In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
1 Mio. DM von der Volkswagenstiftung für Institut in China Mit einer Million DM unterstützt die Volkswagenstiftung den Aufbau eines Institutes für Visuelle Anthropologie im chinesischen Kunming . Das Projekt wird von Prof. Gudula Linck geleitet, die an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel den Lehrstuhl für Sinologie inne hat. Das East Asia Institute of Visual Anthropology in Kunming kombiniert als weltweit einzige Ausbildungs- und Forschungsstätte die praktisch-technische Au
Bildungsministerium unterstützt den Aufbau des Kompetenznetzwerks “Gründung aus Hochschulen” Kompetenznetzwerk “Gründung aus Hochschulen”: sieben nordrhein-westfälische Hochschulen präsentieren sich erstmals mit einem gemeinsamen Stand auf der START-Messe 2001 in Essen. Das Netzwerk der RWTH Aachen, der Universitäten Bielefeld und Wuppertal sowie der Fachhochschulen Aachen, Bochum, Gelsenkirchen und Niederrhein hat sich der Sensibilisierung und Qualifizierung ihrer Studenten und Absolve
Tübinger Forschern gelingt Identifizierung von 150 000 Jahre alten Knochenfragmenten Zwischen 1997 und 1999 wurden bei Sarstedt, im Leinetal zwischen Hannover und Hildesheim, drei menschliche Schädelfragmente geborgen. Die Funde wurden nicht bei einer systematischen archäologischen Grabung, sondern von Hobbyarchäologen nach Aushubarbeiten eines Baggers entdeckt, so dass sie nicht durch einen zeitlich genau eingeordneten Fundplatz datiert und identifiziert werden konnten. Die wichtigste und inter
Bei einem 1. Kongress diskutieren 300 Expertinnen und Experten über Forschungsthemen der Zukunft In Berlin haben am (heutigen) Mittwoch rund 300 Expertinnen und Experten erste Ergebnisse des deutschen Forschungsdialogs FUTUR präsentiert und diskutiert. Diesen großen deutschen Forschungsdialog hat Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn im Sommer diesen Jahres gestartet. Ziel ist es, die Forschungsthemen der Zukunft zu identifizieren und darüber einen breiten Dialog zu organisieren. Im F
Wie ist es um die Qualität von Lehre und Forschung bestellt? Antworten auf diese Frage fallen in der Medizin schwerer als in anderen Fakultäten. Grund ist vor allem die ausgesprochen heterogene Struktur der Hochschulmedizin mit ihrem engen Ineinandergreifen von Wissenschaft und Krankenversorgung. Kriterien zu entwickeln, die gleichwohl auf der Grundlage solider Daten eine Beurteilungen der Leistungen erlauben, war Ziel eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 320.000 Ma
Es sah schon elegant aus, wie sich Danny Ecker in diesem Frühjahr mit dem Stab über die sechs Meter wuchtete. Die Bewegungsabläufe, die bei einer solchen Höchstleistung ineinandergreifen müssen, sind im Training nicht einfach zu vermitteln. Das Institut für Sportwissenschaft und Sport der Universität Bonn ist an einem Verbundprojekt beteiligt, das unter anderem die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Medien für die Lehre in den Bereichen Bewegungslernen und Techniktraining aufbereitet und evalui
Die Kriegsärzte des Spätmittelalters entwickelten besonders die chirurgische Behandlung von Schädelverletzungen weiter. Mit den kriegschirurgischen Texten und Abbildungen aus den Handbüchern jener Zeit setzt sich an der Universität Würzburg ein Projekt am Institut für Geschichte der Medizin auseinander. Unter anderem wollen die Würzburger Medizinhistoriker einen Epoche machenden Operationsbericht aus dem 14. Jahrhundert publizieren, der die operative Entfernung eines Hirntumors unter Vol
POF-AC – Just in Time…
…ist der Titel des Vortrags, den Prof. Hans Poisel, der Leiter des heute eröffneten Anwendungszentrums für Polymere Optische Fasern (POF) am Donnerstag anlässlich der Internationalen Konferenz POF 2001 in Amsterdam halten wird. Just in Time, “gerade rechtzeitig”, eröffnet die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg das neue Institut. POF, also Lichtleiter aus Kunststoff, werden schon heute eingesetzt in der Datenübertragung, der Sensortechnik und für neuartige Bele
Die durchschnittlichen Verwaltungskosten pro Beschaffungsvorgang können mittels elektronischer Systeme deutlich reduziert, die Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden. Das ist das wichtigste Ergebnis einer neuen Studie der KPMG Consulting AG. Befragt wurden rund 200 Behörden der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung (Rücklaufquote: 18 Prozent). Als Informationsmedium spielt das Internet in der öffentlichen Verwaltung bereits heute eine große Rolle. Beachtlich ist, dass immerhin 67 Prozent
Das BMBF fördert mit rund 100 Millionen Mark ein Verbundprojekt “Extreme Ultraviolett-Lithografie” (EUVL). Unternehmen aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Deutschland kooperieren dabei in einer EUREKA-Initiative. Das Ziel dieser Forschung sind verbesserte Rechen- und Speicherkapazitäten von Prozessoren und Bauelementen für neue Computergenerationen. Die Förderung ist auf fünf Jahre angelegt. Durch das grenzüberschreitende Projekt soll die Position der europäischen Zulieferer der Halbleite
Sechs Hochschulen, die in acht Fachrichtungen Nachwuchs für die Buch- und Verlagsbranche ausbilden, nehmen mit einem Gemeinschaftsstand an der 53. Frankfurter Buchmesse vom 10. bis zum 15. Oktober 2001 teil. Die Federführung liegt beim Studiengang Mediapublishing der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM). Unter dem Motto “Studium rund ums Buch” wollen die Ausbildungseinrichtungen Verlegern, Sortimentern, Grossisten und anderen Unternehmern im Medienbereich zeigen, welches Potenzial bei ihnen vo
Der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen und Mikroorganismen in der Nahrungsmittelproduktion hilft, die Ernährung der Weltbevölkerung zu sichern und die natürlichen Ressourcen im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft zu schützen. Zu diesem Ergebnis kommt die Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für Grundsatzfragen der Genforschung in ihrer Mitteilung “Gentechnik und Lebensmittel”, mit der sie sich jetzt an die politische und wissenschaftliche Öffentlichkeit wend
Das Institut für Fördertechnik und Konstruktionslehre der österreichischen Montanuniversität übernimmt die Koordination eines 8,1 Millionen Dollar (120 Millionen Schilling) umfassenden Entwicklungsprojektes in Indien. Der Aufbau einer sicheren und gezielten Entnahme von Methangas (Grubengas) aus zwei indischen Kohlenlagerstätten ist das Ziel eines Entwicklungsprojektes, für das die UNIDO (United Nations Industrial Development Organization) das Institut für Fördertechnik und Konstruktions
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat eine durchgreifende Reform ihrer Struktur begonnen. Künftig wird sie programmorientiert gefördert. Über Details informierten Bundesministerin Bulmahn und HGF-Chef Kröll in einem Pressegespräch. Strategische Neuorientierung für Deutschlands größtes außeruniversitäres Forschungspotenzial ist im Gange Die Helmholtz-Gemeinschaft hat eine durchgreifende Reform ihrer Struktur und Arbeitsweise begonnen. Sie will ihren Beitrag zur Lösung komplexer Probleme der
Ein großer Teil der Bevölkerung ist unzufrieden mit dem deutschen Gesundheitssystem. Dies ergab eine repräsentative Bevölkerungsbefragung im Auftrag der Continentale Krankenversicherung a.G. Die Continentale hatte über das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Juli 4.182 Personen befragt. “Wir betrachten es mit einer gewissen Sorge, wenn ein großer Teil der Deutschen mit einem Grundpfeiler unseres Sozialsystems unzufrieden ist. Nach unseren Erkenntnissen wird die Unzufriedenheit weiter steigen. E
Wer mit einem terroristischen Massenmord konfrontiert ist, neigt spontan dazu, die Täter für geisteskrank zu erklären. “Das ist zwar menschlich” sagt der irische Terrorismus-Experte John Horgan in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT, “aber dass Terroristen geisteskrank sind, ist sehr selten der Fall.” Horgan ist einer der internationalen Experten, die sich in der ZEIT mit der Psychologie von Selbstmord-Attentätern auseinandersetzt. Attentäter, wie die von Amerika, müssten sehr diszipli