Grundlagen umweltschonender Bodennutzungsstrategien im nordostdeutschen Tiefland
Forschungsgegenstand sind die Kernprozesse der Bodendynamik in Agrarökosystemen Nordostdeutschlands, d. h. einer Region, die sich einerseits hauptsächlich durch sandige oder spezielle Niedermoorböden sowie ein besonderes Klima und andererseits durch Umwälzungen in der Agrarstruktur von anderen Regionen Deutschlands abhebt. Dazu sollen für repräsentative Standorte ein Spektrum typischer Nutzungssysteme, die Komponenten des Wasserhaushalts und der Stoffdynamik in ihrer vielschichtigen Wechselwirkung mit landbaulichen Maßnahmen aufgedeckt und quantifiziert werden. Besondere Bedeutung wird dabei der Minderung von Stickstoffausträgen in das Grundwasser bzw. der erhöhten Überführung von Stickstoff in die Pflanzenbestände, der Quantifizierung pflanzlicher Rückstände und deren Umsetzungsdynamik im Sinne von Stickstofffreisetzung sowie Auswirkungen auf die organische Substanz des Bodens und die Bodeneigenschaften im Allgemeinen beigemessen. Ziel ist die Gewinnung von Grunddaten für die ökologische Bewertung agrarischer Nutzungsformen in sensiblen Ökosystemen.



