Medizin Gesundheit

FDA erteilt Zulassung für Osteoporose-Medikament

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das erste Medikament zur Wachstumsstimulation neuer Knochen bei Osteoporose zugelassen.

Das Medikament erhöhte die Aktivität der Knochen aufbauenden Zellen (Osteoblasten) und bewirkt somit eine Steigerung der Knochendichte, heißt es seitens der Behörde. Da das Medikament in vorklinischen Rattenversuchen z.T. bösartige Knochentumore (Osteosarkome) verursachte, muss eine Warnung (“black box”-Warning) aufgebracht werden. Der Pharmakonzern Eli Lilly wird das Medikament unter dem Markennamen Forteo vermarkten.

Die Zulassung durch die FDA erfolgte mitunter auch, da Forteo in mehr als 24 klinischen Versuchen an mehr als 2.000 postmenopausalen Frauen und auch Männern mit Osteoporose zu keinen Tumoren führte. Anders als Medikamente, die seit 1995 eingesetzt werden und die Aktivität der Osteoklasten (Knochen abbauende Zellen) drosseln, setzt Forteo an anderen Mechanismen des Körpers an. Es stimuliert die neue Knochenbildung.

Forteo wird mit einem Pen selbst injiziert. Die Behandlung sollte über einen Zeitraum von 24 Monaten erfolgen. Eli Lilly hat darüber hinaus auch ein Risiko-Management-Programm erstellt, das den richtigen Gebrauch des Medikaments garantieren soll. Bestimmte Personengruppen werden von der Verwendung ausgeschlossen.



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