Der Sonderforschungsbereich „Maligne Transformation und Tumorprogression“ hat zum Ziel, zu einem besseren Verständnis der molekularen und funktionellen Mechanismen beizutragen, die der Entstehung und Progression bösartiger Erkrankungen zugrunde liegen. Sein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf sekundären Transformationsereignissen und gegengerichteten physiologischen Kontroll- und Abwehrmechanismen, deren Zusammenwirken das biologische Verhalten maligner Tumoren entscheidend bestimmt. Dieses Konzept umfasst neben Untersuchungen zu den molekularen Abläufen der initialen Transformation und Progression Analysen zur Hierarchie und Gewebsspezifität transformierender Ereignisse und ihren funktionellen Auswirkungen wie Induktion von Angiogenese, Änderung der klonogenen Potenz von Einzelzellen, Aktivierung oder Hemmung physiologischer Selektionsprozesse, z.B. durch Apoptose, sowie Studien zur immunologischen Abwehr und Resistenzentwicklung und zur physiologischen Bedeutung der diese Abläufe steuernden Gene und ihrer Produkte.



