FAL-Institut für Tierzucht erfolgreich im Exzellenzcluster-Wettbewerb
Die Medizinische Hochschule Hannover hatte zusammen mit dem Forschungsbereich Biotechnologie des Instituts für Tierzucht der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) und anderen Partnern, wie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, der Technischen Universität Hannover und dem Max-Planck-Institut für Medizinische Biotechnologie in Münster einen Antrag zu dem Thema “Regenerative Medizin” unter dem Titel REBIRTH “From regenerative biology to reconstructive therapy” eingereicht. Dieser Antrag ist positiv beschieden worden.
Der Forschungsbereich Biotechnologie des am Standort Mariensee ansässigen FAL-Instituts für Tierzucht hat bereits eine langjährige, erfolgreiche Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover, die sich u.a. in der Mitgliedschaft in einem Sonderforschungsbereich sowie einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Transregio-Forschergruppe ausdrückt.
Die mit der Bewilligung verbundenen Zuwendungen werden es erlauben, eine Juniorforschergruppe an der Medizinischen Hochschule Hannover einzurichten. Dort soll Forschung im Bereich somatischer und embryonaler Stammzellen durchgeführt und in Verbindung mit der Kernarbeitsgruppe am FAL-Institut für Tierzucht in Mariensee sollen Großtiermodelle im Bereich der regenerativen Medizin entwickelt werden. Ein wichtiges Ziel ist die Entwicklung neuer zellulärer Therapien, beispielsweise für Diabetes oder Herzinfarkt. Die positive Entscheidung in diesem äußerst harten Wettbewerb zeigt die hohe internationale Wertschätzung der Forschungsarbeiten im Institut für Tierzucht der FAL in Mariensee.
Kontaktadresse: Prof. Dr. Heiner Niemann, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Institut für Tierzucht, Mariensee, Höltystraße 10, 31535 Neustadt, E-Mail: niemann@tzv.fal.de




