Wissenschaftler der TU Darmstadt um Prof. Dr. Peter Buxmann untersuchen, ob Open-Source auch bei betriebswirtschaftlicher Standard-Software zur Erfolgsstory werden kann.
In einer jetzt veröffentlichten Publikation im Linux-Magazin zeigen sie, dass insbesondere für die sogenannten Enterprise-Ressorce-Planning-Systeme (ERP) schon heute zahlreiche quelloffene Alternativen existieren.
Open-Source-Software unterliegt im Allgemeinen den Effekten der Softwareindustrie, stellt aber aufgrund ihrer besonderen Lizenzierung auch neue Herausforderungen an die Prognose- und Analyseverfahren. Inwieweit diese daher das Potential haben, die etablierten sogenannten proprietären Angeboten zu ersetzen, muss sich erst noch zeigen. Studien dazu sind an der TU Darmstadt in Vorbereitung.
Originalquelle:
“Ins kalte Wasser”, Peter Buxmann, Jin Gerlach, Janina Ristl, Linux-Magazin 01/09, S. 51-54.
Fachansprechpartner:
Prof. Dr. Peter Buxmann, Fachgebiet Information Systems, TU Darmstadt, Tel. 06151/16-2663
he, MI 82/2008




