In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Am 15. März beginnt das Jahr 1423 – Emeritierter Mathe-Professor verrät die Geheimnisse des islamischen Kalenders Beim Blättern in Ihrem Kalender werden Sie feststellen: Am 14. März 2002 ist Neumond. Wenn Sie am Tag danach, am 15. März, kurz vor 19 Uhr zum westlichen Abendhimmel blicken, wird Ihnen bei gutem Wetter ein eindrucksvolles Bild geboten. Dicht bei der ganz schmalen Sichel des Mondes leuchtet der Abendstern, die Venus. Das Erscheinen dieses “Neulichts” feiern gläubige Muslime in aller
Wissenschaftler identifizieren Gen einer tödlichen Herzkrankheit, die in einem Beduinenstamm Israels verbreitet ist Ein Team aus Forschern des Weizmann Instituts und des Sheba-Krankenhauses in Israel haben ein Gen identifiziert, das die tödliche Herzkrankheit PVT (Polymorphe Ventrikulaere Tachykardie) zur Folge hat. Die Krankheit PVT, die vorwiegend Kinder betrifft, äußert sich durch schnellen, unregelmäßigen Herzschlag, Ohnmachtsanfälle sowie in manchen Fällen durch plötzlichen Tod.
Immer noch bestehende große Defizite in der Dekubitusprävention und -versorgung Auch drei Jahre nach dem Hamburger Dekubitus-Skandal bestehen in der Prävention und Versorgung von Druck-Geschwüren noch große Defizite. Das meldet die gerade erschienene Ausgabe von PRO ALTER, das Fach-Magazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Das KDA bezieht sich dabei auf die Ergebnisse einer neuen Studie aus Hannover. Im Zeitraum von Februar 1999 bis Ende letzten Jahres hat der Rechtsmediziner
Können Nahrungsmittel die Alterung unseres Gehirns aufhalten? Seit Anfang des Jahres 2002 arbeiten Wissenschaftler um Prof. Dr. Walter E. Müller, Pharmakologisches Institut für Naturwissenschaftler der Goethe-Universität, an dem von der Europäischen Gemeinschaft (EU) mit 1,56 Millionen Euro finanzierten Projekt “Local Mediterranean Food Plants: Potential New Nutraceuticals and Current Role in the Mediterrranean Diet”. Zusammen mit universitären und industriellen Partnerinstitutionen aus
Der breite Zugang zu gut wirksamen und verträglichen Arzneimitteln hat in den vergangenen 100 Jahren die Lebenserwartung und Lebensqualität der Menschen in den Industrieländern erheblich verbessert. Für einige schwerwiegende Erkrankungen fehlt aber noch immer eine befriedigende Therapie. So ist bislang die Behandlung von Krebserkrankungen (malignen Tumoren), Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatische Erkrankungen, Schuppenflechte), Infektionen mit Protozoen und Viren (Malaria, Toxoplasmose, AIDS),
Licht ins Dunkel: Gewitter im Blätterteig Uni Linz macht elektronisch aufladbare Plastikfolien möglich Entgegen allen Lehrmeinungen ist es an der Linzer Johannes Kepler Universität gelungen, Plastikschäume elektrisch so aufzuladen, dass sie auf Druck mit elektrischen Signalen reagieren. Die Folien sind dünner als ein Haar und sehen in starker Vergrößerung wie ein Blätterteig aus. Durch Anlegen einer hohen elektrischen Spannung wird in den kleinen Hohlräumen ein Feuerwerk von Millionen
Rückblick auf ein Jahr Konzertierte Aktion “Internationales Marketing für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland”: Bund, Länder, Wirtschaft und Wissenschaft werben in einer Konzertierten Aktion für die deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen international um die besten Wissenschaftler und Studierenden. Anlässlich der heutigen Sitzung in Berlin zieht der Staatssekretär im BMBF, Dr.-Ing. Uwe Thomas, eine erste positive Bilanz: “Deutschland ist jetzt auf dem internat
Volumen von 2.292 Mrd. Euro – Deutliche Belebung für 2003 erwartet Das weltweite Marktwachstum für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) hat sich 2001 auf 4,4 Prozent verlangsamt. Das Volumen belief sich laut einer aktuellen Studie des European Information Technology Observatory (EITO) auf 2,292 Bio. Euro. Das Wachstum des Weltmarktes werde derzeit vor allem von den Ländern Asiens und Teilen Lateinamerikas getragen. Laut Studie stagnierten die Umsätze in den USA, deren Weltmarkta
Keine Chance für Mikroorganismen bei im Untergrund gelagerten Regenwasser Krankheitserregende Mikroorganismen können effektiv aus recycletem Wasser entfernt werden, indem das Wasser unterirdisch gelagert wird. Das ist das Ergebnis einer Studie der Commonwealth Scientific & Industrial Research Organisation (CSIRO). Die Forscher sehen in der natürlichen Reinigungsmethode, die sie als “Untergrund-Damm” bezeichnen, einen wichtigen Schritt in der Wasserrückgewinnung. CSIRO-Forscher beschä
Häufig geringes Geburtsgewicht und Geburtsdefekte bei künstlicher Befruchtung 20 Jahre nach der Geburt des ersten Babys aus dem Reagenzglas ist die Technik hinter der künstlichen Befruchtung auch heute noch nicht perfekt. Zwei heute, Donnerstag, im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studien zeigen, dass die künstliche Befruchtung ein Restrisiko für das Baby bedeutet, über das werdende Eltern Bescheid wissen müssten. Die Erkenntnisse könnten für kontroverse Diskussionen sorge
Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat am 8. März auf seiner Sitzung in Jena beschlossen, die Max-Planck-Forschungsgruppe “Optik, Information und Photonik” an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für die Dauer von fünf Jahren einzurichten. Weitere wissenschaftliche Konzepte für Max-Planck-Forschungsgruppen an Hochschulen in Deutschland werden derzeit mit universitären Kooperationspartnern geprüft.
Die Max-Planck-Gesellschaft verwirklicht mit der erstmaligen Einrich
Das Gas Stickstoffmonoxid (NO) mischt im Körper des Menschen an vielen Stellen mit: Es entspannt die glatte Muskulatur, erweitert die Blutgefäße oder wirkt der Entstehung von Blutgerinnseln entgegen. Die bislang verbreitete Vorstellung über die Arbeitsweise dieses Botenstoffs muss nun ergänzt werden. Das haben Wissenschaftler von den Universitäten Würzburg und Gießen herausgefunden. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Zeitschrift “Nature Cell Biology” vor. Es ist kein Wunder, dass Forsche
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 30.000 Menschen an Lungenkrebs. Das liegt auch daran, dass Lungentumore meist erst relativ spät erkannt werden. So ist die Prognose für die Betroffenen in der Regel schlecht – trotz vieler Fortschritte bei der Therapie. Wissenschaftler von der Uni Würzburg erforschen die genetischen Schäden, die bei bösartigen Lungenkarzinomen vorliegen. Dabei hoffen sie auf Erkenntnisse, welche die Weiterentwicklung der Krebstherapie beflügeln. Für diese Forschunge
Präzisionsgesteuerte Zellwanderung Botenstoffe des Immunsystems als Quartiermeister Die Schlagkraft des Immunsystems hängt entscheidend von der Mobilität und Lernfähigkeit der Abwehrzellen ab. Treibende Kraft dabei sind Botenstoffe des Immunsystems, so genannte Chemokine. Sie locken Immunzellen (T- und B-Lymphozyten) zu einem Infektions- oder Entzündungsort. Sie weisen ihnen aber auch den Weg zu ihren Ausbildungsstätten in den Lymphorganen, den T- und B-Zell-Zonen, wo sie lernen, Err
Studie: DSL hat sich als führende Technologie etabliert Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan steht der europäische Breitband-Markt kurz vor der Explosion. High-Speed-Internetdienste und das zunehmende Datenvolumen würden für eine immense Nachfrage nach Breitband-Zugang sorgen. Die Abonnentenzahl wird von derzeit ca. 3,8 Mio. (Ende 2001) auf 28,1 Mio. im Jahr 2008 ansteigen. So richtig in Schwung kommen soll der Markt allerdings erst 2003, wenn die Telekom-Branche n
Guardian-Dienste als Geschäftsfeld der Zukunft Nach der Umfrage “Telco Trend” des Beratungsinstitutes Mummert + Partner werden Überwachungs- oder Guardian-Dienste mit Handys zum Geschäftsfeld der Zukunft. Die Dienste zur Lokalisierung von Gesprächspartnern sind demnach hinter die Kommunikation auf Platz zwei der wichtigsten Handyanwendungen vorgerückt. Das Unternehmen befragte 153 Führungskräfte aus der Telekommunikationsbranche für die Studie. Fast alle der befragten Mobilfunkanbiete