Mit Hilfe von hochauflösender und präziser molekularer Zytogenetik wurde im Rahmen eines von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts die Rolle des Kernaufbaus und der Kernreparatur sowie von Apoptose – Zelltod – in Chromosomenaberrationen untersucht, die durch ionisierende Strahlung verursacht werden.
Man hat herausgefunden, dass Chromosomenaberrationen für Erbfehler und die Entstehung von Krebs verantwortlich sind. Wenn Zellen ionisierender Strahlung ausgesetzt sind,
Forscher des Pasteur-Institutes und des CNRS (Französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung) haben die Bedeutung der Einführung kleiner mitochondrieller DNA Sequenzen in das menschliche Genom aufgezeigt („Continued colonization of the human genom by mitochondrial DNA, Public Library of Sciences, 7. September 2004, Miria Richetti, Fredj Tekaia und Bernard Dujon, www.plosbiology.org ).
Diese Einführungen sind potenziell erbgutverände
Schwermetalle können bei Pflanzen sehr unterschiedliche Stressreaktionen auslösen. Dieser Nachweis gelang jetzt einem Team des Campus Vienna Biocenter mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF. Die unmittelbar vor der Veröffentlichung stehenden Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für das Verständnis, wie Pflanzen mit zunehmenden Schwermetall-Konzentrationen in den Böden fertig werden – und wie diese Fähigkeit nutzbringend eingesetzt werden kann.
Widrige Umweltbedingungen ver
Die BASF Venture Capital GmbH, Ludwigshafen, beteiligt sich an dem Biotechnologie-Unternehmen Sciona Inc. mit Sitz in New Haven, Connecticut (USA). Sciona entwickelt Gentests, die dabei helfen sollen, die individuelle Ernährung und Lebensführung optimal an die persönliche genetische Ausstattung anzupassen. Neben der BASF Venture Capital, die 1,1 Millionen US Dollar investiert, beteiligen sich unter anderem der US-amerikanische VC-Fonds Burrill & Co. als Lead-Investor sowie der Spezialchemie-Konzern D
Sie sind älter als Dinosaurier und sorgen im Regenwald für nährstoffreiche Böden: so genannte Riesenkugler, eine Art von Tausendfüßlern, die im zusammengerollten Zustand so groß wie eine Apfelsine sind. Fünf bisher völlig unbekannte Arten hat der Bochumer Zoologe Thomas Wesener bei einer Expedition auf Madagaskar entdeckt. Sie sind Teil der einzigartigen Fauna der Tropeninsel und durch die Abholzung der Wälder vom Aussterben bedroht. Wesener hat die Arten in seiner Diplomarbeit am Lehrstuhl für Sp
Max-Planck-Wissenschaftler weisen aussichtsreichen Weg in der Schlaganfall-Prophylaxe
Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für neurologische Forschung in Köln ist es in Zusammenarbeit mit klinischen Forschern der Universität Freiburg gelungen, am Tiermodell einen aussichtsreichen Ansatz zur Schlaganfall-Prophylaxe zu demonstrieren. Wie die Forscher in der neuesten Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Science (PNAS, 101: 12730-35, 2004) berichten, ermöglicht das d
Ökologische Begleitforschung zu Offshore Windenergieparks
Im Jahr 2030 sollen allein die seegestützten Windenergie-Anlagen 15% zur deutschen Stromversorgung (Basisjahr: 1998) beitragen. Die vorgesehenen Aufstellungsflächen liegen größtenteils in der Ausschließlichen Wirtschaftszone, seewärts der 12-Seemeilen Zone und der Nationalparks. Um die geplanten Anlagen möglichst umwelt- und naturverträglich zu bauen und zu betreiben, werden parallel zu den technischen Forschungsprojekten auch
Deutsch-israelische Forschergruppe hat Genbaustein entdeckt, der den Zuckergehalt in Tomaten steuert
Mit Kreuzungen zwischen verschiedenen Arten von Wildtomaten und einer Kulturtomatenart ist es Wissenschaftlern um Professor Dani Zamir von der Hebräischen Universität Jerusalem/Israel und Dr. Alisdair Fernie vom Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam gelungen, nicht nur den Chromosomenabschnitt zu erkennen, der den Zuckergehalt in Tomaten beeinflusst, sonder
Allianz der großen Wissenschaftsorganisationen beklagt forschungsfeindliche Regelungen des neuen Gentechnikgesetzes
Ein Ende der Forschung zur Grünen Gentechnik befürchten die großen Wissenschaftsorganisationen. “Die Haftungsregelungen stellen jeden Forscher vor ein nicht kalkulierbares Risiko. Ohne Freisetzungsversuche ist jedoch international konkurrenzfähige Forschung weder in den Grundlagen noch in der Anwendung möglich”, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben an den Vermittlung
Bayer CropScience unterstreicht Engagement für Pflanzenbiotechnologie / Internationales Forum fördert wissenschaftlichen Dialog Der weltweite Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln sowie modernen Textilfasern kann in der Zukunft nur mit Hilfe der Pflanzenbiotechnologie gedeckt werden. Dies ist die Einschätzung von Dr. Bernward Garthoff, Vorstandsmitglied der Bayer CropScience AG und verantwortlich für Forschung und Entwicklung: “Die Pflanzenbiotechnologie ist für Bayer CropScience ein
Neues Dosiersystem aus Kunststoff senkt die Kosten für den Einsatz von Mikrodispensern
Ein am Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) entwickeltes Zweikomponenten-Mikrodosiersystem erzeugt Nanotropfen aus einem flüssigkeitsführenden Einwegmodul. Zeitaufwendige Wasch- und Befüllschritte wie bei herkömmlichen Dispensern entfallen, da das Einwegmodul nach jeder Anwendung ausgetauscht wird. Es kann, je nach vorgesehenem Einsatzgebiet, mit Klebstoffen, Schmiermitteln oder biochemisch
Ganze 22 Sekunden Schwerelosigkeit verordnet der Hohenheimer Zoologe Prof. Dr. Reinhard Hilbig seinem Team, 300 Buntbarschen und Forschungsministerin Edelgard Bulmahn. Ziel sind Grundlagenforschungen, die einmal gegen Krankheiten wie Reiseübelkeit und Höhenangst helfen. In Köln setzen sich Mensch und Tier bis 18. September insgesamt fünf Parabelflügen aus, bei jedem wird die Schwerelosigkeit 30-mal auftreten. Zurück auf dem Boden werden seekranke Fische aussortiert und ihre Gleichgewichtsorgane un
Defekte beeinflussen Reifung der Spermazellen
Wissenschafter von Cancer Research UK haben mit JAM-C ein Molekül entdeckt, das eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Sperma spielt. Ursprünglich erforschte das Team die Funktion von JAM-C bei der Bildung neuer Blutgefäße im Umfeld von Tumoren. Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass genetische Defekte, die die normale Funktion des Moleküls beeinträchtigen, eine Unfruchtbarkeit hervorrufen, indem sie die Reifung der Spermazelle
Totalsynthese von Gaursäure klärt die räumliche Struktur des Gelbfieber-Mücken abweisenden Naturstoffes
Mückenstiche sind nicht nur lästig, in tropischen Regionen können sie lebensgefährlich sein: Die kleinen Plagegeister übertragen Tropenkrankheiten wie Malaria oder Gelbfieber. Vor kurzem wurde im Sekret des Gaur, eines asiatischen Wildrindes, eine Verbindung entdeckt, die als Abschreckungsmittel gegen Gelbfieber übertragende Aedes-Mücken eingesetzt werden könnte. Mithilfe einer ne
Zum 6. Mal verlieh die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew DVMB) ihren Forschungspreis an zwei erfolgreiche Wissenschaftlerinnen für ihre hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew). Die Immunologinnen Privatdozentin Dr. Gerhild Wildner und Dr. Maria Diedrichs-Möhring forschen in der Arbeitsgruppe Immunbiologie an der Augenklinik des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München an den immunologischen Mechanismen, die bei der Entst
Biosensoren sind ultrafeine Geräte, die zur Aufzeichnung und Messung von Biopotentialen auf Zellebene genutzt werden. Innovative Biosensoren in Form von Siliziumsonden, die im Rahmen des VSAMUEL-Projekts entwickelt wurden, bieten vielversprechende Aussichten für die biomedizinische Forschung zu Gesundheit und Krankheit beim Menschen.
Ziel von VSAMUEL war die Entwicklung und Bewertung von Siliziumsonden mit Elektrodenarrays mit mehreren Aufzeichnungsstellen, die sich für mehrkanalige