In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Mit 1,2 Millionen Mark fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) an den Universitäten Würzburg, Bonn und Marburg eine Studie über die Legasthenie. Davon erwarten die beteiligten Wissenschaftler eine wesentliche Wissenserweiterung über das Zusammenspiel von genetischen Gegebenheiten mit visuellen und sprachlichen Informationsabläufen im Gehirn. Etwa vier von 100 Kindern sind trotz normaler oder überdurchschnittlicher Intelligenz nicht in der Lage, das Lesen und Rechtschreiben ausre
Im Zeichen von Innovation und wissenschaftlichem Nachwuchs: VolkswagenStiftung richtet zwei neue Förderinitiativen ein Die VolkswagenStiftung hat in der Vergangenheit immer wieder der Wissenschaft mit neuen Initiativen Impulse gegeben und gleichsam verkrustete Strukturen an den Hochschulen zu durchbrechen versucht – etwa mit ihrem erfolgreichen Programm zu den Nachwuchsgruppen an Universitäten (siehe auch Pressemitteilung vom 2. Juli 2001). In dieser Tradition stehen die beiden neuen För
Ein Forschungsprojekt an der Universität Hannover untersucht die Zusammenhänge zwischen Stadt und Herrschaft Ein rauschendes Fest war es nicht gerade, als sich am 16. November 1965 Prominenz aus Politik und Wirtschaft, städtische Bedienstete, Journalisten und Bauarbeiter in winterlicher Kälte zwischen Gustav-Bratke-Allee und Waterlooplatz in Hannover trafen. Dabei sollte ein Projekt gestartet werden, das für die niedersächsische Landeshauptstadt von großer Bedeutung sein sollte: der erste
Mit den neuen Medien entstehen auch neue Lehr- und Lernpotenziale in den Hochschulen. Deshalb hat das Bundesforschungsministerium ein Förderprogramm zur Entwicklung und Anwendung multimedialer Lehr- und Lernmittel aufgelegt. Die Universität Bremen hat jetzt neun Projekte im Gesamtumfang von 27,4 Mio. Mark eingeworben, die zusammen mit anderen Hochschulen in Deutschland umgesetzt werden. Die digitalen Informationen erlauben eine Arbeit ohne Medienbrüche und schaffen damit ganz neu Bedingu
Um neue Herausforderungen auf dem Gebiet der Ultrapräzisions-Mikrostrukturierung von Metallen geht es in einem Verbundprojekt, am dem auch eine Arbeitsgruppe des Physikers Prof. Dr. Joachim Peinke (Universität Oldenburg) beteiligt ist. Die interdisziplinäre Forschergruppe umfasst außerdem WissenschaftlerInnen der Universitäten Bremen und Stuttgart sowie des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik (BIAS). Das Projekt wird von der VW Stiftung mit insgesamt 1,5 Millionen DM gefördert, davon e
Bessere Finanzausstattung für nächstes Jahr Die Bund-Länder-Kommission hat am 18.06.2001 das Akademienprogramm für 2002 verabschiedet und den Finanzansatz gegenüber 2001 um rund 4 % gesteigert. Außerdem hat die Kommission der Neuaufnahme von sieben Vorhaben und der Überführung von fünf Forschungsvorhaben, die bisher von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Umfang von rund 1,6 Mio. DM gefördert wurden, ins Akademienprogramm zugestimmt. Acht Vorhaben werden dieses Jahr ihre Arbeiten been
Neue Impulse für junge Forscher, für interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit 192,5 Millionen Mark hat die VolkswagenStiftung im vergangenen Jahr wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland zur Verfügung gestellt – immer gemäß ihrem Auftrag, Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre zu fördern. Dabei gingen die allgemeinen Fördermittel in Höhe von 118,7 Millionen Mark zu knapp 38 Prozent an die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (S. 148)*, zu gut 35 Pro
Publikation über Vergangenheit und Zukunft von Staatsangehörigkeit und Citizenship. Wie wird man Mitglied eines Staates und einer Gesellschaft? Welche sozialen Rechte und Pflichten sind mit der Zugehörigkeit verbunden? Mit welcher Begründung man in eine Staatengemeinschaft aufgenommen oder ausgegrenzt wird, ist historisch und international unterschiedlich. Frauen und Männer, Mehrheiten und Minderheiten, Einheimische und Fremde haben im Laufe der Geschichte ganz unterschiedliche Erfahrungen
Die in privater Initiative gegründete Leidenberger-Müller-Stiftung initiiert ein Verbundprojekt auf dem Gebiet der Altersforschung. Die Vorgänge des Alterns beschäftigen den Menschen seit vielen Jahrtausenden. Die Zunahme der Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren bedeutet diesbezüglich eine verschärfte soziale und medizinische gesamtgesellschaftliche Herausforderung. In Zahlen: Während im Jahr 1900 die Lebenserwartung einer Frau bei 49 Jahren lag, ist sie jetzt auf über 80 Jahre angestiegen
Fachhochschulen Bremen, Hamburg, Berlin (FHTW), Osnabrück und Offenburg erhalten jeweils 600.000 DM für modellhafte Reformprojekte Auswahlkriterien: Hochschulmanagement, Profilbildung, Kooperation, Servicefähigkeit Der Stifterverband hat mit Hilfe einer hochrangig besetzten Jury fünf Fachhochschulen ausgewählt, die besonders vielversprechende Reformprojekte durchgeführt oder geplant haben. 34 Fachhochschulen hatten sich nach der Ausschreibung im vergangenen
38 Prozent weniger Karies erzielte ein über zwei Jahre laufendes Präventionsprogramm mit 410 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren der Universität von Debrecen und der Semmelweis-Universität in Budapest, Ungarn, bei den Studienteilnehmern, die sowohl gelée als auch Zahnpasta von elmex verwendeten. Wie die Wissenschaftler soeben auf einem Kongress der Europäischen Organisation für Kariesforschung (ORCA) in Graz berichteten, führen sie die bedeutende Hemmung des Karieszuwachses auf das im Rahmen
Volkskundlerin aus Münster untersucht nationale Stereotypen in englischen Druckgrafiken Der Deutsche an sich ernährt sich ausschließlich von Sauerkraut, der Holländer ist stets nur auf das Mehren seines Gewinns bedacht, der Franzose ist verschwendungssüchtig und modeorientiert, der Spanier stolz und aufbrausend. Von England aus gesehen, war die Welt im 18. Jahrhundert eine Ansammlung von Klischees, denen der Brite natürlich deutlich überlegen war. Solche und ähnliche Stereotypen finden s
Das Bundesforschungsministerium unterstützt mit den Förderkonzepten zum “Globalen Wandel” und “System Erde” die handlungsorientierte Forschung. Der Begriff “Globaler Wandel” beschreibt dabei Veränderungen in Natur und Gesellschaft, die alle Menschen betreffen und langfristige Auswirkungen haben. In der Natur sind das Phänomene wie der Klimawandel, die fortschreitende Bodenerosion, die drohende und an vielen Orten schon eingetretene Verknappung von Süßwasser und der Verlust der Artenvielfalt. Im ges
VolkswagenStiftung bewilligt 20 Millionen Euro für neue Forschungsvorhaben. Im Folgenden vier Beispiele aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Dass immer mehr Technik nicht nur in Unternehmen, sondern auch im Haushalt die menschliche Arbeitskraft überflüssig macht, scheint zumindest im letzteren Fall eine Fehleinschätzung zu sein. Denn offenbar lässt sich in den vergangenen Jahren wieder eine Renaissance des “Dienstmädchens” beobachten – und das zahlenmäßig in einem Ausmaß ver
Die Unternehmensgruppe EDF und die Universität Karlsruhe haben am Freitag ein Abkommen über die Gründung eines deutsch-französischen Zentrums für Energieforschung unterzeichnet. Forscher des EDF-Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung und der Universität Karlsruhe wollen ihr Können gemeinsam nutzen, um insbesondere die Auswirkungen von zukünftigen, bahnbrechenden technologischen Entwicklungen der Erzeugung, des Transports, der Verteilung und der Nutzung von Energie
Studie: Chronische Kopf- und Rückenschmerzen Ursachen und Behandlung von Nervenschmerzen RUB im neuen Forschungsverbund Ein großer Batzen der BMBF-Förderung des neuen Forschungsverbundes “Chronischer Schmerz” geht an Forscher der Universitätsklinik der Ruhr-Universität Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil. Gefördert werden Forschungsprojekte über Kopf- und Rückenschmerzen. Erstmalig und mit der größten Summe (5,2 Mio. DM) wird jedoch auch die Ursachen- und Behandlungsfor