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Bildung

BiB.Monitor 2025: Zufriedenheit von Ein- und Ausgewanderten

In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…

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Alle Neuigkeiten

Interdisziplinäre Forschung

Neue Schutzkonzepte für biologische Vielfalt in den Meeren: AGELESS-Projekt

Das AGELESS-Konsortium geht der Frage nach, wie die vom Klimawandel betroffenen Meereslebewesen im Ozean jenseits der nationalen Hoheitsgebiete geschützt werden können. Das interdisziplinäre Team besteht aus Wissenschaftler:innen des MARUM der Universität Bremen, der Universität Oldenburg, des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wird vom Bund mit 2,5 Millionen Euro über 3 Jahre gefördert. Gemeinsame Pressemitteilung der Universitäten Oldenburg und Bremen Das interdisziplinäre Team von Wissenschaftler:innen des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an…

Interdisziplinäre Forschung

App ID-Pilze hilft bei der Bestimmung

Interdisziplinäres Forschungsteam aus Theorie und Praxis entwickelt digitale Hilfe für Pilzsammlerinnen und -sammler. Steinpilz oder Fastberingter Ritterling? Pilzsammlerinnen und -sammlern fällt es oft schwer, genießbare von ungenießbaren oder gar giftigen Pilzen zu unterscheiden. Hilfe bietet die App ID-Logics, die um eine neue Bestimmungshilfe für Pilze erweitert wurde. Das Besondere daran: Entstanden ist die App in Kooperation mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) an der Leibniz Universität Hannover und der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. (DGfM). Die…

Interdisziplinäre Forschung

Computersimulation der pflanzlichen Spindel

…eröffnet neue Möglichkeiten in der Zellteilungsforschung. Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Leitung des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg und des Sainsbury Laboratory in Cambridge (England) hat die erste dreidimensionale Computersimulation einer Spindel geschaffen. Diese Simulation kann nun genutzt werden, um fundamentale Prinzipien der Zellteilung besser zu verstehen und wurde in der Fachzeitschrift „Developmental Cell“ veröffentlicht. Bei der Zellteilung müssen die zuvor verdoppelten Chromosomen, als Erbträger der Erbinformation, so auf die Tochter verteilt werden, dass jede Tochterzelle genau einen kompletten Chromosomensatz erhält….

Seminare Workshops

Neue Antibiotika braucht die Welt!

Journalistenseminar „Auf der Suche nach neuen Antibiotika und Wirkstoffen aus Bakterien“ des Leibniz-Instituts DSMZ in Braunschweig am 14. November 2024. Eine zunehmende und besorgniserregende Antibiotika-Krise bedroht Menschen weltweit. Global kommt es immer häufiger zu Antibiotika-Resistenzen und Millionen Menschen versterben daran. Arbeitsgruppen von Wissenschaftlern sind weltweit auf der Suche nach neuen Antibiotika. In diesem Bereich forschen auch die Mitarbeitenden der Abteilung Bioressourcen für die Bioökonomie und Gesundheitsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Yvonne Mast am Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen…

Studien Analysen

Mehr Wissenschaftsfreiheit führt zu mehr Innovation

Studie belegt erstmals Zusammenhang… Die Innovationskraft einer Gesellschaft hängt vom Grad ihrer Wissenschaftsfreiheit ab. Diesen Zusammenhang hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) erstmals belegt. In ihrer Studie werteten die Forschenden Patentanmeldungen und -zitierungen im Zeitraum von 1900 bis 2015 in rund 160 Ländern aus und setzen sie mit den Indikatoren des Academic Freedom Index ins Verhältnis. Da der globale Grad der Wissenschaftsfreiheit in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen ist, prognostizieren die Forschenden einen Verlust an…

Studien Analysen

Innovative Studie enthüllt neuen Weg in der Grünen Chemie

Eine kürzlich in Nature Communications veröffentlichte Studie von Forschenden der Abteilung Interface Science am Fritz-Haber-Institut stellt einen neuen Fortschritt im Kampf gegen den Klimawandel vor. Ihre Studie, „Reversible metal cluster formation on Nitrogen-doped carbon controlling electrocatalyst particle size with subnanometer accuracy”, präsentiert eine neuartige Methode zum Verständnis der Mechanismen der Kohlendioxid (CO2)-Reutilisierung, die zu Treibstoffen und Chemikalien führt. Diese Arbeit ebnet den Weg für die weitere Optimierung dieses durch erneuerbare Elektrizität angetriebenen katalytischen Prozesses. Im Kern dieser Entdeckung liegen die…

Interdisziplinäre Forschung

Alzheimer: Nervenzellen sind‘s nicht allein

– auch Gliazellen produzieren schädliche Proteine. Gedächtnisverlust, Verwirrtheit, Sprachstörungen – die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache von Demenz und betrifft weltweit rund 35 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Eine Schlüsselrolle in der Erkrankung spielt das Protein Beta-Amyloid, das natürlicherweise im Gehirn vorkommt: Es lagert sich in Betroffenen zu unlöslichen Klumpen zusammen, setzt sich in Form von Plaques zwischen Nervenzellen im Gehirn ab und schädigt diese. Forschende am Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften konnten nun zeigen, dass im Gehirn nicht nur Nervenzellen,…

Interdisziplinäre Forschung

Produktionsarchitektur »SWAP-IT« ist einsatzbereit

SWAP-IT: Hochflexible, in vielen Branchen einsetzbare Produktionsarchitektur ab Ende 2024 Open Source verfügbar. Die von einem interdisziplinären Konsortium aus Fraunhofer-Instituten entwickelte Produktionsarchitektur »SWAP-IT« ist einsatzbereit. Damit wird die Vision auslastungsoptimierter, flexibel angeordneter Fertigungsmodule, die durch fahrerlose Transportsysteme bestückt werden und eine Vielzahl von Produkten fertigen können, Realität. Moderne Fertigungslayouts, wie beispielsweise Matrixanordnungen, bilden zusammen mit der Softwarearchitektur »SWAP-IT« eine anpassungsfähige Produktionsinfrastruktur, die die effiziente Fertigung auch kleinerer Stückzahlen ermöglicht. Modulare Software und modulare Hardware: Die SWAP-IT-Architektur besteht aus generischen Basis-…

Studien Analysen

Wahrnehmungstäuschung im Supermarkt

Farbassimilation macht unreife Orangen appetitlicher – Konfetti-Illusion mit erstaunlichen Effekten. Was sich im Obst- und Gemüsehandel längst herumgesprochen hat, steht offenbar auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage: Früchte verkaufen sich besser, wenn sie in einem Netz stecken, dass die Farbe von perfekten Exemplaren ihrer Sorte trägt. Dahinter steht eine Wahrnehmungstäuschung, die als so genannte Farbassimilation oder Konfetti-Illusion bekannt ist: Objekte nehmen dabei anscheinend den Farbton eines darüber gelegten Musters an. Das konnte Prof. Dr. Karl Gegenfurtner, Wahrnehmungspsychologe der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU),…

Interdisziplinäre Forschung

Den Datendschungel durchschauen

Forschungsteam des HIRI und der THWS entwickelt Anwendung zur Veranschaulichung von Einzelzelldaten. Moderne Spitzenforschung geht mit enormen Datenmengen einher – und stellt die Wissenschaft vor die Herausforderung, diese zu visualisieren und zu analysieren. Forschende des Würzburger Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) haben ein Instrument zur Veranschaulichung großer Datenmengen entwickelt. Das Programm sCIRCLE erlaubt es, Daten der Einzelzellanalyse interaktiv und nutzerfreundlich zu betrachten. Die Erkenntnisse wurden im Fachmagazin NAR Genomics and Bioinformatics publiziert. Antibiotikaresistenzen sind…

Studien Analysen

„Immun-Narbe“ im Gehirn von COVID-19-Genesenen nachgewiesen

Neue Studie identifiziert anhaltende Aktivierung des angeborenen Immunsystems im Gehirn von COVID-19-Genesenen / Potentielle Bedeutung für langfristige neurologische Symptome von COVID-19 / Publikation in Acta Neuropathologica. Freiburger Forscher*innen haben wichtige Fortschritte im Verständnis der immunologischen Veränderungen im Gehirn von COVID-19-Genesenen gemacht. Im Gehirn von Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden haben, fanden sie Anzeichen einer anhaltenden Aktivierung des angeborenen Immunsystems, wie das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Marco Prinz, Ärztlicher Direktor am Institut für Neuropathologie des Universitätsklinikums Freiburg jetzt…

Studien Analysen

Lungenkrebs-Screening rettet Leben

Etwa 90 Prozent aller Lungenkrebs-Fälle sind durch Rauchen bedingt. Lun-genkrebs ist einer der tödlichsten Krebsarten: nur etwa 15 Prozent der Männer (20 Prozent der Frauen) überlebt die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Kann das Leben dieser Menschen durch Früherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomographie (kurz: LDCT)-Screening verlängert werden? Eine Flut von Artikeln aus der Medizintechnik-Branche und von medizinischen Fachgesellschaften der Pneumologie und Radiologie argumentierte, dass LDCT für aktive und ehemalige Raucher von den Krankenkassen bezahlt werden soll. „CT-Früherkennung ist eine wirksame, sichere…

Studien Analysen

Große genetische Studie zu schwerem Covid-Verlauf

Ob man schwer an COVID-19 erkrankt oder nicht, hängt unter anderem auch von genetischen Faktoren ab. Unter diesem Aspekt untersuchten Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn in Kooperation mit weiteren Forschungsteams aus Deutschland, Niederlande, Spanien und Italien eine besonders große Gruppe betroffener Personen. Sie bestätigten die zentrale, und schon bekannte Rolle des Gens TLR7 bei schweren Verläufen in Männern, konnten aber auch Hinweise für einen Beitrag des Gens in Frauen finden. Darüber hinaus konnten sie zeigen, dass…

Interdisziplinäre Forschung

Schadstoffe in Weichplastikködern: Risiken für Angelnde und Umwelt

Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Federführung des Thünen-Instituts hat in einer Studie nachgewiesen, dass gesundheitsschädigende Phtalate und hormonaktive Extrakte aus gängigen Ködern freigesetzt werden. Im Angelsport werden zunehmend Weichplastikköder genutzt. Deren Verlust in Gewässern hat bei Angler*innen und Umweltschützer*innen Sorgen über Umwelt- und Gesundheitsrisiken geweckt. Nun ist eine Studie zu den möglichen Auswirkungen von Weichplastikködern auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit in der renommierten Fachzeitschrift Science of The Total Environment erschienen. Veröffentlicht wurde sie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Thünen-Institute…

Interdisziplinäre Forschung

Training verhindert Nervenschäden bei Chemotherapien

Krebstherapien lösen oft Nervenschädigungen aus, die bei einem Teil der Betroffenen zu bleibenden Beschwerden führen. Medikamente sind dagegen wirkungslos. Eine Sportwissenschaftlerin der Universität Basel zeigt nun mit einem interdisziplinären Team aus Deutschland, dass ein einfaches Training Nervenschäden vorbeugen kann. Therapien gegen Krebs sind in den vergangenen Jahren immer besser geworden. Damit geht es nicht mehr allein ums blanke Überleben: Die Lebensqualität nach der Heilung gewinnt an Bedeutung. Viele Krebsmedikamente, von der Chemotherapie bis zu modernen Immuntherapien, greifen neben den Tumorzellen…

Interdisziplinäre Forschung

Zukunftsforschung in Schwerelosigkeit

Neue Habitate auf Mond und Mars: Wie wirken sich Schwerelosigkeit und Sauerstoffmangel auf das Gehirn aus? Das will Constance Badalì mit ihrem innovativen, interdisziplinären Forschungsprojekt „NeurO2flight“ herausfinden. Es ist ein Forschungsprojekt mit großer Zukunftsrelevanz. Aktuelle Pläne sehen vor, zukünftige Raumfahrzeuge und Weltraumhabitate mit niedrigerem Sauerstoffgehalt zu betreiben. Wie sich dieser Sauerstoffmangel bei gleichzeitiger Schwerelosigkeit auf die kognitive Leistungsfähigkeit der Astronaut*innen auswirkt, wurde bislang nicht erforscht. Mit ihrem innovativen, interdisziplinären Forschungsprojekt „NeurO2flight“ will Wissenschaftlerin Constance Badalì diese Wissenslücke schließen und hat…

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