In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Münchner Max-Planck-Psychologen widerlegen zwanzig Jahre alte Lehrmeinung / Bewegungssteuerung über Wahrnehmung und nicht im motorischen System
Bei Bewegungen, die mit beiden Händen gleichzeitig ausgeführt werden, zeigt der Mensch eine starke Tendenz zu spiegelsymmetrischen Bewegungen. Diese Neigung zur Symmetrie wird meist als gemeinsame Aktivierung homologer, das heißt anatomisch spiegelbildlicher Muskeln gedeutet. Wissenschaftler vom Münchner Max-Planck-Institut für psychologis
300.000 Euro binationale Forschungsförderung des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland für gemeinsames Projekt der Universitäten Erfurt, München und Haifa Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt im Bereich der Erforschung der jüdischen Geschichte und Kultur hat die binationale Forschungsförderung des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland – German-Israeli Foundation -(GIF) der Universität Erfurt erstmals bewilligt. An dem Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von z
Angela aus Köln ist verheiratet, hat zwei schulpflichtige Kinder und ist seit kurzem wieder als Sekretärin Teilzeit erwerbstätig. Ihr Mann, der als leitender Angestellter Karriere macht, hilft nur hin und wieder im Haushalt und bei den Kindern mit. Er betrachtet die Erwerbstätigkeit seiner Frau eher mit gemischten Gefühlen. Dörte lebt in Stockholm mit Jan zusammen. Sie haben ein gemeinsames Kind und beide sind Vollzeit erwerbstätig. Jan ist sehr stolz auf den beruflichen Erfolg seiner Partnerin und
In der schönen Welt der Werbung tauchen fast nur wunderhübsche Models mit perfekten Körpern auf. Das soll so manche Frau aus dem wirklichen Leben in Verzweiflung stürzen, weil sie sich eben nicht so ideal fühlt. Stimmt so nicht, sagen fünf Psychologie-Studierende von der Uni Würzburg: Es hängt immer von der Situation ab, in der eine Frau die Werbung betrachtet. Für diese sozialpsychologische Forschungsarbeit, die im Rahmen des Experimentalpraktikums für Studierende entstand, haben Odile
Aserbaidschan, Usbekistan, Kasachstan, Kyrgyzstan, Turkmenistan, Tadschikistan Durch die jüngsten Ereignisse geraten die muslimischen Staaten entlang der Seidenstraßen noch mehr in das Blickfeld der internationalen Politik. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion spaltete sich das Riesenreich in selbständige Republiken auf, die durch den GUS-Verband mehr oder weniger enge Beziehungen untereinander und mit der ehemaligen Kolonialmacht Russland pflegen. Die Lingua franca in der Sowjetunion
Die kontinuierliche Verbesserung der Forschung und Lehre an den Fachhochschulen ist ein Ziel der nordrhein-westfälischen Bildungspolitik: Das Bildungsministerium hat jetzt im Rahmen des Förderprogramms “Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte (FSP)” sechs Anträge von Fachhochschulen des Landes zur Förderung mit einem Gesamtvolumen von 2,16 Millionen Mark ausgewählt. Ministerin Gabriele Behler: “Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen sollen sich mit ihrem Praxisbezug, ihrer regionalen wie auch
Umsetzung der DFG-Denkschrift zur klinischen Forschung in Deutschland – Zukünftig Antragstellung jederzeit möglich Zur Förderung der medizinischen Forschung an den Universitätsklinika wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zwölf neue Klinische Forschergruppen einrichten. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG auf seiner Sitzung am 26. Oktober 2001. Damit setzt die DFG Empfehlungen ihrer 1999 veröffentlichten Denkschrift zur klinischen Forschung um, die darauf zielen, die Struktur d
Die Entwicklung des M-Commerce in Europa wird durch fehlendes Wissen gebremst. Fast jeder dritte europäische Unternehmer weiß nicht, wie Mobilfunkgeräte sein Geschäft voranbringen könnten. Dies ermittelte die Unternehmensberatung Mummert + Partner. Insbesondere deutschen Firmen fehlt nach einer Studie des Marktanalysten Datamonitor der Blick für ungenutzte Marketing- und Kundenbindungspotenziale. Die Folge: Das Serviceinstrument Handy bleibt ungenutzt. M-Commerce-Note “mangelhaft”: 28 Prozent v
Jahrhundertelanges Rätselraten beendet: In Phrygien entdeckten Prof. Peter Lampe von der Universität Heidelberg und Prof. William Tabbernee aus Tulsa (USA) das antike Pepouza, wo frühe Christen die Herabkunft des “himmlischen Jerusalem” erwarteten Unter Heidelberger Beteiligung gelang es einem internationalen Forscherteam, das Jahrhunderte alte Geheimnis um Pepouza, den lange verschollenen Hauptsitz und heiligen Ort der antiken Montanisten, durch eine archäologische Entdeckung zu lüften.
Wenn Kinder neun bis zehn Jahre alt sind, dann eignen sie sich bestimmte Lern- und Gedächtnisstrategien an. Bis heute ist umstritten, ob sich diese Strategien langsam herausbilden oder ob sie sozusagen schlagartig entstehen. Diese Frage wollen jetzt Psychologen von den Universitäten Würzburg und Göttingen klären. Wie eine im Alltag und in der Schule gut nutzbare Lern- und Gedächtnisstrategie aussieht, erklärt der Würzburger Psychologe Prof. Dr. Wolfgang Schneider: Angenommen, man soll si
Astrophysiker erforschen Laboratorien des Weltalls Die physikalischen Vorgänge im Universum besser zu verstehen, ist das Ziel ein neues Graduiertenkolleg das Anfang 2002 an der Ruhr-Universität Bochum und an der Universität Bonn seine Arbeit aufnehmen wird. Das hat jetzt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen. Das Graduiertenkolleg mit dem Titel “Galaxiengruppen als Laboratorien für baryonische und dunkle Materie” befasst sich mit Details der physikalischen Prozesse, di
Im Kinderzentrum des Leipziger Universitätsklinikums werden krebskranke Kinder und Jugendliche von verschiedenen Fachspezialisten behandelt. Neben der medikamentösen Krebs-Therapie wird durch das integrative Behandlungskonzept eine optimale chirurgische und strahlentherapeutische Behandlung der Patienten gesichert. Bei der Bewältigung der zahlreichen Aufgaben ist gerade auch die Kooperation innerhalb des Tumorzentrums der Universität Leipzig sehr hilfreich. Am 1.11.01 2001 besucht die Bu
Zum fünften Mal veranstaltet der Career Service der Universität Göttingen die jährliche Berufsinformations- und Firmenkontaktmesse “PraxisBörse”. Rund 90 Unternehmen und Einrichtungen aus ganz Deutschland haben sich angemeldet, um am 15. November 2001 einen Tag lang den Studierenden und Absolventen in allen Fragen rund um den Einstieg in das Berufsleben zur Verfügung zu stehen. Die Besucher können sich gezielt über die ausstellenden Unternehmen und deren Anforderungsprofile, über Tätigkeitsfelde
Ab dem 1. Januar 2002 soll das Kunsthistorische Institut (KHI) Florenz – bislang eine unselbstständige Bundesanstalt im Geschäftsbereich des BMBF – ein eigenständiges Institut in Trägerschaft der Max-Planck-Gesellschaft werden. Das KHI (1897 gegründet) hat seinen Forschungsschwerpunkt in der Kunst des Mittelalters und der Renaissance Norditaliens. Die Forschungsarbeiten des KHI haben hohes internationales Ansehen; als Zentrum eines Netzwerkes kunsthistorischer wie auch allgemeinhistorisch
Als erste deutsche Hochschule hat die Universität Münster ihre 43.500 Studierenden von einer unabhängigen Stelle umfassend und detailliert um eine Bewertung ihrer Studienbedingungen gebeten. Die jetzt vorliegende Untersuchung “Studieren an der Universität Münster” vom Hochschul-Informations-System (HIS) in Hannover liefert interessante, teilweise überraschende Ergebnisse, die vom Rektorat der Universität zum Anlass für konkrete Verbesserungen genommen werden. Die Befragung soll in gut einem Jahr
Senat und Universitätsrat der EBERHARD KARLS UNIVERSITÄT haben eine Stellungnahme zur geplanten Reform des Hochschulbesoldungs- und -dienstrechts, wie sie vom Bundeskabinett beschlossen wurde, vorgelegt. Die Gremien der Universität sehen danach “mit Sorge, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen ihr Ziel verfehlen und halten daher Nachbesserungen für erforderlich”. Die vorgesehene Hochschullehrerbesoldung wird als nicht mehr konkurrenzfähig mit entsprechenden Positionen in der Wirtschaft in freien Berufen