Gefühle wirken sich direkt auf Körperchemie aus
Menschen, die in ihrem täglichen Leben glücklicher sind, verfügen bei entscheidenden Körperchemikalien wie dem Stresshormon Cortisol über bessere Werte als jene, die nur wenige positive Gefühle erleben. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des University College London gekommen. Das bedeutet, dass glücklichere Menschen gesündere Herzen und kardiovaskuläre Systeme haben könnten. Ein Umstand, der ihr Risiko für Krankheiten wie Diabetes
Ost-West-Kluft in Deutschland viel größer als in Europa –
Internationale Studie untersucht Einstellungen von Deutschen und von Europäern
Im religiösen Verhalten ist die Kluft zwischen Ost und West in Deutschland deutlich größer als in Europa. Gehören 40 Prozent mehr von den Menschen in den alten Bundesländern einer Konfession an als in den neuen Ländern, sind es in den westeuropäischen Staaten lediglich sieben Prozent mehr als in den osteuropäischen. Zu diesen Ergebnissen ko
Die positive Tendenz der Online-Werbeaufwendungen in 2004 setzt sich ebenfalls im ersten Quartal 2005 fort: Von Januar bis März 2005 wurden 78 Millionen Euro in Werbung im Online-Bereich investiert. Dieses entspricht einem Plus von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. “Das Internet hat sich als Werbeträger etabliert und wird in der Vernetzung zu den klassischen Medien immer wichtiger,” äußert sich Ludger Vornhusen, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, über die Online-Marktentw
Soziales Ambiente und gesunde Ernährung bestimmen die Gesundheit der Kinder
Kinder aus wohlhabenden Familien sind tendenziell schlanker und größer als Kinder aus ärmlichen Verhältnissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bristol University im Rahmen des “Children of the 90s Project”, welches die Daten von 7000 Kindern erfasste. Demnach sind die Kinder graduierter Mütter im Alter von neun Jahren durchschnittlich um 1,5 Zentimeter größer und ein Kilogramm leichter als ihre ä
Ist die innere Uhr verstellt, so steigt die Lust auf Alkohol. Darauf deuten neue Studienergebnisse des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) hin. Wissenschaftler um Professor Rainer Spanagel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit der Universität Heidelberg stellten fest, dass Mäuse mit einer bestimmten Mutation des Per2-Gens dem Alkohol sehr zugetan sind. Das Gen steuert zusammen mit anderen Erbanlagen den Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei Mäusen mit mutiertem Per2-Gen ist dieser Rhythmus gestört.
“Jeder tut nur soviel, wie er unbedingt muss”, lautet eine zentrale wirtschaftswissenschaftliche Theorie. Eine aktuelle Studie der Universität Bonn belegt jedoch das genaue Gegenteil: Die meisten Menschen tun mehr, als sie müssten – es sei denn, sie werden bei ihrer Arbeit kontrolliert. Dann gehen Motivation und Leistung in den Keller.
Der “Homo oeconomicus” ist stinkefaul: Er lässt die Arbeit einfach liegen, wenn er dadurch keine Unannehmlichkeiten oder finanziellen Einbußen befür
PwC/ZEW-Studie vergleicht mit neuem Simulationsmodell international die Kosten des Auslandseinsatzes von Mitarbeitern
Im internationalen Wettstreit zwischen den Staaten um die Ansiedlung von Unternehmen standen bis vor nicht allzu langer Zeit attraktive Unternehmenssteuern im Vordergrund: Nicht die Mitarbeiter waren mobil, sondern internationale Konzerne. In dem Maße, in dem die Mobilität der Arbeitskräfte zunimmt, rückt auch die individuelle Besteuerung von Personen zunehmend in den
50 Prozent der Männer durch emotionale Defizite betroffen
Der Partner einer Person, die sich durch Selbstmord das Leben genommen hat, ist selbst von einem signifikant höheren Selbstmordrisiko betroffen. Bei Männern beträgt die Wahrscheinlichkeit durch undiagnostizierte und unbehandelte mentale Krankheiten sogar knapp 50 Prozent. Zudem verdoppeln eine Scheidung oder der Verlust eines Kindes sowohl bei Männern als auch bei Frauen das Selbstmordrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Die erste umfassende Grundlagenstudie über die Lebenssituationen und Zukunftsvorstellungen junger Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund belegt: Junge Migrantinnen sind überwiegend optimistisch, bildungs- und familienorientiert, suchen finanzielle Unabhängigkeit und partnerschaftliche Gleichberechtigung und sind am interreligiösen Austausch stark interessiert. Die Untersuchung der Professorinnen Yasemin Karakasoglu (Universität Bremen) und Ursula Boos-Nünning (Universität Duisburg-Essen), d
Infektionskrankheiten werden unnötig durch starke Antibiotika unterdrückt
Bis zu 40 Prozent der medikamentösen Therapien von Kindern, die von ihren Eltern oder im Krankenhaus durchgeführt werden, sind unnötig. Derzeit werden rund 70 Prozent der Erkrankungen bei Kindern durch Infektionen ausgelöst. Diese Infektionserkrankungen sind auch der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt und eine oft unangebrachte und übermäßige Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit starken Me
Eine wissenschaftliche Erklärung fehlt derzeit
Von den frühen 70er Jahren bis in die späten 90er Jahre ist die Anzahl der an Allergien erkrankten Männer um rund ein Zehntel gestiegen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Wolfson Institute of Preventive Medicine gekommen. Die Wissenschafter haben derzeit keine Erklärung für diesen Anstieg. In der Vergangenheit konzentrierten sich Studien auf den Anstieg von Allergien bei Kindern. Erwachsene schienen weniger anfällig zu sein. Der l
Die derzeit hohen Strom- und Gaspreise in Deutschland geraten schon bald deutlich unter Druck. Hauptgrund dafür ist der durch staatliche Regulierung erzwungene Veränderungsprozess im Netz- und Vertriebsbereich, wie der aktuelle “Branchenkompass 2005 Energieversorger” der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting und des F.A.Z.-Instituts zeigt. Was den Kunden freut, setzt die Unternehmen indes unter erheblichen Zugzwang. Hohe Kosten schmälern schon heute die Erträge der Energieversorger. Die F
PARP-Inhibitoren sollen gesunde Zellen schonen
Wissenschafter des Institute of Cancer Research haben ein neues Verfahren zur Behandlung von in der Familie liegenden Brustkrebserkrankungen entwickelt. Ein experimentelles Medikament bekämpft Tumore, die mit den beiden fehlerhaften Genen BRCA1 und BRCA2 in Zusammenhang stehen. Die Forscher gehen davon aus, dass dieser PARP-Inhibitor für gesunde Zellen weniger giftig ist als eine herkömmliche Chemotherapie. Die Ergebnisse der Studie wur
Wie der Mensch lernt, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, ist Gegenstand einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), die in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Journal of Neuroscience” veröffentlicht wurde.
Dipl.-Psych. Thomas Wolbers und Prof. Dr. Christian Büchel, Klinik für Neurologie, konnten erstmals zeigen, welche Funktionen die beteiligten Hirnregionen erfüllen, damit die vielfältigen neuen Eindrücke zu einer “geistigen Landkar
Giftige Chemikalie wird über Haut und Atemwege aufgenommen
Das Benutzen von antibakteriellen Seifen und ähnlichen Produkten mit antimikrobischer Wirkung kann gesundheitlich sehr schädlich sein, da sich bei der Verwendung eine signifikante Dosis Chloroform bildet. Denn in den meisten antibakteriellen Produkten ist die Chemikalie Triclosan enthalten, die zusammen mit dem Chlor im Leitungswasser durch eine chemische Reaktion zu Chloroform reagiert. Und dieser giftige Stoff kann durch d
Max-Planck-Institut für Bildungsforschng hat untersucht, wie Kinder Mathematik lernen / Neue Ausgabe von MaxPlanckForschung erschienen
Mathematik ist nicht nur für viele Schüler, sondern auch für die Pädagogik seit jeher ein problematisches Fach – und lange galt, dass mathematisches Denken vor allem Sache einer angeborenen Begabung, ansonsten aber nur begrenzt zu vermitteln sei. Dem widersprechen Untersuchungen an Grundschülern, durchgeführt am Berliner Max-Planck-Institut für Bildun