In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Vater schafft das Geld ran, Mutter sorgt sich um die Kinder und verdient vielleicht noch etwas dazu: Diese traditionelle Rollenaufteilung prägt immer noch das deutsche Steuer- und Sozialsystem, während sich die gesellschaftliche Wirklichkeit wandelt. – Das hat gravierende Folgen. “Konturen einer modernen Familienpolitik” umreißt das Schwerpunktheft des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung anhand von Studien aus dem europäischen TSER-Forschungsnetzwe
Neue Ergebnisse für die großen Fächer Wirtschaftswissenschaften und Jura Die “Zielstrebigen”, die in erster Linie an einem zügigen Studium mit guter Betreuung interessiert sind, studieren Jura am besten in Augsburg, Düsseldorf, Greifswald, Konstanz, Osnabrück oder Rostock. Studierende der Soziologie, die mehr Wert auf gute Forschung legen, gehen besser nach Mannheim oder Bielefeld. “Das sind natürlich exemplarische Ergebnisse. Das Ranking von CHE und stern differenziert nicht nur nach Fa
Sie kommen in Haushalts- und Industriereinigern vor oder werden als Dispersionsmittel in der Papierindustrie eingesetzt: Tenside, die helfen, Fett in Wasser zu lösen. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich kamen diesen Industriechemikalien erstmals auch an anderer Stelle auf die Spur: Sie fanden deren Abbauprodukte – vor allem Nonylphenole – in den verschiedensten Lebensmitteln, darunter Bioprodukte, aber auch in der Muttermilch und in Säuglingsnahrung. Nonylphenole werden seit langem kri
Gründerprogramm bizeps läuft weiter: Über fünf Millionen Euro bis 2004! Das Bergisch-Märkische Unternehmensgründungs-Programm bizeps (Bergisch-Märkische Initiative zur Förderung von Existenzgründungen, Projekten und Strukturen) läuft mit einem Finanzvolumen von über fünf Millionen Euro als bizeps II weiter. Allein die Bundesmittel vonseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für 2002 bis 2004 betragen rund drei Millionen Euro, hinzu kommen Eigenaufwendungen der betei
Evolution soll im Gang gehalten werden Männliche Geschlechtszellen mutieren fünfmal häufiger als weibliche Eizellen, berichten Forscher der University of Chicago in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature. Der Grund der raschen Mutation liege nach Ansicht der Wissenschaftler darin, die Evolution im Gang zu halten. “Mutationen sind die ultimative Quelle für Veränderungen”, so der Evolutionsforscher Wen-Hsiung Li. Die Forschung habe das seit fast 50 Jahren so gesehen, all
50.000 Euro für Forschungsprojekt über das Tourette-Syndrom (ukg) Die Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Göttingen – Bereich Humanmedizin erhält von der amerikanischen “Tourette Syndrom Association” (TSA) Fördermittel in Höhe von etwa 50.000 Euro für eine wissenschaftliche Studie über die Erregbarkeit des motorischen Systems bei Kindern und Jugendlichen mit Tourette-Syndrom. In diesem Jahr werden insgesamt fünfzehn, überwiegend amerikanische Forschu
LMU-Wissenschaftler entwickelt Lernprogramm für Legastheniker Wenn ein Satz orthografisch richtig geschrieben ist, können die meisten Menschen seinen Sinn erfassen. Doch rund vier Prozent aller Schulkinder haben Schwierigkeiten, ihn zu lesen. Die Diagnose: Legasthenie. Die Ursachen sind vielfältig. Gegen die Lesestörungen hat Dr. Reinhard Werth vom Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der LMU deshalb ein Lernprogramm für Schulkinder entwickelt, mit dem sie am Computer individ
Fremdenfeindliche Gewalttäter sind das Ergebnis typischer Entwicklungsprozesse. Das zeigen neueste Studien des Deutschen Jugendinstituts und der Universitäten Jena und München. Vielfach wuchsen diese Gewalttäter in zerbrochenen Familien mit einem kalten, gewalttätigen Erziehungsklima und in Heimen auf, wo sie Gewalt als Hauptmittel zur Regulierung alltäglicher Situationen erfuhren und sich aneigneten. Auffällig sind die starken Emotionen der Angst, Ohnmacht, Wut und Trauer
ADVANCE Studie am Klinikum der Universität München In Deutschland leiden sechs Millionen Patienten unter Diabetes mellitus Typ 2 (sogenanntem Altersdiabetes), nach Angaben des Deutschen Diabetiker-Bundes haben zwei Millionen diese Erkrankung, ohne es zu wissen. Unzweifelhaft haben große Studien wie die United Kingdom Prospective Diabetes Study (UKPDS) – die bisher größte Langzeitstudie an 5.000 Patienten in einer Laufzeit von 20 Jahren, deren erste Ergebnisse 1998 veröffentlicht wurden –
Im Rahmen des Forschungsvorhabens “mumasy” entstand ein Multimedia-Maschineninformationssystem, das in Zukunft Maschinenbedienern und Service-Personal das Leben leichter machen soll. Die offizielle Abschlusspräsentation findet Ende April in Frankfurt statt. Vor drei Jahren hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Verbundprojekt “mumasy” ins Leben gerufen. Ziel von “mumasy” war, die gesamte technische Maschinendokumentation in Text, Bild und Ton so aufzubauen un
“Binnenschiffer werden nicht oft krank, aber wenn, dann sehr lange”, so lautet eine der Kernaussagen der Studie “Arbeit und Gesundheit der Berufsgruppe der Binnenschiffer”. Das Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen nahm im Auftrag der Gmünder Ersatzkasse (GEK) die Untersuchung vor. Diese Studie leitet eine neue Generation der beruflichen Gesundheitsberichterstattung ein, indem sie verschiedene Methoden und Informationsquellen berücksichtigt. Die Autoren Bernard Braun, Christina König und
Projekt der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker aus Brandenburg erfolgreich abgeschlossen – DBU-Förderung 394.000 Euro
Das Einzugsgebiet der Saar diente bei einem Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, als Modell für die Entwicklung eines neuen dezentralen Wegs im Hochwasserschutz: “Unter der Leitung von Prof. Dr. Friedhelm Sieker ist es gelungen, ein neues Konzept zur Verminderung von Überschwemmungen zu entwickeln, das die Ursachen und nicht die Folgen be
Vom 15. bis 20. April 2002 wird man auf dem Landesgemeinschaftsstand “Zukunftsenergien Mecklenburg-Vorpommern” in Halle 13, Stand A 19 auch Vertreter der Hochschule Wismar antreffen und zu ihren Beiträgen befragen können. Unter der organisatorischen Leitung der Innovationsagentur Mecklenburg-Vorpommern e.V. präsentiert sich unsere Hochschule neben Firmen, dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium sowie zwei weiteren Hochschulen unseres Landes. Es werden technische Objekte und Konzepte zum U
Starnberger zeigt auf Hannover Messe 2002 (Halle 27, Stand G 16) die revolutionäre Lösung für Antihaftprobleme, Korrosionsschutz und Kunststoffaktivierung Nanofinish(R) – neue Technologie funktioniert bei Schüttgut, feinstrukturierten 3D-Teilen, vormontierten Baugruppen Der Teflon-Pionier Starnberger bringt zur Hannover Messe 2002 eine revolutionäre Oberflächentechnik auf den Markt. Mit dem neuen Nanofinish(R)-Verfahren können ganze Baugruppen hochindustriell mit Antihaft- bzw. Korro
Entwicklung eines virtuellen Fußmodells soll bald zu besser passenden Schuhen führen Informatiker der TU Chemnitz haben sich die Füße der Uni-Mitarbeiter zum Forschungsgegenstand auserkoren: Die Professur für Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung entwickelt derzeit ein virtuelles Fußmodell, das bei der Entwicklung von Schuhen mit verbesserter Passform benötigt wird. Weil dieses Computermodell mit Daten gefüttert werden muss, lassen sich am Donnerstag etwa 20 Verwaltungs- und Fa
Was für die Mikroelektronik immer kleinere Strukturen und schnellere Datenübertragung ist, ist für Umwelt- und Biotechnologie der Wunsch nach schnellen und kostengünstigen Analysemöglichkeiten. So genannte Lab on Chip Systeme, Minilabore, mit denen sich kleinste Mengen Flüssigkeit beispielsweise auf Pestizidrückstände oder Umweltgifte hin analysieren lassen. – Der weltweit erste integrierte Optokoppler in Siliziumtechnologie macht beides möglich. Wolfgang Skorupa, Thoralf Gebel und Kollegen vom