In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Lauter, schneller, weiter – dies war das Motto der New Economy in ihren Anfangszeiten. Doch inzwischen kann von kurzfristigem Denken bei den Unternehmern in den Wachstumsbranchen keine Rede mehr sein. Wachstum um jeden Preis hat nicht mehr oberste Priorität. Schon bei der Gründung werden die Bedürfnisse des Marktes intensiv analysiert und die Produkte oder Dienstleistungen den Ergebnissen entsprechend angepasst. Grundlegende Regeln der Betriebswirtschaftslehre werden wieder verstärkt berücksichtigt
Als “Goldenes Vlies Thüringens” war der Färberwaid einst in Thüringen bekannt. Bis ins 18. Jahrhundert machte der daraus gewonnene Farbstoff Indigo seine in der Gegend um Erfurt lebenden Hersteller reich. Heute erinnern allenfalls noch Namen wie der Waidspeicher an diese Blütezeit. Der Anbau verlor an Bedeutung, nachdem aus Südostasien Indigo eingeführt wurde, welcher aus einer Pflanze gewonnen werden konnte, die um ein zehnfaches ertragreicher war, als die in Deutschland gezüchtete. Ganz in Verges
Universität Witten/Herdecke präsentiert erste Langzeitstudie zur Pflegesituation von Wachkoma-Patienten Mit einer neuen Studie zur Situation von Wachkoma- und Langzeitpatienten in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (UWH) an die Öffentlichkeit getreten. Die vom Ministerium für Arbeit und Soziales NRW geförderte und von der UWH-Dozentin Christel Bienstein und Prof. Dr. H.-J. Hannich betreute Studie ist die erste dieser Art in De
Der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), Professor Dr. Theodor Berchem, und der Leiter der Abteilung “Europäische und Internationale Zusammenarbeit” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Min Dir Karsten Brenner, werben anlässlich einer Fachtagung zur Entwicklung von Curricula mit Auslandsbezug am 10. und 11. September 2001 in Würzburg für eine stärkere Internationalisierung von Studiengängen an deutschen Hochschulen. Sie tun dies vor dem Hintergrund d
Die Verträge sind nun unterschriftsreif: am heutigen Mittwoch finden sich Firmenchefs und designierte Projektleiter am ATB ein, um die Kooperationsverträge zu einem Verbundprojekt mit einem Gesamtumfang von 10,7 Millionen DM zu unterzeichen. Aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 8,7 Millionen DM geförderten Vorhaben soll ein bundesweites “Kompetenznetz Sensortechnik” hervorgehen, in dessen Rahmen über 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen an 12 Teilprojekten zusamm
Fondsgebundene Lebensversicherungen – was wirklich abläuft
Eine Studie Ulmer Aktuarwissenschaftler Fondsgebundene Lebensversicherungen – Lebensversicherungen also, deren Sparbeitrag in verschiedene Fonds investiert wird – sind in Deutschland unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Bereits Ende 2000 hatte jedes zweite Lebensversicherungsunternehmen Fondspolicen und/oder Fondsrenten im Programm, zum kommenden Jahreswechsel rechnen Experten mit rund 80 Anbietern sogenannter »investitionsorientie
Reputation in der Lehre und Attraktivität des Studienortes spielen große Rolle bei der Wahl eines Studienplatzes Ein Drittel der Studienanfänger in Deutschland greift inzwischen bei der Wahl eines Studienplatzes auf ein Hochschulranking als Orientierungshilfe zurück. Dies ergab eine aktuelle Befragung der Universität Bielefeld und des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) von knapp 700 Studienanfängern an zehn verschiedenen Hochschulen im gesamten Bundesgebiet. Große Unterschiede gibt es in
Präsentation der Ergebnisse an der Universität Witten/Herdecke in Anwesenheit von Vertretern der zuständigen Ministerien Wenn ein Familienmitglied bei einem Unfall ein schweres Schädel-Hirntrauma erleidet und dabei ins Wachkoma fällt, können der Betroffene und seine Familie ganz plötzlich in eine existenziell bedrohlich Situation geraten. Auch nach der Rehabilitation verbleibende Folgeschäden können zu einer unerträglichen Zwangslage führen. Wie hier Abhilfe geschaffen werden kann, worau
Studentinnen der Hildesheimer Kulturwissenschaften präsentieren im Rahmen des Wissenschaftssommers Berlin vom 12. bis zum 16. September ein interaktives Kulturprojekt. Unter Ausnutzung neuer Medien wird eine neue Plattform für den Kulturaustausch geschaffen. Das Projekt ist zeitlich unbefristet im Netz verfügbar und dient als Grundlage für weitere kulturwissenschaftliche Forschungsansätze. Studentinnen des Studiengangs Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis präsentieren ihr interakt
Eingangsstatement der Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn anlässlich der Wissenschafts-Pressekonferenz in Berlin am 04. September 2001, 10.00 Uhr, zu Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind mitten in der größten Reform der Deutschen Forschungslandschaft, die es je gegeben hat. Dabei verfolgen wir die Strategie: Aufbrechen nicht immer effizienter alter Strukturen Abbau von bürokratischen Hemmnissen mehr Eigenverantwortung mehr Wettbewerb mehr Profilbildung meh
Universität zu Köln warnt vor Streichung der individuellen Graduiertenförderung “Die Absicht der Landesregierung, die individuelle Graduiertenförderung zugunsten der Einrichtung Graduierten-Kollegs einzustellen, würde nicht nur den bisherigen Zielen der Landesregierung widersprechen, sondern darüber hinaus vor allem die Geisteswissenschaften vor große, wenn nicht gar un-überwindbare Probleme stellen”. Mit dieser Stellungnahme reagierte der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr.
BMBF fördert kunsthistorisches Internetprojekt, an dem Freie Universität Berlin beteiligt ist. Der erste Schritt in Richtung kunstgeschichtliches Online-Studium ist vollzogen. Mit der “Schule des Sehens – Neue Medien der Kunstgeschichte” können sich künftig die Liebhaber der schönen Künste weiterbilden, ohne an einer Hochschule immatrikuliert zu sein. Das Programm richtet sich an alle: an den interessierten Laien und den Studierenden des Faches Kunstgeschichte. Denn die Multimediaschule stell
Erste Ergebnisse des Projekts Stadt- und Wissenschaftsgeschichte Standort der ältesten Technischen Universität in Deutschland zu sein, ist ein Qualitätsmerkmal der Stadt Karlsruhe. Worin aber bestehen die wechselseitigen Beziehungen zwischen Stadt und Universität? Um diese Frage aus historischer Sicht zu beantworten, wurde im August 2000 ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Karlsruhe, der Abteilung Technikgeschichte, des Heinrich-Hertz-Clubs und des Stadtarchivs Karlsruhe ins Leben gerufen: “St
Am 1. September jährt sich zum dreißigsten Mal der Tag des Inkrafttretens des Bundesgesetzes über individuelle Förderung der Ausbildung – kurz BAföG. “Die Ziele des BAföG waren 1971 eine Vision, sie sind es immer noch: Diesen Zielen näher zu kommen bleibt ein ständiger Auftrag und ist nach wie vor aktuell”, sagte der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, anlässlich dieses Datums. “Kein anderer Bereich staatlicher Politik wurde im Verhältnis zu seinem Finanz
MOSES (Modulares Schulungsprogramm Epilepsie) ist das erste Schulungsprogramm für Anfallskranke im deutschsprachigen Raum. Jetzt hat eine wissenschaftliche Studie an 242 Anfallskranken aus Österreich, der Schweiz und Deutschland gezeigt, dass geschulte Patienten nicht nur besser über ihre Erkrankung Bescheid wissen und besser mit ihr umgehen können, sondern auch weniger Anfälle haben. Epilepsie ist die häufigste neurologische Krankheit, von der in Deutschland ca. 500.000 Menschen betroffen sind
Unter der Bezeichnung “Projekt Alleinerziehende” wurde in den vergangenen 24 Monaten ein vom Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördertes Forschungsprojekt am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt realisiert. FH- Teilprojektleiter ist Prof. Dr. Ronald Lutz. Das Projekt verbindet Grundlagenforschung mit einem deutlichen Anwendungsbezug zur Sozialen Arbeit und unterstreicht somit die Besonderheit praxisbezogener Forschung. Im Forschungsprojekt fand eine standar