In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Arbeitslosigkeit oder Taxifahren? Entgegen allen Vorurteilen ist dies nicht die Alternative für Absolventinnen und Absolventen des Magisterstudiengangs Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, wie eine Studie am Institut für Soziologie unter Leitung von Prof. Dr. Werner Meinefeld gezeigt hat. Die Arbeitslosigkeit ist mit 3,4 Prozent gering, das Durchschnittjahresseinkommen von 90.000 Mark liegt rund 15 Prozent über dem aller bundesdeutschen Sozialwissenschaftler. In das Forschungsprojekt
eCommerce und eBusiness waren lange Zeit in aller Munde. Heute ist die Begeisterung nur noch gebremst. Negative Schlagzeilen über erfolglose beziehungsweise gescheiterte Online-Projekte oder geschlossene Internet-Startups haben die eCommerce- Euphorie zunächst in ihre Schranken gewiesen. Diese Entwicklung bedeutet allerdings nicht, dass damit der Trend zu Kundenbeziehungsmanagement im Internet (eCustomer Relationsship oder eCRM) gebrochen wäre: Zwei von drei Unternehmen planen derzeit, entsprechende
Die deutsche Public Relations Branche bewertet die eigene Umsatz- und Auftragslage trotz schwierigem konjunkturellem Umfeld derzeit als robust. Eine deutliche Besserung wird überwiegend allerdings erst für das Ende des nächsten Jahres erwartet. Dies ist das Kernergebnis einer DPRG-Blitzbefragung unter 92 PR-Agenturen und Beratern, die vom SKOPOS-Institut in den letzten Wochen durchgeführt wurde. Vier Fünftel der befragten PR-Agenturen und PR-Consultants bewerten die momentane Umsatz- und Auftra
Ein täglicher Alkoholkonsum von etwa 15 bis 29 Gramm vermindert das Risiko, an Typ 2-Diabetes zu erkranken um 36 Prozent. Dies fanden amerikanische Wissenschaftler der Harvard School of Public Health in Boston in einer über zwölf Jahre angelegten Studie an rund 47 000 männlichen, medizinischen Fachkräften heraus. Die als Diabetes Typ 2 bezeichnete Art der “Zuckerkrankheit” entsteht wenn die Wirkung des Bauchspeicheldrüsenhormons Insulin vermindert ist. Sogar bei den wenigen Probanden der Studie
Prof. Dr. Harald Michalik ist der erste Inhaber der Professur “Kompaktrechner für die Raumfahrt” an der Technischen Universität Braunschweig. Bei der Finanzierung seiner Professur geht die TU völlig neue Wege: Sie wird nämlich komplett aus eigenen Drittmitteln finanziert, die das Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze (an dem die Arbeitsgruppe angesiedelt ist) dafür aufbringen konnte. Nicht minder außergewöhnlich ist das Forschungsgebiet von Prof. Michalik. Er befasst sich näml
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung einer Forschergruppe zum Thema “Bindung: Funktionelle Architektur, neuronale Korrelate und Ontogenese” bewilligt. Von den insgesamt sieben Teilprojekten werden vier an der Fachrichtung Psychologie der Universität des Saarlandes angesiedelt sein und zunächst mit rund einer Million Mark gefördert. Im Zentrum der neuen Forschergruppe steht das sogenannte “Bindungsproblem”. Dabei handelt es sich um die Frage, wie das Gehirn komplexe Zusamme
Mit einstimmigem Votum der führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen wurde die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) als 10. Mitglied in den Verein zur Förderung europäischer und internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit aufgenommen. Diese Organisation ist Trägerverein der Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen (KoWi). KoWi informiert und berät Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen zur Forschungsförderung der Europäi
Das Programm zur Förderung anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen (aFuE) genießt an den Fachhochschulen eine hohe Wert-schätzung. Zu diesem Ergebnis kommt die HIS Hochschul-Informations-System GmbH, die aFuE im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) evaluiert hat. Seit 1996 betreut die Arbeitsgemeinschaft industrieller For-schungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) das Programm als Projektträger, mit dessen Hilfe bislang 115 Mio. DM für knap
Uns treibt die Wollust zum Küssen. Das jedenfalls behauptet die Bremer Kulturwissenschaftlerin Dr. Ingelore Ebberfeld, in ihrer Studie zur Kulturgeschichte des Kusses. Der Zungenkuss sei nichts anderes als ein symbolischer Geschlechtsverkehr. Mit diesen Thesen steht die Wissenschaftlerin im Widerspruch zu Sigmund Freud, der das Küssen vom Saugen an der Mutterbrust ableitet. Küsse haben es in sich. Sie versprechen alles. Das jedenfalls behauptet Dr. Ingelore Ebberfeld, Kulturwissenschaftl
Projektgruppe des Bereichs Humanmedizin erhält Auszeichnung Eine Projektgruppe aus mehreren Abteilungen des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen hat den DKV Cochrane Preis für eine Studie zum Thema: “Akupunktur bei chronischem Rückenschmerz” erhalten. Der Preis ist mit 50.000 Mark dotiert und wird einmal jährlich von der Deutschen Krankenversicherungs AG (DKV) und dem Deutschen Cochrane Zentrum für herausragende Arbeiten aus dem Bereich der Evidenz-basierten Medizin vergeben. I
Zum siebenten Mal verleiht das Herz-Kreislauf-Zentrum Essen, Gesellschaft zur Förderung der Herz-Kreislaufforschung Essen e. V., in diesem Jahr den von der Firma Marquette gestifteten, Franz Loogen-Preis. Er ist nach dem bedeutenden Düsseldorfer Kardiologen Franz Loogen benannt und wird jeweils an einen Wissenschaftler vergeben, der sich über Jahre hinweg konsequent mit einer originellen und wichtigen Fragestellung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauferkrankungen auseinander gesetzt hat. Geehrt wird in
Ein neues Christian-Doppler-Labor für metallurgische Grundlagen von Stranggießprozessen wird an der österreichischen Montanuniversität Leoben eingerichtet. Eine Stärkung des Forschungsschwerpunktes “Metallurgie” erfährt die Montanuniversität Leoben. Die Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft genehmigte die Einrichtung eines weiteren Labors an der Leobener Universität ab Januar 2002. Die Forschungseinrichtung ist den metallurgischen Grundlagen von Stranggießprozessen gewidmet. Als Indus
Freie Universität Berlin federführend bei der Entwicklung des fachübergreifenden Online-Curriculums “New Economy” Mittlerweile wird auch von bislang skeptischen Wirtschaftswissenschaftlern die Bedeutung von “New Economy” innerhalb der Wirtschaft nicht mehr in Frage gestellt. Entwicklung und Führung von Firmen und Märkten im virtuellen Raum werden in Zukunft aus dem Wirtschafts- und Finanzleben nicht mehr wegzudenken sein, trotz momentan gedämpfter Stimmung auf den Finanzmärkten. Grund gen
Drei Viertel der deutschen Führungskräfte vertrauen auf Schröders Krisenpolitik
Bevölkerung in Angst vor weiterem Terror / Führungskräfte befürworten starken Staat / Keine Subventionen für besonders vom Terror gebeutelte Branchen
Die Art, wie Bundeskanzler Gerhard Schröder auf die Terroranschläge von New York reagiert, hat seine Position bei den deutschen Führungskräften gestärkt – in der Bevölkerung hingegen macht sich Verunsicherung breit. So sprachen dem Krisen-Kanzle
Neubau eines Forschungsschiffes für Fahrten am Polareisrand wird jetzt ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird gemeinsam mit den vier Küstenländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen, den Bau eines neuen Forschungsschiffes fördern. Es soll im Frühjahr 2004 zum Einsatz kommen und die Leistungsfähigkeit Deutschlands in den Geowissenschaften, der Klimaforschung und der Meeresbiologie stärken. Mit einer geplanten Gesamtläng
Die deutsch-polnische Grenze ist für den Prozess der EU-Osterweiterung in vieler Hinsicht von entscheidender Bedeutung: Die weltgeschichtlichen Desaster des letzten Jahrhunderts bleiben hier direkt spürbar, eine der härtesten Sprachengrenzen Europas prägt weiterhin den Alltag, zugleich treffen eine große Neugierde auf den jeweils Anderen mit Zukunftsangst und Abschottungstendenzen gegenüber diesem Anderen zusammen. In dieser gespannten Situation von Konflikten und Optionen wird die Ebene der Alltag