22. Zittauer Seminar zur energiewirtschaftlichen Situation in den Ländern Mittel- und Osteuropas
Deutschland ist auf dem Weg zu einer Energieversorgung ohne Kernenergie. Wird es gelingen, eine nachhaltige und bezahlbare Strombereitstellung durch erneuerbare Energien und Energieeffizienzsteigerung zu gewährleisten? Folgen andere Länder diesem Beispiel?
Diesen aktuellen Fragen stellen sich derzeit 45 Wissenschaftler und Praktiker aus Ländern Mittel-, Ost-, und Nordeuropas, so aus Schweden, Frankreich, Polen, Lettland, Litauen, Estland, Ungarn, der Ukraine, Türkei, Rumänien, Belorussland, der Slowakei und natürlich Deutschland.
Erwartet werden Berichte, in denen die aktuelle Situation und die Entwicklungsaussichten der Energiewirtschaft bewertet werden, so u. a. von der E.ON Climate & Renewables GmbH und der SIEMENS AG. Die Stadtwerke Zittau GmbH berichtet über die neue Biomethananlage mit anschließender Besichtigung.
Prof. Dr. Klaus-Dieter Haim von der Hochschule Zittau/Görlitz referiert über das Projekt „LED Saxony“. Studierende stellen ihre erreichten Ergebnisse im Rahmen des EU-Projektes PraTLA vor. Die Studierenden der Wirtschafts- und Energiewissenschaften absolvierten konkrete Praktika in der kommunalen Verwaltung, um zum einen ein Verständnis für Strukturen und Entscheidungsprozesse in kommunalen Verwaltungen zu entwickeln und zum anderen die Kommunen beim Entwickeln, Vorbereiten und der Umsetzung von Energie- und Klimaschutzkonzepten bzw. Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu unterstützen.
Zudem werden wie in jedem Jahr auch zehn Länderberichte erwartet.
Kontakt:
Prof. Dr. oec. Joachim Zielbauer
E-Mail: j.zielbauer@hszg.de
