nacht produziert. Die Pro
Serotonin-Hemmer Mitrazapine im Versuch vielversprechend
Forscher der University of Illinois in Chicago haben in einer klinischen Studie mit der ersten medikamentösen Therapie gegen Schlafapnoe hervorragende Erfolge erzielt, gab heute, Donnerstag, der Forschungsleiter David Carley bekannt. Untersucht wurde das Antidepressivum Mitrazapine an zwölf Patienten im Alter von 20 bis 70 Jahren. Präsentiert werden die vollständigen Ergebnisse der Placebo kontrollierten Studie nächste Woche im
Patienten, deren Herzkranzgefässe verengt sind, sind besonders gefährdet: Erhöhte Belastung, zuviel Stresshormone im Blut können zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen, einer Hauptkomplikation der koronaren Herzkrankheit.
Dabei spielen “Ionenkanäle” eine Rolle, winzige Eiweißporen in der Wand der Herzmuskelzellen, die u.a. dafür sorgen, dass sich der Herzmuskel regelmäßig kontrahiert und danach wieder erschlafft. Dr. Christoph Karle und seinem Forschungsteam in der Medizin
Mittelkettige Triglyceride kurbeln Stoffwechsel an
Wissenschaftler der McGill-University in Montreal haben ein neues Speiseöl entwickelt. Das “Super-Öl” soll nicht nur den Stoffwechsel ankurbeln, sondern auch den Cholesterinspiegel senken. Besonders Männer kommt das Öl laut Entwicklern zugute. In der Studie unterstützte es die Herren der Schöpfung beim Abnehmen. Das als “Functional Oil” getaufte Öl wird nicht als Körperfett gespeichert, sondern in der Leber metabolisiert und in Ener
Ein Computerprogramm soll bei der Früherkennung von Demenz helfen. Demenz beeinträchtigt vor allem die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses, beeinflusst Sprache, Orientierungs- und Urteilsvermögen des Patienten. Forscher der australischen University of Queensland haben eine Software entwickelt, die im kommenden Jahr von Ärzten an Patienten getestet wird.
Das Programm soll in einem 30-minütigen Frage-Antwort-Test den Grad einer potentiellen Demenz-Erkrankung feststellen. Die Testdaten werden
Die Stiftung Synos zur Förderung der orthopädischen Chirurgie hat dem Friedrich-Baur-Forschungsinstitut für Biomaterialien ein Forschungsvorhaben mit dem fachlichen Schwerpunkt “Entwicklung eines bioresorbierbaren Gewebeklebers auf der Basis modifizierter Polysaccharide” bewilligt.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Chirurgischen Klinik und Polyklinik des Klinikums der Universität München (Professor Mutschler) und dem Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik der Univer
Im Zuge einer fünf Jahre laufenden Studie fanden US-Forscher heraus, dass sich nur bei Frauen durch sportliche Betätigung die Menge der Blutgefäße, die Muskeln mit Sauerstoff versorgen, erhöht. Bei Männern verändert sich dagegen die Dichte dieser Gefäße unter körperlicher Belastung nicht.
Demnach müssen es andere Faktoren sein, die bei intensivem Sport zu einem langfristig höheren Sauerstoffverbrauch im Körper führen. Denn diese Tatsache trifft auf beide Geschlechter zu, berichten die Forsch
Seit Wochen meldet China erstmals nach der Veröffentlichung seiner SARS-Statistik im April keine Neu-Infektionen mit der Lungenkrankheit SARS mehr. Zwei Menschen sind allerdings an der schweren Lungenkrankheit gestorben. Die WHO warnt nun vor einer “Selbstzufriedenheit”. Die Krankheit werde noch lange nicht ausgerottet sein. Das Beispiel Toronto habe gezeigt, dass man die Krankheit selbst mit einem entwickelten Gesundheitssystem nicht einfach los wird, erklärte der Sprecher der WHO in Peking, Bob Di
Einem italienischen Forschungsinstitut ist jetzt die Entwicklung eines nichtinvasiven Werkzeugs gelungen, das Klinikärzten einzigartige Möglichkeiten für eine zuverlässige und exakte Überwachung von Blutströmen und ähnlichen Merkmalen des Herz-Kreislauf-Systems bietet.
Die zuverlässige Diagnose vieler Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ganz wesentlich von der präzisen Spezifikation der physikalischen Eigenschaften von Blutströmen abhängig. So deuten beispielsweise Umkehrströmungen oder Regione
Selbst sechs bis sieben Zigaretten pro Tag verursachen ernste Schäden
Moderater Tabakkonsum der Mutter während der Schwangerschaft hat schwerwiegende Folgen für die Entwicklung des Kindes. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Brown University, Providence, Rhode Island. Untersucht wurden 27 Neugeborene von Raucherinnen und 29 Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft nicht rauchten.
Die Kinder der Raucherinnen zeigten typische Entzugserscheinungen: Sie waren ner
Insulin-Gabe könnte schon bald der Vergangenheit angehören.
Geht es nach den kanadisch-amerikanischen Forschern, könnte die Insulin-Spritze bald der Vergangenheit angehören. Bei der neuen Methode werden Insulin produzierende Zellen der Bauchspeicheldrüse eines Spenders in die Leber von Typ-I-Diabetikern gebracht.
50% der 23 behandelten Typ-I-Diabetiker benötigten nach der experimentellen Studie keine bzw. geringere Insulin-Dosen als zuvor. An der Studie teil nahmen 22 Frau
Ebselen “konserviert” Ratten-Gehirnzellen
Antioxidantien, denen bereits im Kampf gegen Krebs großes Potenzial zugesprochen wird, sollen nun auch das Gehirn vor Schäden durch chronischen Alkoholkonsum schützen. Chronischer Alkoholismus schädigt für das Lernen und das Gedächtnis verantwortliche Gehirnregionen. Ein Ratten verabreichtes Antioxidantium bot allerdings eine Schutzwirkung, berichten Forscher der Cornell University im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Science
Dass Placeboeffekte Patienten nicht als Simulanten entlarven, beweisen neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung über physiologische und biochemische Abläufe bei diesen Effekten. So lassen sich die Auswirkungen eines Placebos gegen Schmerz z. B. im Endorphinsystem des Gehirns beobachten.
“Diese Tablette wird die Schmerzen im Ihrem Arm lindern”, sagt der Arzt, und er behält Recht: Der Patient verspürt nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung seiner Beschwerden. Dass die Tablette keine
Heidelberger Herzchirurgie betreibt schon seit 15 Jahren Qualitätssicherung: Daten bei über 25.000 Patienten erhoben, Therapiestrategien korrigiert.
Welches Risiko hat eine Frau, die sich einer Bypass-Operation unterzieht? Wie stehen die Chancen für einen älteren Patienten mit zusätzlichen Erkrankungen, z.B. Diabetes oder chronischer Bronchitis? Patientenstudien liefern statistische Anhaltspunkte für individuelle Risiken und Behandlungsergebnisse; die Ärzte schöpfen zudem aus ihren kl
Immunisierung am Infektionsursprung
Eine Forschergruppe der Hebrew University of Jerusalem hat eine neue wirksame Methode für die Verabreichung von Impfstoffen gegen Grippe und andere Krankheiten entwickelt: Nasentropfen bzw. -spray. Verabreicht durch die Nase soll die Infektion im Gegensatz zur Injektion des Impfstoffes in das Muskelgewebe unmittelbar gestoppt werden. Die neue Methode wurde von der Yissum Research Development Company zum Patent angemeldet. Kontakte zur internationa