Die Entwicklung präziser experimenteller Messmethoden und neuer theoretischer Konzepte sowie die stark angewachsene Kapazität von Computern haben die Möglichkeit geschaffen, die nichtlineare Entwicklung von regelmäßigen und chaotischen Strukturen in kontinuierlichen Medien, z.B. in der Hydrodynamik, im Detail zu verfolgen und verstehen zu lernen. Ziel ist es, Experimentatoren und Theoretikern aus verschiedenen Disziplinen zu helfen, die gemeinsamen Eigenschaften der strukturbildenden Mechanismen im quantitativen Vergleich zu nennen. Dabei sollen diejenigen Aspekte betont werden, für deren Beschreibung Kontinuumseigenschaften und nichtlineare Transportgleichungen wichtig werden. Es wird angestrebt, dass durch die intensivierte Wechselwirkung der beteiligten Forschergruppen neue Erkenntnisse allgemeiner Natur über Strukturbildung in Nichtgleichgewichtssystemen gewonnen werden.



