Früchte aus bestimmten Regionen sind mit Pflanzenschutzmitteln belastet – Trauben vor dem Verzehr unbedingt waschen
Darauf weist das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hin. Lebensmittel- Prüfer aus Braunschweig und Oldenburg hätten in 38 von 132 Proben eine Überschreitung der gesetzlich festgelegten Höchstwerte festgestellt, teilte die Behörde am Freitag mit. Trauben sollten daher vor dem Verzehr gewaschen werden, die Rückstände befänden sich überwiegend auf der Oberfläche.
Höhere Werte seien vor allem in Trauben aus der Türkei, aus Italien, Spanien, Griechenland und Israel gemessen worden. In den belasteten Früchten wurden vor allem Fungizide nachgewiesen. Diese sollen das Obst vor Pilzbefall schützen.
In 36 Proben entdeckten die Prüfer keine Rückstände an Pflanzenschutzmitteln. Diese Trauben stammten überwiegend aus Ländern der Südhalbkugel wie Südafrika und Argentinien sowie Chile, Namibia und Brasilien. Experten gehen davon aus, dass bestimmte Schädlinge in den dortigen Anbaugebieten kaum auftreten und daher keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.



